So wie du das beschreibst kenne ich das auch. Und ich glaube nicht das du da was durch die rosarote Brille siehst. Damals gab es viel weniger Hunde. Heute sind es viel mehr Hunde die auf "engen Raum" miteinander klar kommen MÜSSEN. Es wird mittlerweile auch viel mehr von den Hunden verlangt und wie bei allem wird aus der Erziehung mittlerweile auch eine Wissenschaft gemacht.
Vlt etwas rosarote Brille 😅 ich denke, früher hatten wir weniger spezielle überforderungen in den ganzen Hunden, so sind auch eskalationen anders ausgefallen ... Aber die Hunde damals kamen vom züchter, privat oder Tierheim und meist aus der Region. Die Menschen und Umwelt um sie rum, war für alle gleichermaßen neutral. Das ist heutzutage ganz anders. Damals waren die Großen klischeehaft gesagt, die Guten ruhigen und "besonnenen", während die Zwerge meist wirklich oft verzogene kläffer und pöbler waren. Heute sehe ich guterzogene besonnene kleine Hunde und eher die gefährlichen Großen. Allerdings nur in Ballungszentren. Ich liebe große Hunde... Fand nach der Reiterei auch jeden Hund irgendwie zu kurz gekommen 😅 ... Aber heutzutage als Singlefrau möchte ich die Verantwortung selbstständig rundherum stämmen können. So ist mir das handliche Format im Ballungszentrum durchaus die angenehmste Wahl. Was ich beim Zwerg vermisse , ist die innere selbstverständliche Ruhe meiner Großen, die Sorglosigkeit durch das selbstbewusstsein... Klar - die Umwelt gibt ihr auch wesentlich mehr Respekt. Früher wurden solche Hunde gar nicht so einfach vermittelt...