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Sabine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Ingo
11. Juni 09:46
Auch das ist mir wieder zu stark pauschalisiert. Hofhunde gibt es auch in D, ausgesetzte, abgegebene ebenfalls. Auch wenn evtl. der Stellenwert von Hunden woanders sich unterscheidet ist das kein Grund, warum ein Hund aus dem Ausland per se schlecht sozialisiert sein sollte.
Was habe ich denn geschrieben?
Immer oder nicht immer?
 
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Carola
11. Juni 09:49
Bezüglich der Erblichkeit von Verhalten habe ich auch oft den Eindruck, dass Diskussionen zu einem bestimmten Punkt so ausufern, dass Leute sich gegenseitig vorwerfen, dass Genetik eben alles bestimmt oder gar nichts und beide fühlen sich missverstanden. Ich glaube, dass ist vermutlich von den wenigsten Leuten so gemeint. Dabei gibt es ja noch andere interessante Aspekte, über die man sprechen kann. Verhalten wird nicht entweder vererbt oder nicht vererbt, sondern manche Merkmale sind in hohem Maße erblich (bei vielen Rassen zum Beispiel äußerliche Merkmale, Hüteverhalten, Vorstehen, usw), andere Merkmale werden eher weniger durch Vererbung bestimmt und Variationen hängen viel mehr von der Umwelt ab. Welche Anteile der Persönlichkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit vererbt werden variiert stark und es schwankt zwischen den Rassen.
Da haben wir schon wieder die Mischung von Charakter und vererbten Eigenschaften! Wenn ich mir einen Labrador hole dann darf ich mich nicht wundern wenn ich einen Labrador habe samt seiner Freude am Wasser, der apportierfreudigkeit und unter Umständen auch seiner Verfressenheit!
Wenn ich mir eine Wachhund hole dann könnte es sein wo Wunder! Es ist ein Wachhund.
Natürlich spielen Sozialisierung, Erziehung und das gesamte Umfeld eine Rolle bei der Ausprägung des Charakters. Aber auf das hüteverhalten eines Hütehundes oder das wachverhalten eines Wachhundes hat es wenig Einfluss.
Da ist es eher eine Frage der Erziehung ob der Wachhund der sowieso aufpasst den Eindringling frisst oder ihn leben lässt. Das ist dann schon eher eine Frage der Erziehung und auch eine Frage des Charakters.
Schon immer wurden Hunde für bestimmte Aufgaben gehalten/gezüchtet. Und ja die Rasse Zucht die sich vor allen Dingen auf die optischen Merkmale konzentriert gibt es noch nicht so lange aber schon früher wurden geeignete Hunde für entsprechende Aufgaben gezüchtet. Sie hatten aber nicht dieses einheitliche Erscheinungsbild.
 
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Ingo
11. Juni 10:01
Du lässt komplett alle anderen Einflussfaktoren, die letztlich den Charakter und das Verhalten eines Hundes formen weg. Die Entwicklung eines Hundes vom Züchter endet nicht bei seiner Rassebeschreibung. Genauso wenig endet die Entwicklung eines Hundes aus dem ATS bei dem, was er mal erlebt hat. Die angeborenen Charakterzüge eines Hundes (neugierig, mutig extravertiert / zurückhaltend, ängstlich, introvertiert / desinteressiert, stumpf, neutral, usw.) treffen auf Menschen mit einem bestimmten Charakter und Verhalten (geduldig, ruhig, klar / ungeduldig, hektisch, ambivalent / schüchtern, unsicher, verhalten / dominant, laut, kompromisslos, usw.) Unzählige Möglichkeiten, bei denen es unzählig oft schief gehen kann. Und die äußeren Umstände (Umwelt, Zuhause, usw.) die kommen auch noch dazu. Es ist alles andere als einfach, bzw. es ist zu einfach gedacht, es auf eine „Beschreibung des Hundes“ zu reduzieren.
In guten und seriösen Rassebeschreibungen werden Tipps zum Umgang und Erziehung gegeben und auf Gefahren hingewiesen. Ich würde auch nicht mit jedem Hund gleich umgehen.
 
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Carola
11. Juni 10:04
Der Kontakt zwischen Hund und Mensch ist im Ausland auch nicht immer gut. Da auch dort andere Werte herrschen. Ein Hofhund, der bewusst wenig Kontakt zu Menschen hat, ist meist nicht gut sozialisiert. Er wird als nützlich gesehen. Sollten sich dort Lebensumstände ändern, wird der Hund zurückgelassen und ausgesetzt. Dieses ist noch eine recht humane Art der Entsorgung. Bekommt man auch mal von ehrlichen Leuten mit, die hier leben, wenn die mal aus dem Nähkästchen plaudern.
Jetzt frage ich mich gerade wo das Ausland ist! Ja in manchen Kulturen wird der Hund hoch respektiert und auch entsprechend behandelt und natürlich hat er in vielen Ländern eine Arbeit zu erfüllen. Das bedeutet aber nicht automatisch schlechte Behandlung oder mangelnden Respekt.
Und ja es gibt Länder wo Hunde sehr schlecht behandelt werden und andere wo sie sehr gut behandelt werden das ist oftmals eine Frage der Kultur und auch der Religion- ich glaube aber das auch außerhalb Deutschlands Menschen in der Lage sind ihre Hunde vernünftig zu halten und zu behandeln.
 
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Yvonne
11. Juni 10:25
In guten und seriösen Rassebeschreibungen werden Tipps zum Umgang und Erziehung gegeben und auf Gefahren hingewiesen. Ich würde auch nicht mit jedem Hund gleich umgehen.
Bedeutet das, dass jeder Mensch diese Tipps umsetzen kann?
Wenn nicht, sind sich diese Menschen dessen bewusst, dass sie es nicht können?
Wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, woher sollen sie dann wissen, dass sie sich den Hund nicht anschaffen sollen?

Ich komme damit auf den Kern Deines Beitrags mit den zweiten Absatz zurück, wo Du nicht schreiben willst, was Du von Leuten hältst, die ihren Hund aus Überforderung heraus abgeben.
Diese Sichtweise ist einfach nicht fair ggü. Menschen, die ihren Hund u. a. auch zum Wohle des Hundes wieder abgeben (müssen).
 
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Kirsten
11. Juni 10:59
Da haben wir schon wieder die Mischung von Charakter und vererbten Eigenschaften! Wenn ich mir einen Labrador hole dann darf ich mich nicht wundern wenn ich einen Labrador habe samt seiner Freude am Wasser, der apportierfreudigkeit und unter Umständen auch seiner Verfressenheit! Wenn ich mir eine Wachhund hole dann könnte es sein wo Wunder! Es ist ein Wachhund. Natürlich spielen Sozialisierung, Erziehung und das gesamte Umfeld eine Rolle bei der Ausprägung des Charakters. Aber auf das hüteverhalten eines Hütehundes oder das wachverhalten eines Wachhundes hat es wenig Einfluss. Da ist es eher eine Frage der Erziehung ob der Wachhund der sowieso aufpasst den Eindringling frisst oder ihn leben lässt. Das ist dann schon eher eine Frage der Erziehung und auch eine Frage des Charakters. Schon immer wurden Hunde für bestimmte Aufgaben gehalten/gezüchtet. Und ja die Rasse Zucht die sich vor allen Dingen auf die optischen Merkmale konzentriert gibt es noch nicht so lange aber schon früher wurden geeignete Hunde für entsprechende Aufgaben gezüchtet. Sie hatten aber nicht dieses einheitliche Erscheinungsbild.
Tut mir leid, ich denke, ich habe die Kernaussage deines Textes nicht verstanden. Worauf möchtest du hinaus bzw. welcher Punkt passt dir nicht?
 
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Heike
11. Juni 11:02
soweit ich weiß bestimmt die RASSE etwa 10% des charakters des hundes... bisschen genauer wirds, wenn man die zuchtlinie/elterntiere etc. mit einbezieht. biologisch gesehen gibts keine rasse. alle rassehunde sind mischlinge... klar werden über lange zeit gewisse eigenschaften ausgewählt und gekreuzt, aber über 10.000 jahre kommt man dann von den eigenschaften des wolfes zum menschenangepassten haushund, der immer noch jagt^^..selbst wenn man die elterntiere kennt, ist jeder welpe ein zufallscharakter.. hast du den selben charakter wie deine mutter oder deine schwester?
Sicher nicht, aber ich habe viele Werte und Verhaltensweisen während des Aufwachsens und durch die Erziehung vermittelt bekommen und handele größtenteils auch in meinem Leben dementsprechend.
Ich glaube auch, dass die Genetik wohl einen kleinen Teil bestimmt, das Aufwachsen und die Erziehung und spätere Umwelteinflüsse aber den größeren Teil.
 
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Carola
11. Juni 11:50
Tut mir leid, ich denke, ich habe die Kernaussage deines Textes nicht verstanden. Worauf möchtest du hinaus bzw. welcher Punkt passt dir nicht?
Es geht doch in einer Diskussion nicht darum ob jemandem irgendetwas passt oder nicht aber es gibt auch unterschiedliche Sichtweisen die durchaus nebeneinander stehen können.
Meine Kernaussage ist das häufig Charakter und Rasse Eigenschaften vermischt bzw verwechselt werden. Es ist ja auch zugegebenermaßen nicht ganz einfach das immer so auseinander zu halten weil vieles sich ja auch gegenseitig bedingt.
Natürlich sind Erziehung und Umwelt wichtig denn sie entscheiden wie sich vorhandene Anlagen entwickeln. Dennoch sollte man die Genetik nicht unterschätzen.
Ich finde auch die Thematik Rasse gegen Mischling nicht so ganz glücklich. Auch bei Mischlingen spielt die Genetik eine entscheidende und große Rolle im Unterschied zu den Rassehunden ist sie uns aber oftmals nicht bekannt und man muss sicherlich das eine oder andere herausfinden. Rasse oder Mischlinge aber aus ideologischen Gründen gegeneinander auszuspielen oder das zu versuchen finde ich einfach unglücklich.
 
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Karin
11. Juni 11:55
was mir gerade erst aufgefallen ist:
man kann im ursprünglichen beitrag die beratung des trainers zwar lesen als - "mach dir die eigenschaften klar, und such dir dann eine RASSE aus dem rassekatalog aus, die dazu passt"

rein theoretisch steht das da aber gar nicht.

da steht: "überlegen, was einem wichtig ist.. jagdtrieb, wachsam, familienfreundlich, viel/wenig energie"

sich das prinzipiell zu überlegen find ich ESSENTIELL!

was erwarte ich von meinem zukünftigen hund? in welchem umfeld soll er leben? wie aktiv bin ich selbst, was will ich wie oft mit meinem hund gemeinsam machen? sind kinder, katzen etc ein thema? was kann ich gut bieten, was nicht, oder nur sehr eingeschränkt, (kann ich überhaupt die mindestanforderungen für einen hund leisten? - oder ist eine wohnungskatze oder kleintier doch noch das einzig zumutbare) mit was käme ich weniger gut klar? liebe ich die herausforderung? glaube ich, dass ich, mit einem völligen glücks-auslands-oder traumapacket oder einem rassehund mit vermutlich anspruchvollen haltungsbedingungen zurechtkommen werde? dass ich zeit und energie reinstecken kann/werde/möchte, genug erfahrung habe, um diesem gerecht zu werden?

das ist halt der UNTERSCHIED zu einem dieser oft bereuten spontanen IMPULSKÄUFE!! ...weil der welpe süß ist...ich das aussehen eines hundes bevorzuge... oder ich glaub irgendein "dankbares" tier unter zeitdruck aus der tötung retten zu müssen...

und dann das tier völlig überfordert wieder abzugeben, weil das "süße wuffi" dass oft ein kleiner drolliger welpe war, "plötzlich" ein katastrophaler verkorkster junghund ist....

denke ich aber, dass die RASSE da das einzige kriterium ist? NEIN!

will ich einen kindertauglichen hund - ist vlt ein welpe (züchter oder ats), den ich selbst aufziehe, oder ein gut sozialisierter erwachsener hund aus dem (heimischen ts) das richtige.

bin ich ersthundehalter, bin ich mit der erziehung eines welpen vlt überfordert und mache viel falsch, also vlt doch ein souveräner älterer hund?

bin ich pensionist, hab einen ruhigeren lebensalltag geh aber gern gemütlich spazieren, und könnte fast 24h beim hund sein? dann ist vlt ein tierheimhund mit gewissen trennungsängsten mit ein bisschen einfühlsamkeit machbar.

will ich einen wohnungshund der sehr "zivilisiert" in der stadt ist - leinenführig, guter ruhiger kommandogehorsam, nicht reaktiv. dann tut sich ein straßenhund vlt erstmal sehr schwer und muss komplett umlernen.

DEN passenden hund für mich kann ich halt potentiell aus allen 3 quellen (züchter, ts, ats) finden.

ein GUTER ZÜCHTER kann mich über die elterntiere informieren und eine kurze einschätzung jedes welpen im wurf geben, was er für ein welpentraining in den ersten wochen macht etc. da ist aber alles noch sehr früh und sicher weiß ich nie, wie sich das tier wirklich entwickelt.

im TIERHEIM lerne ich einen erwachsenen hund so kennen, wie er ist. wenn da baustellen ersichtlich sind, weiß ich allerdings nicht, wie gut sich das anpassen lässt. und vieles werd ich erst merken, wenn der hund schon bei mir ist.

in heimischen tierheimen findet man aber vlt nicht DEN hund für sich - traumatisierte, agressive, oft sehr große hunde. oder die tierheime gehen überhaupt keine tiere an personen ohne großen garten ab etc.

da kann man dann im ats durch mehr auswahl vlt genau den perfekten mix für sich finden.

hat also alles seine vor- und nachteile.

der springende punkt ist aber: eine realistische überlegung, was ich mir wünsche/ wonach ich suche, ist NIE FALSCH!

und IDEAL ist es eben, wenn ich mir zeit dafür nehme, den richtigen hund für mich zu finden.

da sind (einzel) pflegestellen oder größere gute shelter, bei denen viel aufwand betrieben wird, den hund einzuschätzen super!
und ideal wärs auch, wenn man den hund erstmal kennenlernen kann, bevor mal ihn adoptiert.

ich war mal in einem ungarischen tierschutz vermittlungsshelter. ein offener bauernhof mit 3 eigenen hunden und nem haufen heim-fundtieren, die vermittelt wurden, sobald die ärztlichen checks durchwaren. alle sind gemeinsam (außer ein paar noch in medizinisch notwendiger quarantäne) mit katzen und nem esel rumgelaufen! da konnte man verdammt gut sehen, wie welcher hund sich verhält und die leiterin dort konnte dir auch bei den welpen sagen, welcher eher wie drauf ist. - war ein tolles erlebnis!

wenns also gut gemacht ist, spricht eine solche pflegestelle/ein ats shelter, überhaupt nicht gegen den rat, sich gedanken zu machen, welchen hund man möchte, und den richtigen für sich dort zu finden.

da kann die rasse ein grober richtfaden sein, aber auch einfach ein bisschen gesunder menschenverstand....

- ein 2 jähriger 60cm rüde, vollgepackt mit muskeln, der dich bei der ersten begegnung selbstbewusst anstarrt, wird eine herausforderung, auch wenn die rasse als "idealer begleithund, familienfreundlich, menschenbezogen, anfängerfreundlich" beschrieben wird.

ein ähnlich großer hund dessen rassebeschreibung aktiv, selbstständig, leistungsstark, arbeitssam, ausgeprägte herdenschutzeigenschaften anführt, der aber nur noch ein absolut gemütlicher, fauler, "ich lieg vor dem kamin und steh nur noch zum essen auf"- senior ist, wenn du ihn kennenlernst, wird keine riesige herde zum bewachen mehr brauchen. der geht wohl in einem haus (mit nur kleinem garten) oder vlt sogar in einer wohnung mit schönem sonnenplatz am balkon, mit häufigen, aber nicht zu langen spaziergängen, besonders wenn er nie für herdenschutz aufgaben oder dergleichen eingesetzt wurde, sondern eh immer familienhund war.

und ein zwerghund der läuft ein ein weltmeister, wird wohl doch kein schoßhund, sondern einer mit ausgeprägtem bewegungsbedarf und vlt erstaunlich starkem hetz-/jagtrieb...

zumal laien gerade bei mixen die enthaltenen rassen gerade mal zu 20% richtig zuordnen können.. selbst tierärzte liegen bei bewertungen nur vom aussehen her, öfter falsch als richtig..

zum abschluss: ich finde es unglaublich wichtig, dass sich JEDER gedanken macht VORM hundekauf.

aber ich persönlich finde auch, dass sich oft ZU sehr auf die rasseeigenschaften versteift wird.

In den tierheimen sitzen tolle hunde, die es nicht verdient haben, prinzipiell wegen ihres aussehens und (vermuteter!) rasse, hüte/herdenschutzabstammung, listenhunde etc. dort voreingenommen als unvermittelbar zu versauern.

ich finds aber auch nicht schlimm, wenn jemand seinen hund vom züchter holt!

mein erster hund als kind war vom züchter: terrier - entsprach aber tatsächlich vielen beschreibungen der rasse gar nicht, rüde, nicht terriorial, kein problem mit anderen rüden, sanftmütiger, vorsichtiger, kinderhütender terrier, nicht stur, ohne jagen, graben etc. obwohl den damals keiner erzogen hat)...perfekter stammbaum, meine mutter hat damals bei der abholung kurz mit der züchterin gesprochen, aber die einzigen infos, die sie bekommen hat, waren, dass er trotz perfekter zuchtlinie minderwertig ist, zu spitze schnauze, wird wohl zu groß für nen zwerghund, ist für die weiterzucht uninteressant. war aber ein traumhund!

der 2te war ebenfalls ein terrier aber ein mix, aber das reinste rasseklischee...

vor meinem jetztigen hab alle 3 quellen erwogen - mich für inlandstierheim entschieden und es wurde dann tatsächlich ats.😅

ist hüte/herdenschutz mix, ein feiglings-mädel und hütet nicht mal ihren eigenen popo...von den erwünschten eigenschaften her wäre sie nicht unbedingt als arbeitshund geeignet. mal abgesehen davon, dass sie unsicher ist, ist sie aber als familienhund super unkompliziert...🙃
 
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Ingo
11. Juni 11:58
Bedeutet das, dass jeder Mensch diese Tipps umsetzen kann? Wenn nicht, sind sich diese Menschen dessen bewusst, dass sie es nicht können? Wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, woher sollen sie dann wissen, dass sie sich den Hund nicht anschaffen sollen? Ich komme damit auf den Kern Deines Beitrags mit den zweiten Absatz zurück, wo Du nicht schreiben willst, was Du von Leuten hältst, die ihren Hund aus Überforderung heraus abgeben. Diese Sichtweise ist einfach nicht fair ggü. Menschen, die ihren Hund u. a. auch zum Wohle des Hundes wieder abgeben (müssen).
Leute, die trotz kostenloser Beschreibungen und Informationen einen völlig entgleisten Hund aus Überforderung zurückgeben, halte ich nicht gerade für besonders Intelligent. Die sollten eher einen Hund aus Stoff hinter sich herziehen.

Damit meine ich keine Anfänger, denn jeder ist mal angefangen. Solche entgleisten Hunde finden seltener ein richtiges Zuhause. Fristen Monate oder Jahre Tierschutz auf Pflegestellen oder Tierheim. Gibt sogar Hunde, für die das Tierheim die letzte Adresse ist.

Leute, die einen Hund aussetzen, weil kein Platz im Tierschutz vorhanden ist, halte ich für den Abschaum der Gesellschaft. Ich habe viel Verständnis, aber irgendwo gibt es auch Grenzen. Dafür habe ich schon so viele Schicksale vor Ort gesehen.

Als ich mal angefangen bin und mich informiert habe, hatte ich selbst im Tierheim Unterstützung bekommen.