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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Thomas
10. Juni 11:45
Bin ganz Deiner Meinung. Ich könnte einem Tierschutzhund bzw. einem Hund bei dem keiner weiß was er erlebt hat niemals gerecht werden, weil ich nicht die Zeit und Nerven hätte mich da einzufühlen zu trainieren. Hut ab, wer sich darauf einlässt.
Wieso wird eigentlich immer davon ausgegangen das ein Hund aus dem Tierschutz irgendwie problematisch sein müsste?

Bei bisher fünf Hunden aus dem Auslandstierschutz - übrigens alles Direktvermittlungen - war kein einziger Problemfall dabei. Eine war etwas dickköpfiger als die Anderen, aber das dürfte vermutlich eher der Schafpudel-Anteil gewesen sein.
Ansonsten alle sozial-verträglich und menschenfreundlich.

Auch meine Beobachtungen im Umfeld (zwei Tierschutzvereine, ein Tierheim) bestätigen das der Grossteil wirklich problemfrei sind. Allerdings sind da auch keinerlei Hunde aus Rumänien oder Bulgarien dabei...
 
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Michaela
10. Juni 12:05
Wieso wird eigentlich immer davon ausgegangen das ein Hund aus dem Tierschutz irgendwie problematisch sein müsste? Bei bisher fünf Hunden aus dem Auslandstierschutz - übrigens alles Direktvermittlungen - war kein einziger Problemfall dabei. Eine war etwas dickköpfiger als die Anderen, aber das dürfte vermutlich eher der Schafpudel-Anteil gewesen sein. Ansonsten alle sozial-verträglich und menschenfreundlich. Auch meine Beobachtungen im Umfeld (zwei Tierschutzvereine, ein Tierheim) bestätigen das der Grossteil wirklich problemfrei sind. Allerdings sind da auch keinerlei Hunde aus Rumänien oder Bulgarien dabei...
Das Herkunftsland spielt da wenig eine Rolle. Hier ist eher das „welche Hunde lasse ich nach Deutschland reisen“ von Belang. Durchgeknallte gibt es überall. Deine Aussage ist mir zu einseitig gedacht und stempelt ab. Zumal es nichts mit dem Thema zu tun hat.
 
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Julia 🐾Nero
10. Juni 12:06
Ja, und so pauschal kann man weder Rassehund noch ATS-Mischling abstempeln. Ich habe durch mein Nebengewerbe als Dogwalker sowohl verschiedene Rassehunde, als auch Mischlinge kennenlernen dürfen und habe aus dieser Erfahrung mitgenommen, dass es einfach alles Hunde sind, mit eigenem Charakter, auf den man sich einstellt und dann passt es einfach. Ich habe bisher immer Rassehunde gehabt, die nie ihren ausgeprägte Rasseeigenschaften entsprachen. Einzig die Lagotti meiner guten Bekannten entsprechen absolut der Rassebeschreibung und sind Jagdhunde durch und durch. Angefangen habe ich mit reinrassigen Hunden: West Highland White Terrier, Dobermann, Minibullterrier, allesamt tolle Hunde, aber meiner Meinung nach, nicht typisch der Rassebeschreibung und nicht typisch dem, was mir „erfahrene“ Hundehalter dieser Rassen berichteten. Dann kamen Doodle vom Züchter, ein Goldendoodle, ein ShiPoo dazu. Auch einfach Hunde 🤷🏻‍♀️ Mittlerweile habe ich mehr ATS-Hunde in meiner Gassigruppe, als Hunde vom Züchter. Mir ist es schlichtweg egal, was für Hunde es sind und bisher konnte sich jeder neue Hund gut in die Gruppe einfinden. Ich habe alles dabei, groß, klein, jung, alt. Rassehund, Mischling…, es sind Hunde mit individuellem Charakter und individuell ausgeprägten Eigenschaften. Als Anfänger kann man mit Rassehund und auch ATS-Hund glücklich oder eben auch unglücklich werden. Ich denke, dass die Gründe, warum es scheitert, nicht davon abhängig ist, ob man sich einen Rassehund oder einen ATS-Mischling zugelegt hat. Dafür spielen da viel zu viele andere Einflüsse mit.
Aber auch wenn ein reinrassiger Hund alle rassetypischen Eigenschaften ausprägt ist das nicht immer einfacher.

Mein reinrassiger Hund ist schon sehr rassetypisch. Aber bei ihm sind auch 100% aller Probleme dabei, die die Rasse so entwickeln kann und das sind nicht wenige und eher brisante.
Wenn man sich vorstellt, was ist der rassespezifische Worst Case, dann hab ich den.
Probleme vorhersagen können ist halt nicht gleich Probleme verhindern 😅. Verhalten vorhersagen können ist nicht gleich Verhalten kontrollieren.

Kenne dagegen ATS Mischlinge, die mit Abstand die unkompliziertesten und genügsamsten Hunde sind, weil sie von allem ein bisschen haben, aber auch nichts so stark ausgeprägt, dass es einschränkend wäre.
 
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Yvonne
10. Juni 12:43
Aber auch wenn ein reinrassiger Hund alle rassetypischen Eigenschaften ausprägt ist das nicht immer einfacher. Mein reinrassiger Hund ist schon sehr rassetypisch. Aber bei ihm sind auch 100% aller Probleme dabei, die die Rasse so entwickeln kann und das sind nicht wenige und eher brisante. Wenn man sich vorstellt, was ist der rassespezifische Worst Case, dann hab ich den. Probleme vorhersagen können ist halt nicht gleich Probleme verhindern 😅. Verhalten vorhersagen können ist nicht gleich Verhalten kontrollieren. Kenne dagegen ATS Mischlinge, die mit Abstand die unkompliziertesten und genügsamsten Hunde sind, weil sie von allem ein bisschen haben, aber auch nichts so stark ausgeprägt, dass es einschränkend wäre.
Genau! Man kann einfach nicht pauschal dies oder jenes von den jeweiligen Hunden behaupten/erwarten.
Letztlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen und bildet sich dadurch seine Meinung.

Ich habe bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, auch wenn meine ATS-Hündin anfangs „schwierig“ war und so ziemlich alle aus der Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis gebissen hat, hatte das seinen Grund und ich musste lernen, warum sie so handelte und entsprechend unser aller Verhalten überdenken und ändern und zusammen mit ihr an einer vertrauens- und respektvollen Beziehung arbeiten.

Sie ist so eine wundervolle Hündin geworden. Nachdem es anfangs ziemlich einsam wurde (es wollte uns keiner mehr besuchen 😬), ist es schon lange alles wieder in Ordnung. Keiner unserer Freunde und Bekannten haben ihr das nachgetragen. Keiner hat mehr Angst, alle lieben sie und sie lässt sich gerne streicheln, obwohl das nie so ihr Ding war.
Unsere Nachbarn haben immer Leckerlis da und beide Hunde machen gerne Tricks dafür.
Dass es mal so wird, hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten.

Auch dieses anfangs schwierige Verhalten ist letztlich für mich eine gute Erfahrung, da ich durch sie unfassbar viel über Hunde, Körpersprache und Kommunikation lernen durfte.
Klar, mitten in der Situation gab es viele Tränen, kurze Hoffnungslosigkeit und ja, auch den Gedanken, dass ich das nicht schaffe und sie wieder abgeben muss…, aber ne, Aufgeben kenne ich nicht 😆

Fazit:
Es ist auch vom jeweiligen Menschen abhängig, ob er diese Art Arbeit, das Lernen, die Selbstreflexion und das Ändern eingefahrener Muster leisten kann.
Ich habe für Menschen Verständnis, die in einer scheinbar ausweglosen Situation stecken, und an eine Abgabe denken, wenn sie alles für sich mögliche versucht haben.

Entschuldigung fürs Abschweifen, aber das Thema „Welcher Hund passt besser? Rassehund oder Tierschutzmischling? Was ist der beste Weg?“
Das ist zu komplex für Schwarz/Weiß-Denkerei und gegenseitiges Verteufeln.
 
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Gabriele
10. Juni 12:55
Genau! Man kann einfach nicht pauschal dies oder jenes von den jeweiligen Hunden behaupten/erwarten. Letztlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen und bildet sich dadurch seine Meinung. Ich habe bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, auch wenn meine ATS-Hündin anfangs „schwierig“ war und so ziemlich alle aus der Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis gebissen hat, hatte das seinen Grund und ich musste lernen, warum sie so handelte und entsprechend unser aller Verhalten überdenken und ändern und zusammen mit ihr an einer vertrauens- und respektvollen Beziehung arbeiten. Sie ist so eine wundervolle Hündin geworden. Nachdem es anfangs ziemlich einsam wurde (es wollte uns keiner mehr besuchen 😬), ist es schon lange alles wieder in Ordnung. Keiner unserer Freunde und Bekannten haben ihr das nachgetragen. Keiner hat mehr Angst, alle lieben sie und sie lässt sich gerne streicheln, obwohl das nie so ihr Ding war. Unsere Nachbarn haben immer Leckerlis da und beide Hunde machen gerne Tricks dafür. Dass es mal so wird, hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten. Auch dieses anfangs schwierige Verhalten ist letztlich für mich eine gute Erfahrung, da ich durch sie unfassbar viel über Hunde, Körpersprache und Kommunikation lernen durfte. Klar, mitten in der Situation gab es viele Tränen, kurze Hoffnungslosigkeit und ja, auch den Gedanken, dass ich das nicht schaffe und sie wieder abgeben muss…, aber ne, Aufgeben kenne ich nicht 😆 Fazit: Es ist auch vom jeweiligen Menschen abhängig, ob er diese Art Arbeit, das Lernen, die Selbstreflexion und das Ändern eingefahrener Muster leisten kann. Ich habe für Menschen Verständnis, die in einer scheinbar ausweglosen Situation stecken, und an eine Abgabe denken, wenn sie alles für sich mögliche versucht haben. Entschuldigung fürs Abschweifen, aber das Thema „Welcher Hund passt besser? Rassehund oder Tierschutzmischling? Was ist der beste Weg?“ Das ist zu komplex für Schwarz/Weiß-Denkerei und gegenseitiges Verteufeln.
Wer kommt schon mit einem Hund zurecht, der anfangs alle beißt. Hut ab, dass Du das geschafft hast. Aber für mich wäre das absolut nichts. Man muss sich auch seine Grenzen eingestehen. Wir haben ein kleines Enkelkind- nicht auszudenken, wenn ich ständig in Angst leben müsste, dass es gebissen wird.
 
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Yvonne
10. Juni 13:24
Wer kommt schon mit einem Hund zurecht, der anfangs alle beißt. Hut ab, dass Du das geschafft hast. Aber für mich wäre das absolut nichts. Man muss sich auch seine Grenzen eingestehen. Wir haben ein kleines Enkelkind- nicht auszudenken, wenn ich ständig in Angst leben müsste, dass es gebissen wird.
Mein Jüngster war zu dem Zeitpunkt schon 8 Jahre alt. Ihn hat es auch erwischt.
Sie hat Gottseidank nie mit einer Verletzungsabsicht gebissen, es war Maßregeln, bzw. auf Abstand halten.
Es gab blaue Flecken. Im Falle meines jüngsten Sohnes Zahnabdrücke auf den Fingern. Kein Blut!
Sie hat „gezwickt“, was letztlich aber trotzdem Beißen ist 🤷🏻‍♀️
Ich will das nicht schönreden und schon gar nicht verharmlosen.

Ich muss gestehen:
Man erträgt unfassbar viel und wir haben auch einfach Glück gehabt.
Aber:
Sie war nicht das, was sie da in den ersten Monaten an Verhalten gezeigt hat. Sie ist eine so tolle, gechillte und souveräne Hündin.
Hätte ich die Geduld und den Willen zu lernen nicht gehabt, dann wäre dieser tolle Hund für immer abgestempelt gewesen, im Tierheim gelandet und dort wahrscheinlich so schnell nicht mehr rausgekommen.

Wie viele Hunde wohl so im Tierheim landen, obwohl sie auch nur falsch verstanden wurden? 😢
 
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Carola
10. Juni 14:15
Genau! Man kann einfach nicht pauschal dies oder jenes von den jeweiligen Hunden behaupten/erwarten. Letztlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen und bildet sich dadurch seine Meinung. Ich habe bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, auch wenn meine ATS-Hündin anfangs „schwierig“ war und so ziemlich alle aus der Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis gebissen hat, hatte das seinen Grund und ich musste lernen, warum sie so handelte und entsprechend unser aller Verhalten überdenken und ändern und zusammen mit ihr an einer vertrauens- und respektvollen Beziehung arbeiten. Sie ist so eine wundervolle Hündin geworden. Nachdem es anfangs ziemlich einsam wurde (es wollte uns keiner mehr besuchen 😬), ist es schon lange alles wieder in Ordnung. Keiner unserer Freunde und Bekannten haben ihr das nachgetragen. Keiner hat mehr Angst, alle lieben sie und sie lässt sich gerne streicheln, obwohl das nie so ihr Ding war. Unsere Nachbarn haben immer Leckerlis da und beide Hunde machen gerne Tricks dafür. Dass es mal so wird, hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten. Auch dieses anfangs schwierige Verhalten ist letztlich für mich eine gute Erfahrung, da ich durch sie unfassbar viel über Hunde, Körpersprache und Kommunikation lernen durfte. Klar, mitten in der Situation gab es viele Tränen, kurze Hoffnungslosigkeit und ja, auch den Gedanken, dass ich das nicht schaffe und sie wieder abgeben muss…, aber ne, Aufgeben kenne ich nicht 😆 Fazit: Es ist auch vom jeweiligen Menschen abhängig, ob er diese Art Arbeit, das Lernen, die Selbstreflexion und das Ändern eingefahrener Muster leisten kann. Ich habe für Menschen Verständnis, die in einer scheinbar ausweglosen Situation stecken, und an eine Abgabe denken, wenn sie alles für sich mögliche versucht haben. Entschuldigung fürs Abschweifen, aber das Thema „Welcher Hund passt besser? Rassehund oder Tierschutzmischling? Was ist der beste Weg?“ Das ist zu komplex für Schwarz/Weiß-Denkerei und gegenseitiges Verteufeln.
Nun das muss man mögen und damit klarkommen. Ein solcher Hund käme für mich keinesfalls in Frage. Ich könnte nicht damit leben dass er meine kleinen Enkelkinder in Gefahr bringt und ich denke auch nicht dass die Eltern dafür Verständnis aufbringen würden. Und das kann ich absolut verstehen auch ich wäre niemals ein Risiko bei meinen Kindern eingegangen.
Das freut mich natürlich dass dein Hund seine Chancen bekommen hat und ein gutes Leben führen kann. Für mich wäre das undenkbar und das habe ich bei der Auswahl meiner Hunde auch berücksichtigt.
 
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Katrin
10. Juni 14:20
Nun das muss man mögen und damit klarkommen. Ein solcher Hund käme für mich keinesfalls in Frage. Ich könnte nicht damit leben dass er meine kleinen Enkelkinder in Gefahr bringt und ich denke auch nicht dass die Eltern dafür Verständnis aufbringen würden. Und das kann ich absolut verstehen auch ich wäre niemals ein Risiko bei meinen Kindern eingegangen. Das freut mich natürlich dass dein Hund seine Chancen bekommen hat und ein gutes Leben führen kann. Für mich wäre das undenkbar und das habe ich bei der Auswahl meiner Hunde auch berücksichtigt.
Ich will ehrlich sein, jeder Hund der hier daheim mal zuschnappt erhält umgehend einen Maulkorb wenn andere außer mir anwesend sind. Bei einem richtigen Biss mit größerer Verletzung wäre er weg. Das Risiko wäre mir hier zu groß.
 
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Nathalie
10. Juni 16:43
Mein Jüngster war zu dem Zeitpunkt schon 8 Jahre alt. Ihn hat es auch erwischt. Sie hat Gottseidank nie mit einer Verletzungsabsicht gebissen, es war Maßregeln, bzw. auf Abstand halten. Es gab blaue Flecken. Im Falle meines jüngsten Sohnes Zahnabdrücke auf den Fingern. Kein Blut! Sie hat „gezwickt“, was letztlich aber trotzdem Beißen ist 🤷🏻‍♀️ Ich will das nicht schönreden und schon gar nicht verharmlosen. Ich muss gestehen: Man erträgt unfassbar viel und wir haben auch einfach Glück gehabt. Aber: Sie war nicht das, was sie da in den ersten Monaten an Verhalten gezeigt hat. Sie ist eine so tolle, gechillte und souveräne Hündin. Hätte ich die Geduld und den Willen zu lernen nicht gehabt, dann wäre dieser tolle Hund für immer abgestempelt gewesen, im Tierheim gelandet und dort wahrscheinlich so schnell nicht mehr rausgekommen. Wie viele Hunde wohl so im Tierheim landen, obwohl sie auch nur falsch verstanden wurden? 😢
Ich finde es klasse ,das du sie nicht abgegeben ..... und trotzdem gekämpft hast .

Oft sind Tierschutzhunde in der Situation einfach überfordert ,weil sie einfach schlecht oder gar nicht sozialisiert sind .....
Ich denke auch das diejenigen, die diese Hunde dann angeben einfach die ersten Anzeichen falsch verstehen den Hund nicht lesen können, da Hunde ja mit Blick und Körperhaltung kommunizieren.
Das fängt ja schon an wenn der Hund den Kopf wegdreht oder sich über die Nase leckt..... das er gestresst ist bzw was nicht möchte......
Das hat dann nichts mehr mit böswillig zu tun.....

Meine Hündin ist auch so ,sie ist fremden gegenüber sehr skeptisch und hat mit kleinen Kindern Probleme.... Aber wir sind am üben und es wird besser.....
 
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Sabine
10. Juni 17:15
Ich finde es klasse ,das du sie nicht abgegeben ..... und trotzdem gekämpft hast . Oft sind Tierschutzhunde in der Situation einfach überfordert ,weil sie einfach schlecht oder gar nicht sozialisiert sind ..... Ich denke auch das diejenigen, die diese Hunde dann angeben einfach die ersten Anzeichen falsch verstehen den Hund nicht lesen können, da Hunde ja mit Blick und Körperhaltung kommunizieren. Das fängt ja schon an wenn der Hund den Kopf wegdreht oder sich über die Nase leckt..... das er gestresst ist bzw was nicht möchte...... Das hat dann nichts mehr mit böswillig zu tun..... Meine Hündin ist auch so ,sie ist fremden gegenüber sehr skeptisch und hat mit kleinen Kindern Probleme.... Aber wir sind am üben und es wird besser.....
Genau das ist es die Hunde sind schlecht oder gar nicht sozialisiert und haben evtl auch schlecht Erfahrungen mit Menschen gemacht. Wenn sich das jemand zutraut und das Risiko eingehen will gerade mit Kindern ist das ok solange sonst niemand gefährdet wird für mich wäre das keine Option.