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Lotta
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Anzahl der Antworten 208
zuletzt 22. Aug.

„Der Tierarzt will doch nur Geld verdienen!“

„Der Tierarzt will doch nur Geld verdienen!“ – Diesen Satz kann ich langsam nicht mehr hören. Kaum ist ein Hund krank, geht es um Wurmkuren, Zeckenschutz, Medikamente oder Futter, dauert es keine fünf Minuten, bis dieser Satz fällt: „Der Tierarzt will doch nur Geld verdienen.“ Ganz ehrlich – denkt ihr eigentlich einmal darüber nach, was ihr da behauptet? Welcher von euch geht jeden Morgen zur Arbeit und sagt: „Ich brauche kein Gehalt.“ Niemand! Jeder möchte für seine Arbeit fair bezahlt werden. Warum sollte das ausgerechnet für Tierärzte nicht gelten? Eine Tierarztpraxis finanziert sich nicht von allein. Da müssen Miete, Strom, Wasser, Versicherungen und Steuern bezahlt werden. Moderne Röntgen-, Ultraschall- oder Narkosegeräte kosten oft Zehntausende Euro. Medikamente, Labortechnik, OP-Material und Verbrauchsmaterialien müssen ständig angeschafft werden. Dazu kommen Gehälter für die Mitarbeiter und regelmäßige Fortbildungen, damit eure Tiere nach aktuellem medizinischem Stand behandelt werden können. Und trotzdem wird bei jeder Rechnung sofort unterstellt: „Die wollen doch nur Geld verdienen.“ Ja, natürlich müssen Tierärzte Geld verdienen – genauso wie jeder Handwerker, jede Pflegekraft, jeder Bäcker oder jeder andere Beruf auch. Dann wird ständig über die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) geschimpft. Dabei wird oft vergessen, dass sie nach vielen Jahren angepasst wurde, während in nahezu allen anderen Bereichen die Preise und Löhne längst gestiegen sind. Warum sollte ausgerechnet die Tiermedizin davon ausgenommen sein? Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Praxen. Manche rechnen günstiger ab, andere teurer – je nach Ausstattung, Aufwand oder Notdienst. Jeder Tierhalter kann selbst entscheiden, welche Praxis er aufsucht. Was mich aber besonders stört, sind die ständigen Unterstellungen. Egal ob Wurmkur, Floh- und Zeckenschutz, Medikamente oder Spezialfutter – sofort heißt es: „Der Tierarzt verdient daran.“ Unsere Tierärztin hat uns einmal ein Futter empfohlen und den Namen einfach aufgeschrieben. Wir haben es selbst gekauft. Sie hätte es bestellen können, hat es aber nicht getan. Dieses pauschale Misstrauen passt einfach nicht zu den Erfahrungen, die viele Tierhalter machen. Und wir sollten eines nicht vergessen: Die Tiermedizin hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Bluttransfusionen, moderne Narkosen, CT, MRT, spezialisierte Operationen, Chemotherapien oder aufwendige Zahnbehandlungen retten heute Tiere, die früher keine Chance gehabt hätten. Unsere eigene Hündin wäre nach einem Behandlungsfehler beinahe gestorben. Erst eine Tierklinik konnte sie mit einer Notoperation und einer Bluttransfusion retten. Dafür bin ich bis heute unendlich dankbar. All diese Möglichkeiten gibt es nicht kostenlos. Forschung, Technik, Medikamente und hochqualifiziertes Personal kosten Geld. Aber genau davon profitieren unsere Tiere. Und noch etwas: Jeder Tierhalter kann vorsorgen. Es gibt OP-Versicherungen, Krankenversicherungen, Tarife mit Selbstbeteiligung oder die Möglichkeit, regelmäßig Geld für Notfälle zurückzulegen. Wer sich bewusst gegen jede Form der Vorsorge entscheidet, kann im Ernstfall nicht den Tierarzt dafür verantwortlich machen, dass eine notwendige Behandlung Geld kostet. Natürlich gibt es – wie in jedem Beruf – auch schwarze Schafe. Aber deshalb einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht zu stellen, ist unfair. Ein Tier zu halten bedeutet Verantwortung. Dazu gehören nicht nur Futter, Spielzeug und schöne Spaziergänge, sondern auch die Bereitschaft, für eine notwendige medizinische Versorgung aufzukommen. Vielleicht sollten wir alle etwas weniger pauschal urteilen und etwas mehr Wertschätzung für die Menschen zeigen, die oft Tag und Nacht alles dafür tun, das Leben unserer Tiere zu retten. Kritik ist völlig in Ordnung. Pauschale Unterstellungen helfen niemandem – am wenigsten unseren Tieren.
 
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Sonja
2. Aug. 17:06
Was mich an der aktuellen Situation so massiv stört ist, dass Jammern. Es ist doch völlig unbestritten, dass man mit seiner Selbstständigkeit Geld verdienen soll. Und auch, dass man davon gut leben soll. Alles fein! Aber das ist einfach überheblich. Ein recht großer Teil von Tierärzten sind doch zu viel unter allen Tierarten und Fachrichtungen unterwegs und das macht die Leute sauer. Und so entsteht das Gefühl von „Geld machen“, weil man ständig weitergeschickt wird bzw. man nochmal zu einem nächsten muss, weil das Problem noch besteht. Viele Tierärzte behandelt eben alle Tierarten und wurschteln dann in allen Bereichen rum. Am meisten stört mich, dass die meisten Tierärzte zwar vll gute Behandler sind, aber schlechte Diagnostiker. Von Ernährung haben die meisten gar keine Ahnung - erschreckend. Und ich meine jetzt nicht „der vertreibt XX in seiner Praxis“. Sondern, dass TÄ über Ernährung zum Teil einfach gefährliches Halbwissen vermitteln. Barf/ kochen ist schlecht, aber jedes TroFu ist besser. Und die wissen immer alles besser. Das ist ein solcher elitärer Umgang manchmal, dass es mich ärgert. Und dass wirkt manchmal, als ginge es ums Geld, eben weil man x mal in die Praxis muss. Es würde mich doch wirklich sehr freuen, wenn ein TA mal sagt: „Ui, damit kenne ich mich nicht aus..“ noch nie gehört! Wirklich. Oder Blutbilder und Krankheitsbilder mal wirklich lernen auszuwerten. Katastrophal zum Teil. Erschreckend. Wenn das alles prima laufen würde, wäre es mir jedes Geld wert. Aber diese falschen Diagnosen für Geld nervt. Und so geht es vielen.. Und weil ihr hier alle schreibt, ihr kennt keine „reichen TÄ“. Schon mal einen Pferdefachtierarzt gesehen? Bitte gerne 🤝
Ich kenne einige "Pferde-fach-tierärzte" (Persönlich und über Jahrzehnte ) und keiner davon ist "Reich" 🤗.... Ausserdem kenne (mein eigener) und weiss auch von vielen Bekannten/Freunden das ihre TA sagen wenn sie sich mit etwas nicht auskennen, und nicht lange "rumdoktern" sondern die HH zu Spezislisten schicken, und das oftmals nach Erstversorgung akuter Symtome.... wenn dann der HH das nicht befolgt und stattdessen zu einem anderen (günstigen) Allgemeon-TA geht ( also kein spezialist) ist der HH selbst schuld und braucht nun mal nicht rumjammern .... ist doch bei Human-medizin genau auch so....wenn der Hausarzt nicht weiter weis und es sagt, geht Mann/Frau doch auch nicht zu einem andern Allgemein-Arzt sondern eben zu einem Spezislisten....🤗
 
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Marie
2. Aug. 17:16
Ich kenne einige "Pferde-fach-tierärzte" (Persönlich und über Jahrzehnte ) und keiner davon ist "Reich" 🤗.... Ausserdem kenne (mein eigener) und weiss auch von vielen Bekannten/Freunden das ihre TA sagen wenn sie sich mit etwas nicht auskennen, und nicht lange "rumdoktern" sondern die HH zu Spezislisten schicken, und das oftmals nach Erstversorgung akuter Symtome.... wenn dann der HH das nicht befolgt und stattdessen zu einem anderen (günstigen) Allgemeon-TA geht ( also kein spezialist) ist der HH selbst schuld und braucht nun mal nicht rumjammern .... ist doch bei Human-medizin genau auch so....wenn der Hausarzt nicht weiter weis und es sagt, geht Mann/Frau doch auch nicht zu einem andern Allgemein-Arzt sondern eben zu einem Spezislisten....🤗
Dein Text ohne Kommata lässt sich sehr schlecht lesen. Nur als Tipp am Rande..

Ihr möchtet hier ja offensichtlich einen Thread erzeugen, der bestätigt, dass das alles was die TÄ fühlen, auch so sein muss.
Das ist schade, weil dann macht der Thread hier keinen Sinn.

Ich freue mich, dass du das Glück hast, auf solche TÄ gestoßen zu sein. Das geht wirklich nicht jedem so, auch, wenn das hier so verkauft wird.

Vielleicht müssten wir das Thema „Reich“ und „Geld haben“ auch erst einmal definieren?!
 
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Andreas
9. Aug. 20:15
… - ich kann mich Ihrer von Ihnen ausführlich dargestellten Meinung nur uneingeschränkt anschließen. - LG. Andreas
 
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Paula
13. Aug. 08:19
Ich bin Privatversichert, darf daher meine Rechnungen selber zahlen. Narkose ist ein Posten, der in der Humanmed deutlich billiger ist - aber auch weniger aufwändig. Dasselbe gilt übrigens für einen herzschall oder jeden Ultraschall. Oder müssen Menschen auch immer von 1-2 Helfern festgehalten werden und es müssen zwischendurch Pausen gemacht werden, damit es nicht zu stressig wird? Dasselbe gilt fürs Röntgen, CT, MRT und viele andere Dinge. Operationen sind in der Tiermedizin hingegen viel billiger.
Mit der aufwendigen Narkose glaube ich das sofort! Kann mir vorstellen, dass es anatomisch sehr schwierig ist, einen Hund zu intubieren - zumal der Tubus, genau wie beim Menschen, nach dem ersten Mal „sitzen“ muß.
Mit dem Relaxans hat man nicht ewig Zeit.
 
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Aga
14. Aug. 05:45
Mit der aufwendigen Narkose glaube ich das sofort! Kann mir vorstellen, dass es anatomisch sehr schwierig ist, einen Hund zu intubieren - zumal der Tubus, genau wie beim Menschen, nach dem ersten Mal „sitzen“ muß. Mit dem Relaxans hat man nicht ewig Zeit.
Ich hab zwar noch keinen Menschen intubiert, nur Tiere aber mit etwas Übung ist es nicht so schwierig. Keine Ahnung warum die Operationen in der Tiermedizin billiger sind, ich hab da keinen Vergleich. Aber die angewandten Mittel sind denk ich ziemlich ähnlich, vieles ist ja auch aus der Humanmedizin.
 
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Paula
14. Aug. 16:39
Ich hab zwar noch keinen Menschen intubiert, nur Tiere aber mit etwas Übung ist es nicht so schwierig. Keine Ahnung warum die Operationen in der Tiermedizin billiger sind, ich hab da keinen Vergleich. Aber die angewandten Mittel sind denk ich ziemlich ähnlich, vieles ist ja auch aus der Humanmedizin.
Und ich habe noch nie ein Tier intubiert 😉
 
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Carola
14. Aug. 17:07
Jetzt mal ehrlich! Klar gibt es schwarze Schafe aber eben war ich mit meiner Tochter und ihrem Hund beim Tierarzt weil der gute sediert werden musste und sein Blutohr musste punktiert werden. Das ganze hat etwa 2,5 Stunden gedauert bis er wieder wach war. Der Preis mit 200 € ist absolut fair, zumal er auch die erforderlichen Medikamente beinhaltet die eigentlich das teuerste sind. Abgesehen davon ist dieses Praxisteam so nett und hat geduldig gewartet bis der Dicke wieder aufgewacht ist und während dieser Zeit hat er einen Behandlungsraum blockiert und die Behandlung der anderen Patienten erfolgte in dem anderen Raum. Zwischendurch kam immer wieder jemand vorbei hat nach ihm geschaut und gefragt ob alles in Ordnung ist. Ich finde nicht dass man da von überzogenen Preisen zu sprechen kann.
Meine eigenen Tierarztkosten betrugen in diesem Jahr 39 Euro für Wurmkuren von zwei Hunden! Jetzt sind noch mal sagenhafte 6 € dazu gekommen weil Hund zwei seine Wurmkur erbrochen hat ( nicht wegen der Wurmkur sondern wegen zu viel Pferdehaut) und darum muss ich den Spaß in zwei Wochen wiederholen.
Dazu kommen im November noch mal 80 € pro Hund für die Impfung und wenn alles gut geht war es das.
Also an mir wird der Tierarzt wohl nicht reich, auch wenn ich letztes und vorletztes Jahr höhere Kosten hatte.
 
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Kalle
14. Aug. 17:18
Realismus tut manchmal weh! Auch die Unnötigen verzögerte noch Lebenszeit! Klingt hart ! Hab aber auch selbst 3 bis zum Ende begleidet! Sie haben ihre Urnen in unserem Garten !
 
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Sebbi
14. Aug. 20:17
Jetzt mal ehrlich! Klar gibt es schwarze Schafe aber eben war ich mit meiner Tochter und ihrem Hund beim Tierarzt weil der gute sediert werden musste und sein Blutohr musste punktiert werden. Das ganze hat etwa 2,5 Stunden gedauert bis er wieder wach war. Der Preis mit 200 € ist absolut fair, zumal er auch die erforderlichen Medikamente beinhaltet die eigentlich das teuerste sind. Abgesehen davon ist dieses Praxisteam so nett und hat geduldig gewartet bis der Dicke wieder aufgewacht ist und während dieser Zeit hat er einen Behandlungsraum blockiert und die Behandlung der anderen Patienten erfolgte in dem anderen Raum. Zwischendurch kam immer wieder jemand vorbei hat nach ihm geschaut und gefragt ob alles in Ordnung ist. Ich finde nicht dass man da von überzogenen Preisen zu sprechen kann. Meine eigenen Tierarztkosten betrugen in diesem Jahr 39 Euro für Wurmkuren von zwei Hunden! Jetzt sind noch mal sagenhafte 6 € dazu gekommen weil Hund zwei seine Wurmkur erbrochen hat ( nicht wegen der Wurmkur sondern wegen zu viel Pferdehaut) und darum muss ich den Spaß in zwei Wochen wiederholen. Dazu kommen im November noch mal 80 € pro Hund für die Impfung und wenn alles gut geht war es das. Also an mir wird der Tierarzt wohl nicht reich, auch wenn ich letztes und vorletztes Jahr höhere Kosten hatte.
Ich sag mal so: Ich arbeite auch nicht nur aus Spaß an der Freude. Ich opfere täglich meine Zeit und mir glüht nach Feierabend der Kopf. Dafür will ich einfach vernünftig bezahlt werden.
Warum sollte das beim Tierarzt anders sein?

Der Weg vom Abi bis zur eigenen Praxis kostet schnell mal 400.000 € für Ausbildung, Verdienstausfall und Praxisübernahme.
Eine Praxis muss monatlich 15.000 bis 20.000 € Umsatz machen, nur um Kredite, Personal und die ganze Technik überhaupt zu decken.
Erst was darüber hinausgeht, ist der eigentliche Reingewinn. Da muss eine alte Oma lange für stricken... ☝🏼

Die Preise denkt sich der Tierarzt ja nicht mal eben so aus. Da gibt es die GOT, also die Gebührenordnung für Tierärzte, an die er sich halten muss.
Und wenn man nachts um 3 Uhr eine Not-OP braucht, steht da nicht nur der Arzt, sondern auch die Helferin im OP.
Die wollen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit verständlicherweise auch fair bezahlt werden.

Dazu kommt: Wir wollen heute alle den gleichen Standard wie beim Menschen. MRT, CT, Spezial-Labore, schonende Inhalationsnarkosen oder Onkologie.
Solche High-End-Geräte kosten Hunderttausende Euro. Das Geld fällt nicht vom Himmel, das muss über die Behandlungskosten wieder reinkommen.

Wenn man Tierärzten wegen jeder Rechnung ständig Geldgier vorwirft, muss man sich nicht wundern, was aktuell passiert. Immer mehr kleine Praxen machen dicht, Notdienste fallen weg und Tierkliniken geben ihre Zulassungen auf, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet. Am Ende sind die Tiere die Leidtragenden.

Ein Hund ist medizinisch gesehen nun mal ein Privatpatient. Dessen war ich mir vor jeder Anschaffung bewusst.
Ich will die beste Versorgung für mein Tier. Vom ersten Besuch bist zur letzten Spritze!
Wenn mein Tierarzt dadurch steinreich wird, besser geht’s nicht, er hat es sich verdient!
Geschenkt bekommt er sicher nichts☝🏼
 
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Carola
14. Aug. 20:19
Ich sag mal so: Ich arbeite auch nicht nur aus Spaß an der Freude. Ich opfere täglich meine Zeit und mir glüht nach Feierabend der Kopf. Dafür will ich einfach vernünftig bezahlt werden. Warum sollte das beim Tierarzt anders sein? Der Weg vom Abi bis zur eigenen Praxis kostet schnell mal 400.000 € für Ausbildung, Verdienstausfall und Praxisübernahme. Eine Praxis muss monatlich 15.000 bis 20.000 € Umsatz machen, nur um Kredite, Personal und die ganze Technik überhaupt zu decken. Erst was darüber hinausgeht, ist der eigentliche Reingewinn. Da muss eine alte Oma lange für stricken... ☝🏼 Die Preise denkt sich der Tierarzt ja nicht mal eben so aus. Da gibt es die GOT, also die Gebührenordnung für Tierärzte, an die er sich halten muss. Und wenn man nachts um 3 Uhr eine Not-OP braucht, steht da nicht nur der Arzt, sondern auch die Helferin im OP. Die wollen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit verständlicherweise auch fair bezahlt werden. Dazu kommt: Wir wollen heute alle den gleichen Standard wie beim Menschen. MRT, CT, Spezial-Labore, schonende Inhalationsnarkosen oder Onkologie. Solche High-End-Geräte kosten Hunderttausende Euro. Das Geld fällt nicht vom Himmel, das muss über die Behandlungskosten wieder reinkommen. Wenn man Tierärzten wegen jeder Rechnung ständig Geldgier vorwirft, muss man sich nicht wundern, was aktuell passiert. Immer mehr kleine Praxen machen dicht, Notdienste fallen weg und Tierkliniken geben ihre Zulassungen auf, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet. Am Ende sind die Tiere die Leidtragenden. Ein Hund ist medizinisch gesehen nun mal ein Privatpatient. Dessen war ich mir vor jeder Anschaffung bewusst. Ich will die beste Versorgung für mein Tier. Vom ersten Besuch bist zur letzten Spritze! Wenn mein Tierarzt dadurch steinreich wird, besser geht’s nicht, er hat es sich verdient! Geschenkt bekommt er sicher nichts☝🏼
Wer arbeitet schon zum Spaß? Ich auch nicht-Ich will Kohle sehen! Aber mit einem Tierarzt möchte ich nicht tauschen selbst wenn er reich werden sollte.
Und wenn man bedenkt wie sich in den letzten 40 Jahren die Medizin und auch die Tiermedizin entwickelt haben dann kostet das natürlich Geld. Ja es gibt auch Schattenseiten und ich denke nicht dass man immer alles tun muss was möglich ist aber das liegt ja in der Entscheidung des Halters