Mir ist gerade aufgefallen, dass man bei dir im Profil zwar keine Infos bekommt, du aber schon mehrere Forumsbeiträge online gestellt hast.
Darin schreibst du, dass du in einer sehr großen lebendigen gemischten WG wohnst, die Hündin Probleme mit einzelnen Mitbewohnern hat / hatte, vor einigen Tagen wollte sie sich von dir nicht mehr anfassen lassen, von anderen schon.
Hier heißt es sie bellt, pöbelt, beißt, hütet.
Das klingt für mich nach einer für die Hündin gänzlich ungeeigneten
Wohnsituation und als ob sie in den vergangenen 2 Jahren leider nicht das Gefühl bekommen konnte dass du als Hauptansprechperson sie vor allem ausreichend abschirmst und ihr die nötige Ruhe und Führung im Alltag geben kannst.
Um daran etwas zu ändern braucht es nicht die richtigen Leckerchen mit dem richtigen Timing sondern auf euch angepasste gute Alltagsregeln und einen Trainer der deine Kommunikation mit dem Hund neu aufbaut.
Du scheinst in einer echt blöden Situation zu stecken, aber du brauchst jemanden der vor Ort schaut, hilft, eingreift und das dringend. Die Arme klingt für mich nach einem überlasteten gestressten Hund der mit bestimmten wesentlichen Änderungen ein toller Alltagshund wird.
Kann mich da nur anschließen, Melanie.
Ich verstehe auch das du, Julie, versucht mit einer knappen Ressource (Geld) möglichst viel zu bekommen und sieben Wochen klingen da erstmal gut.
Leider geht es allerdings darum mit der knappen Ressource möglichst viel für dich und den Hund rauszuholen und das ist vorher leider auch schwer empfehlbar, da jedes Mensch-Hund-Team so seinen persönlichen Weg hat.
Ich habe einiges online (YouTube & Kurse, auch kostenpflichtig) mir angeschaut, hab Gruppentraining & Einzelstunden in einer Rütter-Hundeschule hinter mir, die alle so gut wie nichts gebracht haben - meiner ist auch Tierschutz, hat auch eine sehr kurze Zündschnur & ist dazu noch recht territorial.
Am Ende war es ein drei Tage Seminar was bei uns binnen Tagen zu einer massiven Veränderung der Situation geführt hat und seit dem geht es für uns auch voran. Mal schneller, mal langsamer, mal zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück, aber es geht insgesamt voran.
Schau dir das Angebot und die Person genau an, passt das was die erzählt und macht zu dir, kannst du dich damit identifizieren und fühlst dich damit gut (sonst setzt du es nicht richtig um) und versteht / hat sie Erfahrung mit solchen Situationen und - für mich am wichtigsten - stelle dir die Frage „ habe ich das Gefühl das ich hier ein gutes Ergebnis in Qualität (also Wirkung) zu bekomme oder bewerte ich hier nur die Quantität (also Masse, statt Klasse).
Das du das Geld ausgibst und am Ende nur wenig rauskomme, das kann dir aus vielen unterschiedliche. Gründen online, wie offline passieren. Das weißt du leider nur nachher.
Meine Empfehlung für dich wäre das es mindestens etwas ist was zumindest auch auf dich, deinen Hund und eure Situation eingeht und das nicht von deinen Erzählungen her, sondern mit eigenen Bild.
Drück euch die Daumen.