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Dogorama
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Anzahl der Antworten 584
zuletzt 9. März

📢 Machen es Tierheime zu schwer für Adoptionen oder genau richtig? 🐶🤔

Königin Camilla hat es wieder getan: Sie hat einen Hund aus dem Tierheim adoptiert! ❤️ Der kleine Moley stammt aus einem Tierheim und ist damit nicht der erste gerettete Vierbeiner an ihrer Seite. 👏 Doch viele Menschen haben das Gefühl, dass es extrem kompliziert ist, einen Hund aus dem Tierheim zu bekommen. Ist das berechtigt? 🔎 Wie läuft eine Adoption ab? Die meisten Tierheime haben klare Regeln, um sicherzustellen, dass Hunde in gute Hände kommen: ✅ Bewerbung & Fragebogen – Lebensumstände, Wohnsituation, Erfahrung mit Hunden ✅ Mehrere Besuche – Kennenlernen des Hundes, um zu sehen, ob es passt ✅ Vorkontrolle – Das Tierheim prüft, ob das Zuhause geeignet ist ✅ Adoptionsgebühr & Vertrag – Schutzgebühr, oft inkl. Impfungen & Chip ✅ ggf. Nachkontrolle – Das Tierheim prüft, ob die angegeben Umstände wirklich so eingehalten wurden. 🎯 Ist das der richtige Weg? Einerseits sollen diese Regeln verhindern, dass Hunde wieder abgegeben oder schlecht behandelt werden. Andererseits schrecken viele Menschen vor dem langen Prozess zurück und suchen sich Alternativen – manchmal aus fragwürdigen Quellen. 💬 Was denkt ihr? ➡️ Sind die Anforderungen gerechtfertigt oder zu streng? ➡️ Sollten Tierheime den Prozess erleichtern, um mehr Hunde zu vermitteln? ➡️ Sollte es generell so gehandhabt werden, wenn Hunde adoptiert werden, egal, von welchem Quellen? ➡️ Habt ihr selbst schon mal einen Hund aus dem Tierheim adoptiert? Wie war eure Erfahrung? Diskutiert mit! 🐕💭 Hier geht's zum Blogartikel: 👇 https://dogorama.app/de-de/blog/machen-es-tierheime-zu-schwer-warum-koenigin-camillas-hundeadoption-ein-vorbild-ist/
 
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M
4. März 19:13
Wir wurden abgelehnt, weil wir beide Vollzeit arbeiten. Dass mein Mann selbständig ist und seine Arbeitszeiten frei gestalten kann, und dass ich flexibel Home Office machen kann, hat niemanden interessiert. Eine "Überraschungskiste" aus dem Ausland wollten wir nicht, also ist es ein Welpe vom Züchter geworden. Ich fand es sehr schade, und total übertrieben, wie streng und unflexibel sie waren.
War bei uns ähnlich.....nur das ich gar nicht ganz ausreden durfte, dass ich als Gärtnerin arbeite und zwar selbständig und der zukünftige Hund mit mir arbeiten geht. Wir haben daher Hund vom Auslands Tierschutz genommen, der aber in unserer Nähe auf Pflegestelle war. Für uns war es auch sehr wichtig, den Hund persönlich kennenlernen, auch um zu sehen, ob er uns überhaupt mag.....
Das ist jetzt bald 10 Jahre her und er ist einfach nur ein Schatz....
 
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H.
4. März 21:26
Wir haben keinen Garten deshalb haben wir keinen Hund aus dem Tierheim bekommen für mich absoluter Schwachsinn. Wenn der Hund genug Auslauf hat und entsprechend ausgelastet wird ist es meiner Meinung nach egal
Genau so ging es einer Familie die die ganze Prozedur regelmäßig ins Tierheim gehen mit Hund spazieren gehen usw. Die Familie, besonders die Kinder, liebten DIESEN Hund. Als man ihn dann endlich zu ihnen nach Hause gebracht hat (der Hund und die Kinder sich riesig freuten)hat man ihnen den Hund nicht gegeben. Es war grausam vor allem für die Kinder. Die Familie hat nun zwei Hunde aus dem Ausland.
 
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H.
4. März 21:34
Ich selbst bin 12 Wochen jeden Tag mit einer Tierschutzhündin spazieren gegangen! Sie hat sich jeden neuen Tag gefreut! Danach gab es mehr als tausend Gründe warum sie im Tierheim bleiben sollte! Traurig...aber ich bin zu einem Züchter und habe mir einen Welpen gekauft! Ein toller Hund! Jedoch sollte sich unser Tierheim Gedanken machen...lieber abgeben als zu horten! Damit die Gemeinde zahlt! Blöder Beigeschmack zum Tierschutz!
Man baut eine Beziehung zum Hund auf und bekommt ihn dann nicht. Machtspielchen .. Ans Wohl des Tieres wird nicht gedacht.
 
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Christine
5. März 09:42
Das ist sehr individuell. Ich hatte mal einen großen Galgo als Pflegehund, der sein bisheriges Leben (8 Jahre) im TH verbracht hat. Er wurde an eine 75jährige gehbehinderte Frau vermittelt 😱 - wo er noch vier wundervolle, glückliche Jahre verbracht hat.
Eine Freundin bekam keine Katze, weil sie (zur Abwechslung) mal ein Babykätzchen wollte. Die andere bekam keine, weil sie explizit eine erwachsene Katze gesucht hat.
Ich habe Ausschau gehalten nach einer kleinen Hündin und fast überall stand dabei „keine Kinder“. Aber andere haben einen Hund mit Jagd- und Hetzproblematik an eine Familie mit zwei Grundschulkkindern vermittelt.
Ich finde, die Fehlentscheidungen recht ausgewogen 😉
 
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R
5. März 10:57
Kommt auf das Tierheim an. Ich habe gute und schlechte Erfahrungen gemacht, allerdings beides damals ohne "Treffer" gefunden zu haben. Mal war es okay, dass ein kleines Tierheim ehrlich ist und sagt, dass unter den "paar" Hunden zur Zeit keiner direkt zu mir passte. Das war okay! TH B... Ist eine anmaßende Veranstaltung gewesen. Ich als Single Brauch gar nicht fragen. Als Berlinerin bin ich mir angeblich der bedürfnisse nicht bewusst und Ahnung hatte dort niemand außer deren eigene giftigsten Mitarbeiter... TH B habe ich im Laufe meines Lebens drei Mal angelaufen. Anfangs wegen meiner vereinsamten Ratte und der Meldung, es seien 30ratten eingetroffen. Die waren aber alle über Wochen nicht vermittelbar, da unkastriert, unregistriert und die MA, die sich auskennt nicht vor Ort war. (Ich kann das Geschlecht ja nicht einfach selbst bestimmen,das ist ja kompliziert🙈🙈🙈). Später schaute ich nach einer Wohnungskatze. Hätte gerne einen Senioren genommen. :) nein, ich ende zwanzig war denen kein Garant für ein ruhiges Leben und medizinische Versorgung, außerdem waren ja die zwei, die ich mochte, gefährlich aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme.Ich war fassungslos...jedes Mal. Ich hatte mehr als genug Erfahrung und keinerlei Probleme selbst mit schwierigen Tieren. Beim dritten Mal, wagte ich die Frage, nach einem Hund telefonisch :). Ich fragte nur noch zum Spaß, denn ich glaubte nicht mehr an Auskunft beim TH B.Natütlich lag ich richtig.. Leider wurde später eine Mitarbeiterin des TH B gebeten, einen Hauscheck für einen Auslandshund zu übernehmen.Der Verein war aus Bayern und fragte um kooperation. Sie hatte offen und sofort keinerlei Defizite finden können, veranschlagte aber einen Spendenbetrag von 250euro jährlich fürs TH B. Verneinte ich. War ein anderer Verein bei dem ich den Hund angefragt hatte(nur eben aus Bayern). Daraufhin hieß es bei der kontrolle es passt alles, nur der Hund scheint krank zu sein (Hodenhochstand war bereits bekannt, kastriert werden sollte eh) und sie überlege, da solche ja später eh im TH B landen würden. Später wurde mir erklärt, dass die Kontrolle wohl negativ ausgefallen sei da ich nicht fähig sei dem Hund gerecht zu werden. Desweiteren wurde mein Beruf und meine Person als lüge angegeben. Ich sei "nur" Putzfrau und hätte mich größer gemacht... Diffamierung nach erfolgloser Erpressung von Spendenzahlung für einen import tierschutzhund! Schade für den Hund. Die Mitarbeiter des TH B sind für mich das Allerletzte.

Wie gesagt, Ladeburg, Wesendahl und weitere Tierheime fand ich ehrlich und korrekt. Auch das Kennenlernen empfinde ich als wichtig und gut zum abwägen. Es gibt nur auffällig schlechte Einrichtungen unter all den Gutgemeinten.
 
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Kerstin
5. März 11:58
Ich verstehe absolut nicht, warum eine Schwerbehinderung ein Ausschlusskriteriun für einen Hund, oder wie ich hier lesen musste, sogar für eine Katze sein sollte. Wer so etwas festlegt, hat keine Ahnung von Tieren und ein völlig veraltetes Bild von Menschen mit Behinderung.

Haben diese Menschen überhaupt schonmal was von Assistenzhunden gehört? Klar wird man sich als als alleinlebender Mensch mit Gehbehinderung nicht gerade einen Husky anschaffen, der jeden Tag seine x Kilometer Rennen braucht. Aber für einen Menschen, der schlecht hört, ist das zum Beispiel kein Problem. Viele Rollstuhlfahrer sind mit dem Handbike unterwegs, da sieht es wieder anders aus. Jede Behinderung ist anders, sogar, wenn 2 Menschen die gleiche Diagnose haben, können die Auswirkungen sehr unterschiedlich sein. Menschen mit Behinderung wissen in den meisten Fällen sehr genau, wo ihre Grenzen sind, was geht und was nicht. Der GdB, Gehhilfen oder ein Rollstuhl haben da keine oder nur sehr begrenzte Aussagekraft.
 
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Nathalie
5. März 12:13
Ich verstehe absolut nicht, warum eine Schwerbehinderung ein Ausschlusskriteriun für einen Hund, oder wie ich hier lesen musste, sogar für eine Katze sein sollte. Wer so etwas festlegt, hat keine Ahnung von Tieren und ein völlig veraltetes Bild von Menschen mit Behinderung. Haben diese Menschen überhaupt schonmal was von Assistenzhunden gehört? Klar wird man sich als als alleinlebender Mensch mit Gehbehinderung nicht gerade einen Husky anschaffen, der jeden Tag seine x Kilometer Rennen braucht. Aber für einen Menschen, der schlecht hört, ist das zum Beispiel kein Problem. Viele Rollstuhlfahrer sind mit dem Handbike unterwegs, da sieht es wieder anders aus. Jede Behinderung ist anders, sogar, wenn 2 Menschen die gleiche Diagnose haben, können die Auswirkungen sehr unterschiedlich sein. Menschen mit Behinderung wissen in den meisten Fällen sehr genau, wo ihre Grenzen sind, was geht und was nicht. Der GdB, Gehhilfen oder ein Rollstuhl haben da keine oder nur sehr begrenzte Aussagekraft.
Danke ,dass hast du sehr gut geschrieben.
Bei uns war es sie Autismus Diagnose von meinem Sohn, deswegen habe wir keinen Hund aus dem Tierheim bekommen .

Aber wir haben jetzt eine ganz tolle Tierschutzhündin aus Rumänien. Sie hilft auch Finn sehr auch wenn sie kein Assistenzhund ist .
Finn hatte bis wir Leni adoptiert hatten ganz schlimm gestottert ,so dass ich sogar Probleme hatte ihn zu verstehen.
Leni ist bei uns eingezogen, es hat sich bei Finn ein Knopf umgelegt und seitdem spricht er normal.
 
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Kerstin
5. März 12:27
Danke ,dass hast du sehr gut geschrieben. Bei uns war es sie Autismus Diagnose von meinem Sohn, deswegen habe wir keinen Hund aus dem Tierheim bekommen . Aber wir haben jetzt eine ganz tolle Tierschutzhündin aus Rumänien. Sie hilft auch Finn sehr auch wenn sie kein Assistenzhund ist . Finn hatte bis wir Leni adoptiert hatten ganz schlimm gestottert ,so dass ich sogar Probleme hatte ihn zu verstehen. Leni ist bei uns eingezogen, es hat sich bei Finn ein Knopf umgelegt und seitdem spricht er normal.
Ich glaube bei einer solchen Frage hätte ich kacke h geantwortet, dass das niemanden im Tierheim etwas angeht, ob mein Kind eine Behinderung hat oder meine Mutter, wie hier jemand schrieb. Ich finde das unverschämt. Demnächst bekommt man dann kein Tier, weil man mit 3 Kindern schon genug Arbeit hat, oder wie?
 
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Nathalie
5. März 12:32
Ich glaube bei einer solchen Frage hätte ich kacke h geantwortet, dass das niemanden im Tierheim etwas angeht, ob mein Kind eine Behinderung hat oder meine Mutter, wie hier jemand schrieb. Ich finde das unverschämt. Demnächst bekommt man dann kein Tier, weil man mit 3 Kindern schon genug Arbeit hat, oder wie?
Ja genauso ist es leider . Es ist oft so Kinder sind leider ein Aschlusskreterium egal ob gesund oder nicht .
Sie waren damals der Meinung, dass ich den Hund nicht gerecht werde,da ich mit meinem Sohn genug um die Ohren habe. Und finanziell hätte auch alles gepasst . Und eine klare Tsggestruktur gibt es bei uns sowieso.....
Es grenzt schon an Diskriminierung.
 
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Kerstin
5. März 13:06
Das grenzt nicht nur an Diskriminierung, das IST Diskriminierung. Wie bitte sollen Menschen aus einem Tierheim bewerten, wieviel Mehraufwand die Betreuung eines Behinderten Kindes bedeutet?

Ich bin selbst Rollstuhlfahrerin und ich habe auch schon einiges erlebt. Aber das toppt echt alles. Das ist sowas von dumm, dreist, anmaßend und überheblich.