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Dogorama
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Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Thomas
7. März 17:23
Ich bin gegen eine generelle Leinenpflicht. Vielmehr sollte man die Halter entsprechend sensibilisieren, sich zu diesen Zeiten entsprechend zu verhalten.
 
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Katrin
7. März 17:23
ich gehe auch gerne mit meinem Hund in die Natur Lass ihn auch Freiraum mit Schleppleine ein gewisses Freilauf aber der muss auf dem Weg bleiben
 
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Petra
7. März 17:24
Dazu kann ich nur sagen es gibt auch extra Freilaufgelände für Hunde dort kann man dem Hund seine nötige Bewegung verschaffen ohne andere Tiere während ihrer nötigen Zeit zu stören
 
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Renée
7. März 17:25
Ja. Und wir haben einen sennenhund der mir nicht von der Seite weicht. Der sämtliche Eichhörnchen, Katzen, Füchse und Rehe ignoriert und sich zu 100% auf mich konzentriert. Da ist die Leinenpflicht total deppert
Wenn es genug Hundeplätze in jeder Region geben würde, fände ich die Leinenpflicht OK. So allerdings kommen nur die stärkeren und selbstbewußten Hunde auf ihr Recht auf Freilauf. Das ist eben nicht in Ordnung.
 
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Rüdiger
7. März 17:26
Notwendig wenn der Hund nicht hört. Auch dann keine Schleppleine. Wenn Freilauf dann am Weg bleiben und nicht ins Unterholz rein. Meine laufen immer ohne Leine und müssen immer am Weg bleiben das ganze Jahr. Bei uns gibt es keine Leinenpflicht, auch in der Stadt nicht.
Finde ich in punkto Stadt ohne Leine sehr gefährlich. Solange es neben dem Hund der ansonsten ruhig ist und aufs Wort hört, keinen lauten Knall wie wenn eine Palette von einem Laster runter knallt oder ein Reifen platzt, geht es noch. Ich habe nicht angeleinte Hunde erlebt die dabei panisch weggelaufen sind und sich selbst gefährdet haben. Wir können rational abschätzen, ein Tier nicht.
 
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Steffi
7. März 17:26
Meiner läuft viel frei,aber da wo es Pflicht ist immer an der Schleppleine. Genauso wenn uns andere Hunde begegnen,da nehm ich ihn vorsichtshalber immer an die leine,allein schon aus Rücksicht und Respekt.
 
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Ulrike
7. März 17:26
Ich finde wichtig Leinenpflicht in der Brut-und Setzzeit, wo es gewünscht wird, weil der Jäger auch einen Hund erschiessen darf, wenn er Gefahr für sein Revier sieht. Aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Unser Hund ist sowieso immer an der Leine, weil sie einen Jagdtrieb hat. Die Sicherheit meines Tieres und für das Wild hat da Vorrang.
Das stimmt allerdings, dass die Jäger die Hunde erschießen dürfen die frei laufen. Eine wichtige Information für alle. Allerdings kommt es auch auf den Jäger an – der unserem Revier redet mit uns und erschießt keine Hunde. Er setzt darauf, dass jeder, der seinen Hund frei laufen lässt, diesen auch abrufen kann.
Meiner Meinung nach ist gesunder Menschenverstand das wichtigste
 
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Sinclair
7. März 17:26
Leider notwendig, da es viel zu viele ignorante HH gibt, welche ihren Hund 0 einschätzen können
 
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Sebbi
7. März 17:27
Anleinen, wenn es gefordert ist, ist schon mal eine gute Einstellung.👍🏼

Trotzdem unterliegst du mit deiner Aussage einem Trugschluss, dem viele aufsitzen: Mit einer 5-Meter-Leine oder einer Schleppleine zählt dein Hund rechtlich nämlich als nicht ausreichend gesichert.
Das musste ich am eigenen Leib sogar mit einer 3-Meter-Leine feststellen.
Ich konnte die Herren vom Forstamt damals zwar umstimmen, aber auch nur, weil mein Hund bekannterweise im ortsnahen Hundesportverein aktiv ist.
Er läuft immer links von mir, ich sichere das Ende der Leine mit der rechten Hand und führe mit der linken nach – da bleiben dann keine zwei Meter Leine mehr übrig.

Mit ner 5m oder mehr hätte ich ein Problem gehabt.
 
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Sebbi
7. März 17:28
Meiner läuft viel frei,aber da wo es Pflicht ist immer an der Schleppleine. Genauso wenn uns andere Hunde begegnen,da nehm ich ihn vorsichtshalber immer an die leine,allein schon aus Rücksicht und Respekt.
So und nicht anders☝🏼👍🏼