Ich kenne das hier so, wenn der andere Hund auch nicht angeleint ist,leine ich meinen auch nicht an. Entweder die ignorieren sich,oder es gibt ein völlig normale Hundebegegnung,die natürlich auch mal ein bisschen Geprolle bedeuten kann. Ist eben Hundekommunikation. Ich habe in 30 Jahren Hundehaltung , nur sehr wenig kritische Situationen erlebt.
Da will ich auch wohnen. Herrlich unkompliziert.
So kenne ich es auch noch und ich bin wirklich traurig wie stark es sich, zumindest bei uns, innerhalb der letzten Jahre verändert hat.
Aber ich verstehe auch die andere Seite; so viel mehr Hunde, so viele Konzepte, Rassen, Hintergründe.
Ich habe nur Angst das die Leinenpflicht das neue normal wird. Erst nur in der BuS und dann denken einige, wenn mit Leinenpflicht 3 oder 4 Monate ausgelastet werden kann warum nicht das ganze Jahr.
Ich habe auch einen großen Garten und einen weiteren Kurs in der Hundeschule gebucht, es geht nicht immer um fehlende Alternativen sondern auch darum wie wir uns als Mensch Hund Team verstehen. Ob mit Leine, oder ohne, Schleppleine, Agility, radfahrend, reitend etc.
Rücksicht auf Wildtiere und Menschen sollte normal sein.
Aber ich verstehe jetzt was Mika in einem ihrer Posts meinte: in einer Gegend wo die Hunde eher unangeleint geführt werden, weiß man auch als Mensch der dort wohnt, das von diesen keine Gefahr ausgeht, sonst wären sie an der Leine und die paar anderen Menschen die zufällig dort unterwegs sind, können ja was sagen. Ach, wie schön!