Bezüglich dem was bei einem in der Gegend so möglich ist, ist meiner Meinung nach der Austausch mit anderen Haltern vor Ort Gold wert.
Gerade Leute die ähnliche Themen haben, haben für sich manchmal schon unheimlich tolle Lösungen gefunden, die sie bereitwillig teilen oder einen mitnehmen ☺️
Hier gibt es einige tolle Möglichkeiten, von denen ich ohne andere Menschen wohl kaum etwas erfahren hätte.
Da bin ich tatsächlich wieder mal komplett bei dir.☺️
Am Ende ist es doch meine Verantwortung als HH, für die Auslastung meiner Hunde zu sorgen und die kann und sollte nicht auf Kosten von Umwelt oder Wildtieren stattfinden.
Wenn es in NRW z.B. während der Brut- und Setzzeit eine konsequente Leinenpflicht gäbe, wäre das für mich ehrlich gesagt überhaupt kein Problem. Dann ist es eben meine Aufgabe, andere Möglichkeiten zu finden, damit meine Hunde trotzdem Bewegung und Freilauf bekommen.
Und da hilft genau das, was du beschrieben hast - Austausch mit anderen Hundehaltern.
Ich habe selbst eigentlich immer schon Hunde (außer mein Pudel☝️), die nicht überall einfach frei laufen können. Da musste ich schon immer etwas kreativer sein. Gemeinsam mit anderen Wiesen mieten, in der Hundeschule nachfragen, ob man das Gelände mal nutzen darf, bei Freunden mit Garten treffen. Solche Lösungen entstehen durch Vernetzung.
Ich kenne auch einige Listenhundebesitzer, die über die Diskussion um drei Monate Brut- und Setzzeit eher schmunzeln. Die müssen schon seit Jahren deutlich kreativer sein, um ihren Hunden sicheren Freilauf zu ermöglichen.
Ich habe nun das Glück, ein eigenes Grundstück zu haben, aber das war lange nicht so und trotzdem habe ich immer Wege gefunden.
Deshalb finde ich, dass das Thema manchmal etwas überdramatisiert wird. Bevor ich mich darüber ärgere, suche ich lieber nach Lösungen. Und die gibt es meistens, wenn man sich ein bisschen vernetzt und offen austauscht.