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Dogorama
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Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Marina
10. März 20:23
Sowas zum Beispiel... Vielleicht versuchst du es einfach mal an einer ruhigen Stelle, wo nur ihr beide seid.
du merkst aber schon, das du jemanden was aufzwingen willst?! 🤷‍♀️🙄
 
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Michi
10. März 20:24
du merkst aber schon, das du jemanden was aufzwingen willst?! 🤷‍♀️🙄
Wie kann ich dir denn was aufzwingen?
Ich möchte dir lediglich zeigen, dass es vielleicht auch anders geht und dich ermutigen, es auszuprobieren.
 
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Sebbi
10. März 20:25
Es ist völlig legitim, dass du deine Meinung äußerst. Das ist ja auch der Kern dieses Threads.
Du wirst halt leider nicht extrem viele finden, die deine Meinung teilen.

Um das mal zu verdeutlichen: Stell dir vor, man würde einen passionierten Marathonläufer oder ein Kind aus reiner Sorge um deren Sicherheit sein Leben lang nur an der Hand führen.

Sicherlich, sie würden niemals vor ein Auto laufen.
Sie würden niemals hinfallen oder sich verletzen.
Sie wären „maximal sicher“ vor der Welt da draußen.

Aber was würde das mit der Psyche dieser Menschen machen? Sie könnten niemals rennen, niemals die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken und würde körperlich wie mental völlig verkümmern.

Genau das passiert bei einem Aussie an der kurzen Leine.
Er „funktioniert“ zwar, aber er lebt nicht sein Potenzial.

Ein Aussie ist kein Mops – er ist der Hochleistungssportler unter den Hunden. Ihn aus Sicherheitsgründen permanent auf zwei Meter einzuschränken, ist so, als würde man einen Porsche nur in der Garageneinfahrt hin- und herfahren, weil er auf der Straße einen Kratzer bekommen könnte.
Ja, das Auto bleibt heil, aber für diesen Zweck reicht doch auch eine Schubkarre.
 
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Sebbi
10. März 20:26
Zum Schutz deines Hundes kannst du ihn doch ganzjährig an der Leine führen. Warum braucht es dann eine Leinenpflicht für alle?
Den maximalen Schutz hat er in einer Hundebox☝🏼
 
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Michi
10. März 20:27
Es ist völlig legitim, dass du deine Meinung äußerst. Das ist ja auch der Kern dieses Threads. Du wirst halt leider nicht extrem viele finden, die deine Meinung teilen. Um das mal zu verdeutlichen: Stell dir vor, man würde einen passionierten Marathonläufer oder ein Kind aus reiner Sorge um deren Sicherheit sein Leben lang nur an der Hand führen. Sicherlich, sie würden niemals vor ein Auto laufen. Sie würden niemals hinfallen oder sich verletzen. Sie wären „maximal sicher“ vor der Welt da draußen. Aber was würde das mit der Psyche dieser Menschen machen? Sie könnten niemals rennen, niemals die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken und würde körperlich wie mental völlig verkümmern. Genau das passiert bei einem Aussie an der kurzen Leine. Er „funktioniert“ zwar, aber er lebt nicht sein Potenzial. Ein Aussie ist kein Mops – er ist der Hochleistungssportler unter den Hunden. Ihn aus Sicherheitsgründen permanent auf zwei Meter einzuschränken, ist so, als würde man einen Porsche nur in der Garageneinfahrt hin- und herfahren, weil er auf der Straße einen Kratzer bekommen könnte. Ja, das Auto bleibt heil, aber für diesen Zweck reicht doch auch eine Schubkarre.
Alles richtig, aber ich würde es auch einem Mops zugestehen, sich frei bewegen zu dürfen ☝🏻
 
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Sebbi
10. März 20:29
Hundewiese ☝🏻
Hundewiese?
Reizarmer gehts dann auch nicht mehr. Da kann sie ihren Hund auch weiter an der 2m-Leine knechten🤣
 
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Michi
10. März 20:30
Hundewiese? Reizarmer gehts dann auch nicht mehr. Da kann sie ihren Hund auch weiter an der 2m-Leine knechten🤣
Das war ja mitnichten ernst gemeint ☝🏻😄
 
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Sylvia
10. März 20:33
geschweige denn das sie sogar ernten anknabbern.
😂😂der ist gut😂👍
 
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Marina
10. März 20:35
Wie kann ich dir denn was aufzwingen? Ich möchte dir lediglich zeigen, dass es vielleicht auch anders geht und dich ermutigen, es auszuprobieren.
also doch aufzwingen. weil meine handhabung jaaa sooo schlecht ist. 👍🤷‍♀️
 
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Michi
10. März 20:37
also doch aufzwingen. weil meine handhabung jaaa sooo schlecht ist. 👍🤷‍♀️
....wenn du meinst, dann halt aufzwingen...