Das Hirn benutzen ist wichtig, da sind wir uns einig. Letztlich geht es ja darum, dass man mit dem Hund verantwortungsvoll unterwegs ist. Die Verantwortung betrifft dabei nicht nur Natur und Umwelt sowie andere Menschen, sondern auch den eigenen Hund. Wenn dieser mit einer Schleppleine eine gesicherte Freiheit bekommt und man weiß, was man tut, ist ja alles gut.
Meine Schleppleinenkritik richtet sich meist an diejenigen, die dabei ihr Hirn eben nicht wirklich benutzen.
Beispiel, ich bin in den Elbauenwiesen unterwegs und werde angemacht, daß mein Hund ohne Leine sei. Hund wie mein Schatten hinter mir auf dem Weg. Deren Hund, Beagle, an der langen Schleppleine, stöbert abseits des Weges durch die Wiese, Leine schleift über den Boden. Dass so eher Nester und geschützte Pflanzen zerstört werden, war denen nicht verständlich zu machen.
Oder Leute, bei denen der Hund die Schleppleine hinter sich her schleift, diese aber nicht festgehalten wird. Keine Ahnung, was diese Leute unter Sicherung des Hundes verstehen?
Es ist halt nicht ganz korrekt zu behaupten, daß die Leinenpflicht mit einer Schleppleine erfüllt ist und der Hund dennoch seine Freiheit hat. Da beißt sich die Katze irgendwie Inden Schwanz.
Ich lasse meinen oft Hund frei laufen, die Leine ist aber stets griffbereit und der Hund schnell gesichert. Du greifst bei Bedarf die Leine kurz, was ähnlich ist.
Wichtig ist doch, daß man verantwortungsvoll und bewußt unterwegs ist. Ich will weder, daß mein Hund Tiere stört oder gar verletzt/tötet, auch nicht, daß mein Hund wegläuft, oder schlimmstenfalls durch die Wildtiere verletzt wird. Aber das bekomme ich auch hin ohne den Hund dauerhaft anzuleinen. Das Foto zeigt, wie es aussieht, wenn ich mit dem Hund unterwegs bin und Fotos mache.