Immer dieses Schleppleinenbashing, ich kann es nicht mehr lesen. „Alibi-Sicherung“, „nur Trainingswerkzeug“, „brandgefährlich“ usw. usf.
Eine Schleppleine sollte -wie jede andere Leine auch- immer nur eine Notfallabsicherung sein. Wer eine Leine noch für andere Zwecke braucht, sollte daran arbeiten, dass es nicht mehr so ist (Erziehung/Beziehung).
Mit und ohne Schleppleine sollte der Hund nicht in Randbereiche, die als Verstecke dienen könnten oder als potentielle Brutstätten. In unserem Wald ist der Randbereich meistenfalls komplett einsehbar, da kann sich niemand verstecken oder brüten.
Jeder Hund sollte über ein Erziehungslevel verfügen bei dem er der Ansage ob er ein paar Meter rein darf oder nicht folgt.
Thema Verletzungen: Ist der Hund was seine Impulskontrollfähigkeit anbelangt noch nicht so weit, dass er vor dem Schleppleinenende bremst, sollte man die Wickeltechnik anwenden.
Wer die Hundewelt mit dem Unfug, dass eine Schleppleine nur Trainingswerkzeug sei (und damit implizit alle Nutzer runterstuft) infiziert hat, den würde ich gerne mal persönlich sprechen.
Bei Pepe macht es in seinem Verhalten überhaupt keinen Unterschied, ob er an der 10m Schlepp ist oder nicht.
Mir tun alle Hunde leid, die nur an der 2m Leine geführt werden, daran werde ich mich nie halten, wenn die Rahmenbedingungen es zulassen.
Auf der einen Seite werden hier alle verurteilt, die ihren Hunden den Freilauf gönnen.
Ob der Hund ohne Leine kontrollierbar ist oder nicht, ist dabei völlig egal.
Auf der anderen Seite beschweren sich die Schleppleinenverfechter über die Vorverurteilung☝🏼
Da soll man selbstverständlich nur die Anwender ins Visier nehmen, die wenigstens einigermaßen oder sogar sehr gut mit diesem „Trainingsgerät“ arbeiten.
Obwohl wir alle regelmäßig jene Menschen sehen, die eben diese Leine nur als lange Leine anwenden: nur mit Halsband, im Gespräch mit Gleichgesinnten vertieft oder am Handy – mit der Gewissheit: „Abhauen kann er ja nicht, er ist ja an der Leine.“
Und ja, es gibt sie. Und es sind nicht wenige.