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Dogorama
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Anzahl der Antworten 361
heute 11:06

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Sonja
heute 08:22
Diese Rassen sollte man verbieten☝🏼
Du drehst meine aussagen gerne völlig um , ziehst sie ins lächerliche, reisst die aus dem Konzept, interprätierst weis der Geier was rein...etc....🙄.....aber ist ja nichts neues bei dir...🤗keine Ahnung was für eine Laus dir über die Leber läuft/gelaufen ist..... weiterhin viel spass dabei...
 
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Sebbi
heute 08:34
Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit ist absolut sinnvoll! Es sollte mehr kontrolliert werden. Und man müsste es immer wieder bekanntgeben. Es gibt Hundehalter, die wissen nicht mal was Brut- und Setzzeit überhaupt ist.
Da hinkt aber was gewaltig in deiner Argumentation.

Wenn wir von Leinenpflicht reden, dann reden wir nicht von Rollleinen oder (wie du es praktizierst) von Schleppleinen. Denn Folgendes übersiehst du bei deiner Rechnung:
Selbst an der langen Leine kann ein Hund in naheliegende Gebüsche vordringen, in denen Bodenbrüter sitzen oder Kitze abgelegt sind. Der Geruch des Hundes reicht oft schon aus, dass Elterntiere ihre Brut aufgeben.

Dann gibt es noch deinen Hund: Wenn ein Hase zwei Meter vor ihm aufspringt, hat der Hund bei fünf Metern Leine bereits volle Fahrt aufgenommen, bevor die Leine straff wird. Die Verletzungsgefahr für den Hund und das Wild ist enorm.

Wer hier also wirklich explizit für die Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit plädieren möchte, der sollte diese auch selbst entsprechend
vollziehen:

Leine nur mit Geschirr, maximal zwei Meter.
Der Hund läuft ausnahmslos auf dem Weg.
Das Mensch-Hund-Gespann läuft ruhig und entspannt.

Das kann man dann als maximal rücksichtsvoll bezeichnen. Alles andere ist nur so ein Mittelding. ☝🏼

Viele Hundehalter nutzen die lange Leine als „Alibi-Sicherung“, ignorieren dabei aber die physikalischen Kräfte und den ökologischen Aspekt.
 
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Steffi
heute 08:36
Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit, oder ganzjährig in Wohngebieten, Naturschutzgebieten, usw. finde ich absolut sinnvoll... es gibt doch objektiv nachvollziehbare Gründe dafür... es ist für mich dagegen nicht nachvollziehbar, was im Oberstübchen von Menschen vorgeht, die das nicht akzeptieren können... vernünftige bzw. verantwortungsvolle Halter verhalten sich nicht so... man kann einen Hund auch an der Schleppleine beschäftigen, das ist keine Tierquälerei... Dummytraining, Suchspiele, Futterbeutel, usw. sowas geht auch alles an der Schleppleine... aber dann müsste man sich auf dem Spaziergang halt auch mal mehr mit seinem Hund beschäftigen, als nur Bällchen zu werfen... das Argument mit, dass der Hund gut hört, wirkt auf mich jedes Mal eher wie ein Totschlagargument aus Bequemlichkeit und Ignoranz... ich würde nie auf die Idee kommen so zu argumentieren, auch wenn Hund gut hört... allerdings finde ich die Leinenpflicht nur an kurzer Leine schwierig... eine Leinenpflicht mit langer Leine (10 m) zur Absicherung wäre ein guter Kompromiss...
Ich glaube da liegt bei vielen Hundehaltern das Problem. Ich seh immer wieder Leute die während des Spaziergangs nur auf ihr Handy glotzen. Die haben glaub gar keine lust auf beschäftigung mit ihrem Vierbeiner
 
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Ivonne
heute 08:43
Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit, oder ganzjährig in Wohngebieten, Naturschutzgebieten, usw. finde ich absolut sinnvoll... es gibt doch objektiv nachvollziehbare Gründe dafür... es ist für mich dagegen nicht nachvollziehbar, was im Oberstübchen von Menschen vorgeht, die das nicht akzeptieren können... vernünftige bzw. verantwortungsvolle Halter verhalten sich nicht so... man kann einen Hund auch an der Schleppleine beschäftigen, das ist keine Tierquälerei... Dummytraining, Suchspiele, Futterbeutel, usw. sowas geht auch alles an der Schleppleine... aber dann müsste man sich auf dem Spaziergang halt auch mal mehr mit seinem Hund beschäftigen, als nur Bällchen zu werfen... das Argument mit, dass der Hund gut hört, wirkt auf mich jedes Mal eher wie ein Totschlagargument aus Bequemlichkeit und Ignoranz... ich würde nie auf die Idee kommen so zu argumentieren, auch wenn Hund gut hört... allerdings finde ich die Leinenpflicht nur an kurzer Leine schwierig... eine Leinenpflicht mit langer Leine (10 m) zur Absicherung wäre ein guter Kompromiss...
Ähm...in Naturschutzgebieten herrscht rund ums Jahr Leinenpflicht. Und deine Schleppleine, die über den Boden zieht, zerreißt mehr Gelege als mein Hund der frei läuft und auf dem Weg bleibt.
Hab gar nicht weiter gelesen..kann die Argumente dann eh nicht mehr ernst nehmen
 
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I
heute 08:51
Notwendig wenn der Hund nicht hört. Auch dann keine Schleppleine. Wenn Freilauf dann am Weg bleiben und nicht ins Unterholz rein. Meine laufen immer ohne Leine und müssen immer am Weg bleiben das ganze Jahr. Bei uns gibt es keine Leinenpflicht, auch in der Stadt nicht.
Gerade hunde die nicht hören streunen in der Stadt da sind dämliche Besitzer von denen die loslassen und sich um nichts kümmern. 35 jährige Erfahrung habe ich damit gemacht. Meine sind immer in der Stadt angeleint erst im Wald mach sie frei. Aber leider genug Neandertaler die es anders sehen. Schlimm wenn Hund aggressiv gg andere ist.
PS wir bleiben immer auf dem Pfad do haben alle Hunde gelernt im Wald nicht über wiesen toben.
 
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C.
heute 08:52
Nun Rehe gibt es hier nicht mehr, alle weggeschossen....alle anderen Wildtiere habe ich noch nicht gesehen
Nicht alles was da ist, sieht man auch 😉
 
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C.
heute 08:53
Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit, oder ganzjährig in Wohngebieten, Naturschutzgebieten, usw. finde ich absolut sinnvoll... es gibt doch objektiv nachvollziehbare Gründe dafür... es ist für mich dagegen nicht nachvollziehbar, was im Oberstübchen von Menschen vorgeht, die das nicht akzeptieren können... vernünftige bzw. verantwortungsvolle Halter verhalten sich nicht so... man kann einen Hund auch an der Schleppleine beschäftigen, das ist keine Tierquälerei... Dummytraining, Suchspiele, Futterbeutel, usw. sowas geht auch alles an der Schleppleine... aber dann müsste man sich auf dem Spaziergang halt auch mal mehr mit seinem Hund beschäftigen, als nur Bällchen zu werfen... das Argument mit, dass der Hund gut hört, wirkt auf mich jedes Mal eher wie ein Totschlagargument aus Bequemlichkeit und Ignoranz... ich würde nie auf die Idee kommen so zu argumentieren, auch wenn Hund gut hört... allerdings finde ich die Leinenpflicht nur an kurzer Leine schwierig... eine Leinenpflicht mit langer Leine (10 m) zur Absicherung wäre ein guter Kompromiss...
Damit rennt ein Hund aber dann auch in die Wiesen …
 
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Angelique
heute 09:00
Ich finde es Sinnvoll. Unser Wald ist außerdem als Naturschutzzone ausgeschildert. Leider interessiert es die wenigsten und viele rennen da drin rum.

Laut Stadt darf hier im Wald der Hund ohne Leine laufen, so lange er auf den Wegen bleibt. Aber mal ehrlich, die wenigsten bleiben auf den Wegen und gehen schnüffeln. Ich sehe es ja immer wieder.

Meine bleibt jetzt definitiv an der Leine und auf den Wegen. Wir wollen in dieser Zeit keine Kinderstube stören.
 
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Jessica
heute 09:08
Ich kann die ganzen „Leinenbefürworter“ nicht verstehen. Ich habe einen Jagdhund. Sie ist seit sie Welpe ist in einer Hundeschule, macht Hundesport und fährt neben mir am Fahrrad. Sie ist ausgelastet und lässt sich von einem Hasen, Vögel perfekt abrufen, Antijagd-Training. Sie geht super an Pferden vorbei und lebt mit einer Katze zusammen. Und das alles war harte Arbeit. Wenn ich Rehe sehe, wird angeleint. Ich kann so ein Sportpaket nicht den ganzen Zeitraum an die Leine nehmen. Sie muss Futterbeutel suchen und auch mal hinter einem Ball hinterherlaufen. Mit Hunden muss gearbeitet werden und sie brauchen Erziehung. Wer das nicht hinbekommt, sollte wirklich anleinen. Aber das sollte auf keinen Fall für alle gelten.
 
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Liane
heute 09:08
Was für eine Rücksichtslosigkeit! Es gibt Menschen die haben Angst vor Hunden ,aber das scheint dir egal zu sein
Wir nehmen Rücksicht, wenn wer kommt, egal ob Mensch, Tier, kommen meine automatisch zu mir und gehen auf die Seite. Das hat alles was mit Vertrauen und Erziehung zu tun.