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Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 293
heute 22:39

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Ines
heute 19:00
In der Stadt bin ich konsequent für eine Leinenpflicht, da es gefühlt mehr uninteressierte Hundehalter gibt als Verantwortungsvolle. Im Wald oder/und Auslaufgebiet oder Tobeplatz muss er gut abrufbar sein, einen Waldweg darf er nicht weiter als 4-5 Meter verlassen (insofern dieser einsehbar ist), das bedeutet aber auch auf seinen Hund zu achten und sich nicht ablenken zu lassen! Wir trainieren mit Baku spielerisch alsauch gezielt streng und es wirkt. Ach ja ... des Hundes Haufen müssen auch im Wald eingesammelt werden, allein schon aus Respekt und gesundheitlichen Aspekten gegenüber der Waldbewohner!
4 bis 5 Meter....die Schleppi ist 10 m lang ,also da kann man sich doch absichern, ohne schlechtes Gewissen....🤷‍♂️
 
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Heike
heute 19:04
Was hat das mit Erziehung zu tun? Wie willst du Jagdhunden den Instinkt austreiben?
Dafür gibt es extra Jagdhundetraining, sehr hilfreich und schützend.
 
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Sonja
heute 19:05
Leinenpflicht interessiert mich null, mein Hund hört, egal welche Situation!!!
Bisher vielleicht.... so eine Einstellung ist einfach voll daneben und mehr als Rücksichtslos....100% gibts nie...und gerade während der Brut-Setzeit sind die Trigger nochmal höher. Ausserdem wtnn der mahe hund beim HH bleibt kann spielt es keine Rolle, weder für Hund noch Halter wenn die Leine als Sicherheit dranhängt....oder sind diese gut höhrenden Hunde doch nicht so nah am Halter, also ausser Leinenreichweite ? (Auch bei 5m Entefernung, ist ein Freilaufender getriggerter Hund "ratz fatz" in seinem Tunnell. ) Ich habe schon viele "top erzogene/höhrende" Hunde, Wild hetzen, oder im Unterholz wild rumrennen/suchen/ fährte folgen buddeln sehen...da konnte der HH noch so lange rufen Reaktion des Hundes war gleich 0,00....
 
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Sebbi
heute 19:07
Das gibt es jedes Jahr genau wie das Silvester Thema!
Ich hab mich gestern noch gefragt wann der Thread wohl kommt🙄
 
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Enna
heute 19:09
Leinenpflicht für Hundehalter die ihren Hund nicht erzogen haben.
So ein Quatsch...
Mein Hund ist erzogen und der Rückruf funktioniert. Leidet hat sie einen sehr ausgeprägten Jagttrieb und k deshalb lasse ich sie nicht ohne Leine
 
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wolf
heute 19:09
4 bis 5 Meter....die Schleppi ist 10 m lang ,also da kann man sich doch absichern, ohne schlechtes Gewissen....🤷‍♂️
Eine 10 m Schleppleine ist nicht angeleint. Die Nester von Bodenbrütern zieht man so schön effizient ab und Hasen und Rehe, die sich wegducken, sind auch fix totgebissen. Also wenn Leine, dann Leine, mit der ein Hund auch kontrolliert werden kann.
 
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Lisa
heute 19:10
Unsere zwei bleiben während der Setz und Brutzeit konsequent an der Leine. Freilauf dann im Garten oder auf anderen gesicherten Gelände. Wir haben hier leider schon mehrfach trächtige Rehe gefunden die den Stress einer Jagd nicht überstanden haben, da muss der Hund nicht in das Wildtier reinbeissen.

Mit einem Windhund und einem (normalerweise Jagdfaulen) Viszla Mix ist es uns zu jeder Jahreszeit bewusst, dass es unsere Aufgabe ist den Freilauf so sicher wie Möglich zu gestalten, so das weder unsere Hunde, noch Wild- oder andere Haustiere zu Schaden kommen. Wenn das nicht gegeben ist, bleiben sie eben an der Leine
 
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S
heute 19:12
Unsere läuft frei da jederzeit abrufbar!
 
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Ines
heute 19:12
Eine 10 m Schleppleine ist nicht angeleint. Die Nester von Bodenbrütern zieht man so schön effizient ab und Hasen und Rehe, die sich wegducken, sind auch fix totgebissen. Also wenn Leine, dann Leine, mit der ein Hund auch kontrolliert werden kann.
Das is Quatsch ,ich lass den Hund doch trotzdem nicht machen ,was er will. Merke aber sofort seine Ambitionen und kann reagieren!Also ,ich sag mal so in 25 Jahren haben meine Hunde so noch nie Wild in Gefahr gebracht und ich konnte sogar Fotos machen von Rehkitzen in der Wiese ect.
 
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Carola
heute 19:15
Ich hab mich gestern noch gefragt wann der Thread wohl kommt🙄
Ja ja und alle Hunde sind 100% abrufbar und verlassen den Weg niemals! Dann könnte man sie ja auch an die Leine nehmen.