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Dogorama
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Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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C.
7. März 17:55
Wenn es dir Wiesen überall geben würde ... Hier gibt es keine Wiesen auf denen Hunde erlaubt laufen und toben dürfen... Außerdem liegen oft in den Wiesen Kitze und Vögel die da brüten... Also auch nicht die Lösung...
Bürgermeister, die eine Leinenpflicht verhängen, sind verpflichtet Ausgleichsflächen zu schaffen wo Hunde frei laufen dürfen!
 
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Ingo
7. März 17:55
Ich wohne im Erzgebirge. Hier gibt es keine Anleinpflicht. Trotzdem sollte niemand, dessen Hund nicht absolut den Rückruf in jeder Situation befolgt, den Hund frei laufen lassen.
Kein Hund ist beim Rückruf absolut sicher, auch nicht der best ausgebildete Jagdhund. Bei einer mega Prüfung ist eine Jagdhündin in mal für drei Tage ausgebüchst, auf einem Bauernhof aufgelaufen, die Trophäe dahin. Soviel zur Abrufsicherheit. Es ist doch wohl anzunehmen, dass der Hundeführer seine Hündin zurückgerufen hatte. Sie kam trotzdem nicht. Niemand weiß, warum.
Also: Freilauf (bei Freizeithunden) ja, aber mit Sinn und Verstand des Hundeführers. Da, wo viel Wild steht, besser nicht. Da, wo regelmäßig Menschen, Hunde, Spaziergänger, Pferdenarren und sonstige Zivilisationsmenschen unterwegs sind, ja (weil dort kaum mit Wild zu rechnen ist), aber immer wachsam sein und die Situation richtig einschätzen. Kommt ein Hundehalter mit einem angeleinten Hund entgegen, eigenen Hund an die Leine. Bei Verständigung beider Hundeführer auf Freilauf, o.k.
Der Freilauf bei (relativer) Abrufbarkeit (s.o.) ist dann nicht grundsätzlich falsch.
Brut und Setzzeit sollte respektiert werden.
In der Stadt immer angeleint (auch aus Schutz für den eigenen Hund), aber es gibt Spezialisten, deren Hunde an einer imaginären Leine neben ihrem Führer laufen. Respekt! Schaffe ich (noch) nicht (und will ich auch in der Stadt nicht).
Ich schicke meinen Hund fast immer in den Sitz bei Radfahrern und Läufern, die mir entgegen kommen. Die (schnell) von hinten kommen "verteufel" ich oft, weil sie sich der Gefahr für sich selbst und meinen Hund nicht bewusst sind. Nicht nur ich, auch mein Hund kann sich dann erschrecken und (falsch????) reagieren.
Sonst den eigenen Hund immer gut beobachten, Rückruf trainieren, aber nicht "kaputt" trainieren.
Wenn man sieht (im Wald oder auf dem Feld), dass er an etwas (nicht Problematischem) super interessiert ist, den richtigen Zeitpunkt zum Rückruf abwarten.
In waldreichen Gegenden mit langer Leine durchaus ab und zu testen, ob er schon so weit ist und "cool" bleibt, ansprechbar ist, sich "zurückzunehmen", sich auf Anweisung hinsetzen und nur beobachten, auf Anweisung weiter gehen kann.
Dieses Thema, Freilauf oder Leine, zeitliche (Brut- und Setzzeit) und örtliche (Stadt) Vorgaben usw. ist so vielschichtig, dass man noch endlos weiter schreiben könnte.
Wenn man seinen Hund frei laufen lassen will, sollte man sich aber auch immer der möglichen Konsequenzen im Klaren sein, wenn es mal nicht so gut läuft.
 
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Burkhard
7. März 17:56
Leinenpflicht dient nur dem Schutz des Wildes … damit die Jäger immer genug zum abknallen haben.
Außerdem sterben über 90 % des Wildes durch Autos … also Fahrverbot für alle und immer!
 
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Claudia
7. März 17:57
Denke wenn die Hunde nicht Jagen oder der Rückruf sicher klappt ist es ok ohne Leine aber die Hunde sollten nicht auf die Weiden oder ähnliches laufen um die Rehkids usw. nicht zu verscheuchen oder zu erschrecken.
 
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Michael
7. März 17:58
Schwachsinnig, Hunde dürfen nicht, Katzen und Raben jagen mehr und sind auch nicht angeleint, verstehe es nicht,soory, und wenn ich hier einige lese,von wegen sinnvoll,die haben das problem wohl nicht,oder die Hunde sind immer an der Leine
 
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Ingo
7. März 17:58
Das stimmt der muss 150% sitzen und braucht auch immer die volle Aufmerksamkeit von Herrchen und Frauchen wie oft erlebe ich das das diese am Handy und nichts mitbekommen 😞
Mega Unart, die Hundebesitzer, die nur in ihr Handy gucken. Aber mit ihren Kindern machen es viele nicht anders. Verkehrte Welt.
 
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Bärbel
7. März 18:00
Wenn der Hund gut erzogen ist kann er ohne Leine laufen,aber anscheinend wissen mache Leute nicht wie man Hunde erzieht.
 
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Andreas
7. März 18:00
Leider gibt es eben auch Hundebesitzer denen andere Tiere egal sind. Die bestehenden Regeln reichen doch eigentlich, wenn sich alle verantwortungsvoll daran halten.... leben und leben lassen. Aber leider gibt es sie leider... diese anderen Hundebesitzer die im Winter mit laufendem Motor im Auto bleiben und die Heckklappe per Fernentriegelung öffnen und ihre drei Hunde im NSG jagen lassen. Unfassbar...aber leider gibt es sie. Solange dies so ist, werden wir hier auch über Leinenpflicht diskutieren. Leider. Aber Brut und Setzzeit ist besonders sensibel.
 
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Michael
7. März 18:00
Ich habe eine Hündin aus Rumänien, sie ist 12 Jahre. Ich weiß nicht was sie erlebt hat, eventuell hat sie auch in bestimmten Situationen Angst. Sie bleibt immer an der Leine.
Meiner aus Ungarn, 14 Wochen alt, am Anfang hatte er nur angst auto zu fahren, konnte ihn mit zum schießen nehmen, hatte eine fast abgeschlossene jagd/suchhund Ausbildung. dann haben so ein paar geistig minderbemittelte uns mit knaller beworfen. Seit her hat er angst wenn nur eine Tür zuknallt. Aber ich liebe den kleinen Kerl.
 
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Martina
7. März 18:00
Grundsätzlich finde ich es gut. Leider gibt es viel zu wenig umzäunte Auslaufflächen für die Hunde. Bei uns laufen leider immer die frei rum und auch hinter dem Wild her die nicht abrufbar sind.