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Dogorama
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heute 11:06

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Christian
7. März 17:52
Dann bitte auch in der Setzzeit das Auto fahren verbieten in Waldnähe. Sippenhaft war gestern und das Verhältnis zu den sonstiges Schäden am Wild stimmt auch nicht.
Du hast es wohl nicht verstanden …
Rehkitze , Junghasen und Wiesebrüter leben bewegungslos auf Wiesen oder ähnlichen Flächen …
Da fahren keine Autos und die Tiere laufen nicht auf Straßen …
 
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Heike
7. März 17:52
Leinenpflicht finde ich ebenfalls als extrem sinnvoll. Herade wenn es darum geht Wild zu schützen. Es gibt ja auch genug Wiesen, wo man seinen Hund ohne Leine rennen lassen darf. Ich sehe daher hier kein Problem.
Wenn es dir Wiesen überall geben würde ... Hier gibt es keine Wiesen auf denen Hunde erlaubt laufen und toben dürfen... Außerdem liegen oft in den Wiesen Kitze und Vögel die da brüten... Also auch nicht die Lösung...
 
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Gudrun
7. März 17:52
Notwendig! Wir sind zu Gast im Zuhause der Wildtiere, die ohnehin genug Stress ausgesetzt sind. Wenn wir dann unserem Haustier, das alles bekommt, was es braucht (Futter, einen warmen und trockenen Schlafplatz usw.), freien Lauf lassen, bringen wir es möglicherweise in Lebensgefahr oder es hetzt ein Wildtier zu Tode bzw. trennt es von seinen Jungen.

Es ist schlicht respektlos, sich als Gast nicht an die Hausregeln zu halten. Wir unterzeichnen Tierpetitionen, setzen uns für unsere Vierbeiner ein, aber dann wollen wird hier nicht Tierfreundlich handeln. Ein Umstand den ich niemals verstehen werde.
 
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Jas Men
7. März 17:53
Sollten Mal die Katzen Halter hart bestrafen, und nicht uns Hundehalter , habe selber Katzen , die sind drinne
Ich bin dafür, dass jeder bestraft wird, der es verdient hat, egal ob Katzen- oder Hundehalter, oder sonst was … Vom Ablauf her ist es natürlich einfacher einen freilaufenden Hund dem Halter zuzuordnen, und diesen zu bestrafen, als eine freilaufende Katze, auch dann, wenn beide gechippt sind.
 
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Monika
7. März 17:53
Ich finde wenn es heißt Leinenpflicht dann sollte der Hund an der Leine bleiben, oder an der Schleppleine, es gibt keine 100% das der Hund auf den Rückruf hört in der Stadt sowieso gehört der Hund an die Leine
 
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Stefan
7. März 17:53
Notwendig wenn der Hund nicht hört. Auch dann keine Schleppleine. Wenn Freilauf dann am Weg bleiben und nicht ins Unterholz rein. Meine laufen immer ohne Leine und müssen immer am Weg bleiben das ganze Jahr. Bei uns gibt es keine Leinenpflicht, auch in der Stadt nicht.
Muss einen guten Rückruf haben
 
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Gerlinde
7. März 17:54
Das kann er auf Hundewiesen !!!
Es gibt nicht überall Hundewiesen und ich zum Beispiel. Mag nicht, dass mein Hund mit jedem
anderen Hund zusammen trifft das kann viele Gründe haben
 
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Maya
7. März 17:54
Ich finde es nervig, kann es aber verstehen. In der Brut und Setzzeit läuft Bobby an der Leine. Zum Freilauf geht es auf den Hundeplatz. Blöd finde ich allerdings, daß es nicht überall gilt. Warum ist es von Bundesland zu Bundesland verschieden?
 
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Reinald
7. März 17:54
Meine läuft immer frei , sie jagt absolut gar nicht sonder bleibt stehen und guckt ,ansonsten finde ich es richtig ,was ich so sehe ,sind die allermeisten Hunde nicht richtig erzogen.
Das geht absolut Gewalt- und straffrei ,früh anfangen und Konsequent bleiben.
(Oder sehr gute Hundeschule)
 
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Ilse
7. März 17:55
... es kommt auf das Hund - Mensch Team und beider Charakter an. Wir hatten Begegnungen / Wegquerungen mit Rehen, Fuchs, Hasen, Kaninchen, Enten, ... bisher kein Problem. Aber, ein 100% gibt es natürlich nie ...
Mein Hund hat viel Freilauf. Kleine Malteserlady. Ist gut erzogen, auch geprüft als Besuchs / Begleithund . Sie darf im Umkreis von max 5-10m bzw neben mir frei laufen. Sie ist abrufbar und wir gehen nicht quer durch Wald und Wiese. Laufen auf den vorgegebenen Wegen . Je nachdem, ob ein anderes Hund/ Menschteam / Spaziergänger uns entgegen kommen, wird mein Hund angeleint oder muss " bei Fuß" laufen. Querende Hunde, Rehe, Reiter mit Pferden ,Katzen , Eichhörnchen , Enten , Wildgänse ( Hühner am Hof..etc pp) rennt sie nicht hinterher oder zu denen hin. Das haben wir von Anfang an trainiert, dass das ein No- go ist. Zudem sollte man sein Tier ständig im Blick haben und zur Not sofort verbal eingreifen.
Leider schauen im Freilauf ( oder generell). die Hundebesitzer nicht so genau auf ihre Tiere.
Ich bin der Meinung , je besser ein Hund erzogen ist, desto mehr Freiheiten kann ich ihm geben. Und Brutgebiete oder Waldgebiete zur Paarungszeit und Wurfzeit meiden wir.