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Dogorama
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heute 11:23

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Heidi
7. März 17:38
Absolut sinnvoll und dringend benötigt. Leider sind noch immer viel zu viele Halter mit unangeleinten Hunden unterwegs, die überhaupt nicht hören.
Ja genau ich hab einen Hund der mit seinen Artgenossen nicht klar kommt da ist die Leine wichtig
 
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Henning
7. März 17:38
... es kommt auf das Hund - Mensch Team und beider Charakter an. Wir hatten Begegnungen / Wegquerungen mit Rehen, Fuchs, Hasen, Kaninchen, Enten, ... bisher kein Problem. Aber, ein 100% gibt es natürlich nie ...
 
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Michael
7. März 17:39
Mein kleiner Rüde ist jetzt schon 13 Jahre alt und kommt leider gar nicht klar mit anderen Hunden , also fremden . Ich gehe abends extra spät und morgens sehr früh, denn bei uns laufen genug Hunde frei ohne Leine und kommen dann angelaufen. Wenn ich dann was sage zum Halter, heißt es nur :der will nur spielen - die begreifen nicht, das sich meiner bedroht fühlt und zuschnappt . Er beißt und - typisch Terrier - unterwirft sich auch nicht. Deshalb finde ich Leinenpflicht schon nicht verkehrt . Zumindest für viele unerfahrene Halter
Das ist hier leider auch so. Ich musste letzten einen großen schwarzen Schäferhund mit meiner Krügge schlagen weil er auf meinen los wollte.
 
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Timea
7. März 17:39
Sinnvoller Schutz! Mein Hund wurde nämlich von einem Stafford-Bull-Mix, der als Boxer angemeldet war, schwer verletzt. Der Halter weigert sich leider, für den entstandenen Schaden aufzukommen. Dadurch sind mir bereits Kosten von über 6.000 Euro für Operation, Nachbehandlungen und Physiotherapie entstanden.

Aus meiner Sicht wäre es daher sinnvoll, zusätzlich eine eingezäunte Hundewiese speziell für Kleinhunde einzurichten. Dort könnten sie ( nur Kleinhunde!) sicher und problemlos ohne Leine laufen. 🐕 ein super Beispiel aus Wien: https://hundeparks.at/
 
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Pia
7. März 17:39
Unser Hund hat Jagdtrieb. Er bleibt an der Leine. Wir nehmen oft die Schleppleine, damit er auch ein bisschen sich freier bewegen kann.
 
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Heinz
7. März 17:39
bei meinen hunden ist es so. ein mal rufen und sie sind da. egal was sie vorhaben, ein mal nein und sie lassen es. zu 100%.

zum thema. wir gehen bevorzugt an orten wo es eh keine rolle spielt. zb einem grossen park mit jede menge leuten, einem riesen spielplatz mit lärmenden kids, radfahrer und hundis ohne ende. ein anderer ort währe hier direkt am ortsrand an einer grillhütte wo auch ständig was los ist oder am sportplatz. da das selbe.
ich meide in der fraglichen zeit einfach alle orte wo wildtiere ihre ruhe suchen und brauchen. also ganz einfach
 
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Michael
7. März 17:40
Unser Hund hat Jagdtrieb. Er bleibt an der Leine. Wir nehmen oft die Schleppleine, damit er auch ein bisschen sich freier bewegen kann.
Das ist korrekt
 
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Marion
7. März 17:40
Ich finde es grundsätzlich sinnvoll in der Brut- und Setzzeit. Einen Hund der nicht sicher abrufbar ist, sollte man eh an der Leine halten. Aber: wenn ich dann sehe, dass in der Brut - und Setzzeit Bäume in Grünanlagen gefällt werden (gesehen in Köln) oder Felder gemäht werden, ohne vorherigen Drohnenflug zur Suche nach Jungtieren (in WHV), frag ich mich doch nach dem Sinn des Ganzen!
 
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Ilse
7. März 17:41
Die können alle sagen und machen was sie wollen, meiner bleibt angeleint. Ich hab ein Angsthund, er hört zwar auf mich aber ich leg es nicht drauf an. Ich hab 2x25 Laufleine. Soweit entfernt er sich aber selten von mir. Und ich glaube er fühlt sich so auch wohl
Ich habe eine Hündin aus Rumänien, sie ist 12 Jahre. Ich weiß nicht was sie erlebt hat, eventuell hat sie auch in bestimmten Situationen Angst. Sie bleibt immer an der Leine.
 
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L.
7. März 17:41
Meine laufen nach Möglichkeit frei. In Waldnähe nehme ich sie näher zu mir. In Felder gehören die Hunde eh nicht rein, auch nicht außerhalb der Setzzeit. Im Winter und abgeerntet ist es okay - eben so lange es übersichtlich ist. Und halt vorausschauend sein. Ansonsten muss ich ehrlich sagen, dass ich trotzdem mehr Nachsicht habe, wenn ein Hund sich doch mal einen Hasen holt. Der Großteil der Wildtiertode geht immer noch auf Mensch und Auto.