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Ingeli
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Anzahl der Antworten 16
zuletzt 29. Sept.

Tiefes Loch in der Hornhaut

Hallo ihr Lieben, bis jetzt war ich stiller Leser. Im Moment leide ich mit unsere fast 13 Jahre alten Hündin. Diese hat seid ungefähr 10 Wochen ein tiefes Loch in der Hornhaut. 6x am Tag bekommt sie seitdem Augentropfen.3 Wochen hat es der Tierarzt versucht, damit eine Heilung zu erzielen.
Jetzt sind wir seid 7 Wochen in der Tierklinik. Sie hat jetzt zum 2. Mal eine Kontaktlinse bekommen. Bedauerlicherweise hat sie hinter diesem Auge noch ein Ödem, was die Heilung beeinflusst. Eine Heilung ist bis jetzt kaum erfolgt. Hat jemand damit schon Erfahrung? Danke im Voraus. Liebe Grüße
 
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Ingeli
23. Sept. 10:41
Auch wenns jetzt vielleicht etwas "radikal klingt" schon mal in Alternative gezogen/mit dem Tierarzt gesprochen das Auge entfernen zu lassen .? So wie du es beschreibst ist das sehen sowieso sehr/beinträchtigt resp das Auge nur bedingt brauchbar die "heilung" zieht sich hin und ob es wirklich wieder "wie davor wird" ??... Eine Bekannte von mir deren, auch ältetrer Hund längere Zeit , also über Wochen, Problem mit einem Auge hatte das nicht richtig heilen wollte, dafür entschieden als weiter "rumzudoktern". Der Hund hat die Op und anschliessende Heilung gut übestanden, kommt auch Einäugig gut klar und ist muntetrer/aufgeweckter, als er bei der "Labgzeitbehandlung" war...
Hallo Sonja. Wir werden morgen sehen, was die Klinik zu meinen Fragen sagt und wie der weitere Befund ist. Wenn es für meine Hündin nur dann schmerzfrei heisst, dann würden wir auch so eine Lösung sicherlich in Betracht ziehen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf. LG Ingeli
 
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Yvonne
23. Sept. 12:17
Hallo Sonja. Wir werden morgen sehen, was die Klinik zu meinen Fragen sagt und wie der weitere Befund ist. Wenn es für meine Hündin nur dann schmerzfrei heisst, dann würden wir auch so eine Lösung sicherlich in Betracht ziehen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf. LG Ingeli
Hallo Ingeli!
Ich würde auch noch nicht aufgeben!
Meine Hündin hatte immer schon Angst bei Gewitter, Schüssen und natürlich vor Silvesterknallerei. Je weniger sie sah, desto schlimmer wurde auch ihre Angst. Ich denke es lag daran, dass sie dann noch weniger orten konnte woher die Geräusche kamen. Die Entfernung, bei ihr wären es beide Augen gewesen, kam für uns aus diesem Grund nicht in Frage. Aber wie schon erwähnt, sie hatte noch viele schöne, schmerzfreie Jahre sehend mit ihren Augen.
Ich drücke ganz fest die Daumen für morgen und bin schon auf ein Update gespannt!
Liebe Grüße Yvonne
 
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Rosy
23. Sept. 12:41
Hallo Ingeli , meinem Lumpi musste letztendlich doch ein Auge entfernt werden .Weitere Behandlung hätte ihn wirklich fast gequält. Nach der Entfernung war er super glücklich , eigenständig ,und spielte Ball wie immer .Er wurde 20 ‼️Jahre alt .Es ist nicht immer das Beste für den Hund das Auge unbedingt zu erhalten 🍀🍀🍀
 
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Sonja
23. Sept. 13:36
Hallo Ingeli , meinem Lumpi musste letztendlich doch ein Auge entfernt werden .Weitere Behandlung hätte ihn wirklich fast gequält. Nach der Entfernung war er super glücklich , eigenständig ,und spielte Ball wie immer .Er wurde 20 ‼️Jahre alt .Es ist nicht immer das Beste für den Hund das Auge unbedingt zu erhalten 🍀🍀🍀
Sehen ist bei Hunden der schwächste Sinn, das vergessen manche. Ein einäugiger Hund kommt in der Regel gut klar und das Hirn stellt auch sehr schnell um, also auf die etwas andere Art der "einäugigen objekt-entfernungs-einschätzung, sicht-fokusierung etc."
 
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Ingeli
28. Sept. 10:06
Hallo ihr Lieben. Danke für eure Antworten. Jetzt eine kurze Info von mir vom Besuch in der Tierklinik. Ich habe letzten Do den Arzt auf endotheliale Hornhautdystrophie angesprochen. Er meinte, das wäre nicht die Diagnose für meine Hündin. Er nannte eine andere Diagnose. Ich bat ihn, diese zu wiederholen, damit ich die mir aufschreiben könnte. Er wollte es auf die RG schreiben. Das ist bedauerlicherweise nicht erfolgt. Nach Durchsicht meiner diversen Rechnungen kam die Diagnose endotheliale Hornhautdystrophie und Gridkeratektomie. Jetzt bin doch sehr irritiert, da der Arzt die Diagnose Hornhautdystrophie verneinte. Letzten Donnerstag bekam meine Hündin eine Nickschürze. Auf jeden Fall werden wir uns jetzt noch eine Zweitmeinung einholen, damit den für die richtigen Weg gehen .LG
 
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Yvonne
29. Sept. 18:38
Hallo Ingeli!
Die Diagnosestellung hört sich wirklich sehr verwirrend an 🤔!
Eine Keratektomie wird eigentlich bei Hornhautdefekten wie „Indolenter Ulkus“, also eine Zubildung in der Hornhaut, durchgeführt.
Einer meiner Boxerrüden hatte das und zur besseren Abheilung wurde bei ihm auch eine Nickhautschürze genäht.
Die Behandlung war damals erfolgreich und das Auge heilte komplett ab.
Aber eine Endotheliale Hornhautdystrophie ist unheilbar bei Hunden. Bei Menschen würde eine Spender-Hornhaut transplantiert werden, aber bei Hunden ist das nur bedingt möglich. Wenn diese Erkrankung nicht von einem Spezialisten, der Erfahrung damit hat, behandelt wird, schreitet der Krankheitsverlauf sehr schnell und unweigerlich voran!
Ich habe eine Frage an dich: wie und wann hast du bemerkt, dass das Auge deines Hundes „verletzt“ ist? Hast du eine Trübung im Auge festgestellt?
Bei einer Endothelialen Hornhautdystrophie wird durch das immer größer werdende Ödem das Auge von Mal zu Mal bläulicher erscheinen. Bis zu einer kompletten Trübung.
Nur durch spezielle Methoden zur Ableitung der Flüssigkeit zwischen den Hornhautschichten kann man die Trübung hinauszögern.
Meiner Hündin wurden als letzte Instanz an beiden Augen sogenannte Gundersen-Flaps (Bindehautlappen werden in die Hornhaut eingenäht) operiert.
Also wenn dein Hund tatsächlich diese Erkrankung haben sollte, suche dir umgehend einen Augentierarzt der sich damit wirklich gut auskennt. Wir sind jedes Mal über eine Stunde zu „unserer“ Spezialistin gefahren, aber es hat sich wirklich gelohnt.
Alles Gute erstmal für die Genesung deines Lieblings!!!