Hallo Gina, also ich hatte vor 5 Jahren dieselbe Frage, weil ein Knoten an der Vorletzen Zitze re. vorlag. Meine Abby (Tibet-Terrier-Mix),war damals 8 Jahre alt. Habe mich viel mit meiner Tierärztin beraten, der ich fachlich wie menschlich sehr vertraue, da ich bei ihr von Anfang an mit Abby in Behandlung war. Habe mich dazu entschlossen die komplette Leiste und Kastration machen zu lassen und ca 6 Monate später auch vorsorglich die andere Leiste zu entfernen. Letztendlich war Abby dann einen Tag vor der 1. OP läufig geworden, weshalb die Kastration auf Grund höherem Blutungsrisiko zurückgestellt wurde. Dies wurde dann bei der 2. OP gemacht, welche völlig Problemlos verlief, obwohl Abby vorher immer Probleme mit einem "Rebound-Effekt" bei Vollnarkosen hatte. Ich bin froh, dass es so gelaufen ist, da ich mir nun auch keine Gedanken mehr um Gebärmuttervereiterung etc. machen muss. Ich würde es immer wieder so machen auch in dem Alter 8-9 Jahre (bei der zweiten, größeren OP war sie 9). Man muss zwar immer im Kopf haben, dass etwas passieren kann, aber die Narkosen sind heutzutage sehr gut steuerbar und das höhere Risiko ist, egal ob große oder kleine OP, eine Wundheilungsstörung durch Infektionen oder auch Allergien. Dieses Problem hatten wir bei der 1. OP, bei der das Karzinom entfernt wurde. Abby hat wahrscheinlich allergisch auf das Nahtmaterial reagiert. Dies hat uns dann noch 3 "Ehrenrunden" gebracht, weil dies eigentlich sehr unwahrscheinlich ist und der Verdacht anfangs eher auf einer Infektion durch die einliegende Drainage und ihrer Weigerung drinnen (im Trockenen, bei Dauerregen) zu pinkeln lag, da dies eigentlich auch wahrscheinlich war.
Trotzdem bin ich letztendlich mit der Entscheidung sehr glücklich und würde mich, trotz der Probleme die es gab, immer wieder so entscheiden.