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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 24. Feb.

Alten Hund noch operieren ?

Hallo, wir haben einen fast 15 Jahre alten Havaneser-Malteser Mix. Er war nie wirklich beim Arzt (außer natürlich Impfung usw)und ein paar seiner Zähne mussten ihm im Jungen Alter gezogen werden. Jetzt hat er Demenz, irrt nachts durchs EG, es gibt bessere und schlechtere Nächte. 1-3x müssen wir raus zum pipi machen. August letzten Jahres ist er die Treppe runter gefallen. Beim Ultraschall von Wirbelsäule und Bauch wurde ein schwarzer Fleck an der Niere entdeckt. Seitdem bekommt er Schmerzmittel, jeden Abend 1 Tablette. Kurz vor Weihnachten war ich wieder beim Doc um schauen zu lassen, ob der Fleck gewachsen ist. Diagnose: es sind einige dazu gekommen. Die Ärztin meinte, es wären prall mit Blut gefüllte „Dinger“, die platzen könnten. Er ist schon alt und hat einige Baustellen, Demenz, dann der Krebs !? , seine Zähne müssten gemacht werden (Zahnstein), er hat überall so Fettbeulen…
Die Tierärztin riet mir, ihn zu erlösen. Es gäbe noch die Möglichkeit einer probenentnahme, um zu schauen ob es operabel ist, aber ob ich das einem so alten Hund noch antun will ?
Hat oder hatte jemand auch so einen Pflegefall ? Was habt ihr gemacht ? Oder wie würdet ihr entscheiden ?
 
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Mel und
2. Feb. 16:58
Das klingt nach einer unglaublich schweren Entscheidung, und ich fühle sehr mit dir. 💔

Ich glaube, man muss sich ehrlich fragen, ob der Hund noch Lebensqualität hat.
Wäre es mein Hund,würde ich ihn vermutlich gehen lassen.
Einschläfern ist kein Aufgeben, sondern ein letzter Liebesdienst, bevor es richtig schlimm wird und er vielleicht Zuhause leidend verstirbt-was sicher auch für dich ganz schrecklich wäre.

Am Ende gibt es keinen perfekten Ratschlag– nur eine Entscheidung die man aus Liebe und Verantwortung trifft. Egal wie ihr euch entscheidet: Ihr kennt euren Hund am besten. 🤍
 
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Stella
6. Feb. 16:31
Mein Tierarzt meinte immer Alter ist keine Contraindikation zum nicht-operieren wenn ein Hund ansonsten fit ist. Mit 14 Jahren haben wir unseren Hund noch die Zähne machen lassen. Mit 16 Jahren wurde ein Lebertumor festgestellt- haben wir nicht mehr operieren lassen. Ich denke man muss immer abwägen. Die Op hätte wahrscheinlich gebracht dass er eine Chemotherapie benötigt welche wir ihm nicht zumuten wollten somit ist auch eine OP sinnlos gewesen und hätte ihn nur noch mehr geschwächt. Es ist ganz schlimm sowas zu entscheiden und sogar als die Tierärztin zum erlösen kam habe ich sie unter Tränen angefleht meinen Hund bitte wieder zu heilen. Ich hab mir immer vor Augen gehalten wie seine Lebensqualität ist und auch mal Videos und Bilder von Früher angesehen da ich es selbst garnicht mehr einschätzen konnte, Listen geschrieben mit pro und contra und auch verschiedenen Szenarien. Letztendlich habe ich es in seinen Augen gesehen dass er so nicht leben wollte. Lieber ein paar Wochen zu früh als nur einen Tag zu spät. Das war der Deal für seine Liebe - statt ihn leiden zu lassen leide lieber ich und weine jeden Tag um ihn bis wir uns wiedersehen. Ich wünsche dir viel Kraft für diese Zeit. Wenn es dem Ende zugeht kann man nur verlieren. Du liebst deinen Hund über alles das lese ich hier raus und bin sicher du wirst dich so entscheiden dass es für ihn das beste ist.
 
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San
6. Feb. 16:48
Mein Tierarzt meinte immer Alter ist keine Contraindikation zum nicht-operieren wenn ein Hund ansonsten fit ist. Mit 14 Jahren haben wir unseren Hund noch die Zähne machen lassen. Mit 16 Jahren wurde ein Lebertumor festgestellt- haben wir nicht mehr operieren lassen. Ich denke man muss immer abwägen. Die Op hätte wahrscheinlich gebracht dass er eine Chemotherapie benötigt welche wir ihm nicht zumuten wollten somit ist auch eine OP sinnlos gewesen und hätte ihn nur noch mehr geschwächt. Es ist ganz schlimm sowas zu entscheiden und sogar als die Tierärztin zum erlösen kam habe ich sie unter Tränen angefleht meinen Hund bitte wieder zu heilen. Ich hab mir immer vor Augen gehalten wie seine Lebensqualität ist und auch mal Videos und Bilder von Früher angesehen da ich es selbst garnicht mehr einschätzen konnte, Listen geschrieben mit pro und contra und auch verschiedenen Szenarien. Letztendlich habe ich es in seinen Augen gesehen dass er so nicht leben wollte. Lieber ein paar Wochen zu früh als nur einen Tag zu spät. Das war der Deal für seine Liebe - statt ihn leiden zu lassen leide lieber ich und weine jeden Tag um ihn bis wir uns wiedersehen. Ich wünsche dir viel Kraft für diese Zeit. Wenn es dem Ende zugeht kann man nur verlieren. Du liebst deinen Hund über alles das lese ich hier raus und bin sicher du wirst dich so entscheiden dass es für ihn das beste ist.
Voll schön wie du deine Entscheidungstreffung im letzten Absatz beschreibst 🥰 für mich auch die richtige Haltung zum Abschied
 
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Susan
24. Feb. 13:56
Ich kann in soweit aus Erfahrung sagen: lass ihn gehen.

Unsere Hündin war erst 9 und hatte einen Tumor in der Milz, der auch bereite gestreut hatte. Bei ihr war leider alles zu spät, bis wir endlich eine Diagnose hatten, aber die letzten 2 Wochen waren (leider) eine Qual für sie und ich hätte sie eher erlöst, hätten wir es gewusst.