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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sonja
18. März 20:23
Hatte ich auch gesehen. Die Züchterin hätte den Rüden eigentlich rausnehmen müssen. Kann ja verstehen, wenn man an einem Hund hängt, den man aufgezogen hat, aber wenn der etwas Ungünstiges (ED) weitervererbt sollte sie ihn als Züchterin rausnehmen. Fand auch den Ausspruch von Vanessa (Hellhound Foundation) gut ob es denn wirklich noch eine Rasse bräuchte, deren Haltung viele nicht stemmen könnten.
Ja genau, den Hund muss man ja nicht abgeben, aber dann kostet ja nur. 🥴🙄 . Rionnags Züchter z.B. hatten damals ( ist jetzt gut 6 Jahre her) Zwei Hündinnen, bei der Älteren wurde aber bei einem ausführlichen Gentest herausgefunden das sie Trägerin von einem zu der Zeit relativ seltenen/ wenig bekannten und erforschten Gendefekt war. Die direkte Gesundheit der Hündin hat das nicht beeinflusst, aber weil der Defekt praktisch unerforscht ist/war, verzichtete die auf die Zucht mit ihr ( trotz eigentlicher Zuchtzulassung) .
 
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Sonja
18. März 20:32
Quarantäne ist für so einen jungen Hund echt übel.
Ja der Hund ist mittlerweile gut 2 Jahre alt, aber sehr unsozial zu andern Hunden, und auch Scheckheft gegenüber fremden Dingen. Gut möglich das da,auch ein Teil der Quarantäne-Zeit als Welpe dazu führten. Der saß ja sozusagen während einem Grossteil der "Prägezeit" in "Einzelhaft abseits vom Geschehen"
 
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Sonja
21. März 13:42
Mal so eine Frage in die Runde,würde mich interessieren ob nur mir das auffällt oder....: Vor einigen Tagen sah ich eine Doku wos eigentlich nicht wirklich um QZ im eigentlichen ging, sondern um " gefährliche Hunde " meine damit nicht Listis sondern Hunde die wegen einem oder mehreren Beissvorfällen gegen Mensch und/oder Tier abgegeben/beschlagnahmt wurden. Mir viel auf das mindestens 3/4 davon entweder QZ Rassen , QZ Merkmale besassen, oder anatomisch an der Grenze zu QZ Merkmale , (also z.b. extrem bullig, schwer gross aber auch sehr klein etc, also mit nicht mehr "gesunder/normale Anatomie). Auch gehören die meisten Hunde bei "Hellhound", oder vergleichbaren , zu den genannten Kategorien. Also ich könnte mir durchaus vorstellen das Hunde mit physischen Problemen, Schmerzen, Beschwerden etc. eher zur "Gefährlichkeit" neigen/neigen können. Was meint ihr dazu; nur Zufall oder doch mehr ?
 
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Sina
21. März 13:50
Mal so eine Frage in die Runde,würde mich interessieren ob nur mir das auffällt oder....: Vor einigen Tagen sah ich eine Doku wos eigentlich nicht wirklich um QZ im eigentlichen ging, sondern um " gefährliche Hunde " meine damit nicht Listis sondern Hunde die wegen einem oder mehreren Beissvorfällen gegen Mensch und/oder Tier abgegeben/beschlagnahmt wurden. Mir viel auf das mindestens 3/4 davon entweder QZ Rassen , QZ Merkmale besassen, oder anatomisch an der Grenze zu QZ Merkmale , (also z.b. extrem bullig, schwer gross aber auch sehr klein etc, also mit nicht mehr "gesunder/normale Anatomie). Auch gehören die meisten Hunde bei "Hellhound", oder vergleichbaren , zu den genannten Kategorien. Also ich könnte mir durchaus vorstellen das Hunde mit physischen Problemen, Schmerzen, Beschwerden etc. eher zur "Gefährlichkeit" neigen/neigen können. Was meint ihr dazu; nur Zufall oder doch mehr ?
Ich würde eher sagen, es liegt daran, dass Leute, die sich ihren Hund nur wegen einer extremen Optik holen, diesen dann auch oft nicht artgerecht behandeln.

Da ist der Hund dann mehr Statussymbol, Kinderersatz, etc, als ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Das führt dann wiederum zu auffälligem Verhalten.
 
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Sonja
21. März 14:07
Ich würde eher sagen, es liegt daran, dass Leute, die sich ihren Hund nur wegen einer extremen Optik holen, diesen dann auch oft nicht artgerecht behandeln. Da ist der Hund dann mehr Statussymbol, Kinderersatz, etc, als ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Das führt dann wiederum zu auffälligem Verhalten.
Ja auch aber guck doch mal die Videos von den vielen durchgeknallten um sich beissenden Chihuahuas an. Die werden zwar nicht als gefährlich/aggressiv betitelt wegen ihrer Größe. Bei einem mittelgrossen/grossen Hund mit selben Verhalten würde das anders betittelt/angesehen...🤗 "Aggressivität" ist ja nicht gleich " beschädigungs-potential"
 
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Katrin
21. März 15:11
Ich denke an mehrere Faktoren. Frust wegen Schmerzen/Leiden gehört mit dazu. Aber auch Hunde aus falscher/schlechter Haltung sowie von Vermehrern die nicht/nicht richtig sozialisieren.
 
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Susa
22. März 20:45
Mal so eine Frage in die Runde,würde mich interessieren ob nur mir das auffällt oder....: Vor einigen Tagen sah ich eine Doku wos eigentlich nicht wirklich um QZ im eigentlichen ging, sondern um " gefährliche Hunde " meine damit nicht Listis sondern Hunde die wegen einem oder mehreren Beissvorfällen gegen Mensch und/oder Tier abgegeben/beschlagnahmt wurden. Mir viel auf das mindestens 3/4 davon entweder QZ Rassen , QZ Merkmale besassen, oder anatomisch an der Grenze zu QZ Merkmale , (also z.b. extrem bullig, schwer gross aber auch sehr klein etc, also mit nicht mehr "gesunder/normale Anatomie). Auch gehören die meisten Hunde bei "Hellhound", oder vergleichbaren , zu den genannten Kategorien. Also ich könnte mir durchaus vorstellen das Hunde mit physischen Problemen, Schmerzen, Beschwerden etc. eher zur "Gefährlichkeit" neigen/neigen können. Was meint ihr dazu; nur Zufall oder doch mehr ?
Schmerzen können schon direkt zu aggressiven Verhalten führen, denke ich.
Und Qualzucht geht ja oft mit ständigen Schmerzen einher.
zB Gelenke, Rücken
Aber ich denke auch, dass es viel damit zusammen hängt, was für Leute sich solche Hunde kaufen bzw. aus den falschen Gründen.
Gibt's denn z.B. oft agressiver Cavalier King Charles Spaniel oder Möpse? Oder sind die einfach insgesamt schon zu fertig um noch Energie für Agressivität übrig zu haben?

Der Rottweiler meiner Oma war zu Familienmitgliedern immer sehr freundlich, hat sich gern streicheln lassen und war insgesamt gut erzogen. Als er krank wurde und Schmerzen hatte, war er oft plötzlich "aus dem nichts"- also vermutlich durch Schmerzen - agressiv und hat um sich gebissen, es durfte ihn dann keiner mehr anfassen außer meine Oma.
 
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Sonja
23. März 07:19
Schmerzen können schon direkt zu aggressiven Verhalten führen, denke ich. Und Qualzucht geht ja oft mit ständigen Schmerzen einher. zB Gelenke, Rücken Aber ich denke auch, dass es viel damit zusammen hängt, was für Leute sich solche Hunde kaufen bzw. aus den falschen Gründen. Gibt's denn z.B. oft agressiver Cavalier King Charles Spaniel oder Möpse? Oder sind die einfach insgesamt schon zu fertig um noch Energie für Agressivität übrig zu haben? Der Rottweiler meiner Oma war zu Familienmitgliedern immer sehr freundlich, hat sich gern streicheln lassen und war insgesamt gut erzogen. Als er krank wurde und Schmerzen hatte, war er oft plötzlich "aus dem nichts"- also vermutlich durch Schmerzen - agressiv und hat um sich gebissen, es durfte ihn dann keiner mehr anfassen außer meine Oma.
Wie ich schon, im Beispiel der Chihuahua, schrieb werden halt Hunde unter einer gewissen grösse nicht als Aggressiv betitelt , sondern als niedlich, lustig, harmlos, etc. angesehen wenn sie durchaus aggressives Verhalten zeigen...Auch werden, ganz allgemein, ja oft Übergriffe von Kleinhunden nicht gemeldet, daher treten die auch in den meisten Beiss-stastistiken gar nicht erst auf...🤗. Da die meisten beissenden Kleinhunde keinen "grossen schaden anrichten " werden sie deswegen auch seltener abgegeben/beschlagnahmt 🤗. Aber wenn man auf YouTube/TikTok etc sucht , findet man so manch Video wo auch Mops und Co. "Aggresives" verhalten zeigt 🤗...nur wird dass halt von der Vielen/ Mehrheit nicht so wahrgenommen, das zeigt sich ja deutlich in denn vielen likes und ...ach wie niedlich... Kommentaren... (Stellt euch mal vor mein Rionnag würde so reagieren wie einige Chihuahua auf einschlägigen Videos ..da währe wohl die Hölle los...🙃🫣)
 
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Leandra
23. März 07:22
Wie ich schon, im Beispiel der Chihuahua, schrieb werden halt Hunde unter einer gewissen grösse nicht als Aggressiv betitelt , sondern als niedlich, lustig, harmlos, etc. angesehen wenn sie durchaus aggressives Verhalten zeigen...Auch werden, ganz allgemein, ja oft Übergriffe von Kleinhunden nicht gemeldet, daher treten die auch in den meisten Beiss-stastistiken gar nicht erst auf...🤗. Da die meisten beissenden Kleinhunde keinen "grossen schaden anrichten " werden sie deswegen auch seltener abgegeben/beschlagnahmt 🤗. Aber wenn man auf YouTube/TikTok etc sucht , findet man so manch Video wo auch Mops und Co. "Aggresives" verhalten zeigt 🤗...nur wird dass halt von der Vielen/ Mehrheit nicht so wahrgenommen, das zeigt sich ja deutlich in denn vielen likes und ...ach wie niedlich... Kommentaren... (Stellt euch mal vor mein Rionnag würde so reagieren wie einige Chihuahua auf einschlägigen Videos ..da währe wohl die Hölle los...🙃🫣)
Ja das ist wieder das ewige Thema, dass kleine Hunde oft (behaupte ich jetzt mal) nicht ernst genommen und nicht Trainiert werden.
 
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Sonja
23. März 07:34
Ja das ist wieder das ewige Thema, dass kleine Hunde oft (behaupte ich jetzt mal) nicht ernst genommen und nicht Trainiert werden.
Ja leider, ich denke wenn viele dieser kleinen vom Besitzer als "vollwertige Hunde " behandelt würden, und eben auch so erzogen und zurechtgewiesen würden, würden sie oftmals andres verhalten zeigen. Jeder der einen (grösseren) Welpen aufzog kennt z.b. das "Problem" dass "Beisshemmung" erst beigebracht werden mußte . Liest man ja sich hier oft fast HH deswegen nach Rat suchen. Aber seltsamerweise sind da ganz selten Klein-Kleinsthunde-Welpen dabei. Bei denen liest man erst viel später, z.b. Pubertätszeit vom "beissproblem"... 🤗. Aber das ist ein andres Thema also zurück zu QZ🙃🙂.