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Katrin
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heute 17:57

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Mailin
heute 17:54
Ich war am Wochenende mit Freunden in Sahlenburg/Cuxhaven. Auf der dortigen Hundewiese war eine französische Bulldogge, die mit unserem drei Hunden gespielt hat. Man hat ihr richtig angesehen, dass sie Bock auf rennen und spielen hat. Leider war die Arme sofort extrem am Schnaufen. Auf dem Rücken zur "Rute" hin hatte sie einen Knubbel. Plötzlich konnte sie überhaupt nicht mehr weiterlaufen. Wir nehmen an, dass sie einen Bandscheibenvorfall hatte. Der arme Hund hat mir so leid. Das schlimmste daran war, dass die Leute ihre behinderte Tochter dabei hatten, die extrem emotional reagiert und geschrieben hat, als wir sagten, dass sie mit dem Hund zum Tierarzt müssen.
Ehrlich, wie können diese Eltern selbst ein Kind mit Behinderung habe und sich dann noch quasi einen Hund mit Behinderung anschaffen? Man würde denken, dass man dann sensibler für dieses Thema ist. Mir gehen die seitdem nicht aus dem Kopf.
 
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Katrin
heute 17:57
Ich war am Wochenende mit Freunden in Sahlenburg/Cuxhaven. Auf der dortigen Hundewiese war eine französische Bulldogge, die mit unserem drei Hunden gespielt hat. Man hat ihr richtig angesehen, dass sie Bock auf rennen und spielen hat. Leider war die Arme sofort extrem am Schnaufen. Auf dem Rücken zur "Rute" hin hatte sie einen Knubbel. Plötzlich konnte sie überhaupt nicht mehr weiterlaufen. Wir nehmen an, dass sie einen Bandscheibenvorfall hatte. Der arme Hund hat mir so leid. Das schlimmste daran war, dass die Leute ihre behinderte Tochter dabei hatten, die extrem emotional reagiert und geschrieben hat, als wir sagten, dass sie mit dem Hund zum Tierarzt müssen. Ehrlich, wie können diese Eltern selbst ein Kind mit Behinderung habe und sich dann noch quasi einen Hund mit Behinderung anschaffen? Man würde denken, dass man dann sensibler für dieses Thema ist. Mir gehen die seitdem nicht aus dem Kopf.
Vielleicht auch gerade deswegen.