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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Jessica
1. Dez. 16:40
Niemand sagt geht zum Vermehrer. Ich persönlich rate aber auch nicht pauschal zum VDH. Ich sage schau wo der Hund herkommt. Auf Eltern, Großeltern usw, Gesundheit (Untersuchungen, Test), aufs Wesen, den Menschen im Umfeld, welche Überlegung steht hinter dem Wurf,wieso diese Verpaarung, achte auf einen ordentlichen Vertrag, auf eine tierärztliche Bescheinungung das alle Welpen gecheckt und gechippt sind, auf Züchterseminare, Sachkunde, Gewerbe. Achte auf Qualzuchtmerkmale, auf die Sozialisierung... Kurz um, das Gesamtpaket muss für mich beim Kauf stimmen.
Nein niemand sagt geht zum Vermehrer, es heißt aber geht nicht zum Züchter.

Und da der VDH einige Rassen mit QZ hat blös nicht zu denen weil die sind alle am kranke Hunde züchten.

Durch falsche Informationen wird das da auch noch untermauert.

Wo sollen dann Menschen ihre Hunde holen?

Also doch vorsorglich auch den Labbi abschaffen?
 
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Sonja
1. Dez. 16:42
Was macht sie? 🤔 Die Geschichte von Sonja gilt als höchst unwahrscheinlich. Es gibt keine Belege, dass der Northern Inuit von Schlittenhunden arktischer indigener Völker abstammt. Sondern ein modernen Mix aus Deutschem Schäferhund, Husky, Malamute und Samojede ist. Gezüchtet in Großbritannien mit dem Ziel einen folgsamen Familienhund mit Wolfsoptik zu erhalten. Also Optik ist das Zuchtziel. Und das Optik und Gesundheit sich nicht ausschließen wird dabei sehr gut gezeigt. Ist eigentlich ein Erfolgsbeispiel für gute, moderne Zucht. Hat aber nichts mit Jahrhunderte alten Schlittenhundrassen indigener Völker zu tun. Ob es heutzutage noch ethisch korrekt ist eine britische Rasse "Inuit" zu nennen ist fraglich, denn eigentlich ist es ein Beispiel für kulturelle Aneignung bzw Kulturraub. Aber zur Verteidigung, in den 80ern hatte man dieses Verständnis noch nicht.
Du weißt aber schon das die dir genannten "Schlittenhunde" besondes der Husky keine "moderne Rasse" ist und er sowie auch die andern Schlittenhunde Rassen seit Jahrhunderten "gezüchtet" wurden. Auch wurden diese untereinander verpaart, und diese Hunde eben als "Schlittenhunde" genutzt...der Ursprung der NI waren also "Schlittenhund Mixe" wenn man es so nennen will . Es ist nicht so das in den 80er z.b. Husky mit einem SH verpaart wurden um den NI zu gründen... sondern der Grundstein waren eben "Arbeits/ Schlittenhunde unbekannten ursprungs" . Was die Rassebezeichnung betrifft: zu Beginn war der NI unter der Bezeichnung "British Wolfdog" ( oder auch nur "Wolfdog" ) und auch "British Timber Dog" bekannt. Der Name wurde geändert um mögliche rechtliche Schwierigkeiten zu umgehen da in GB die Zucht von "Wolfhybride" verboten ist. Auch stammten nicht alle Gründertiere aus GB..
 
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Katrin
1. Dez. 16:42
Nein niemand sagt geht zum Vermehrer, es heißt aber geht nicht zum Züchter. Und da der VDH einige Rassen mit QZ hat blös nicht zu denen weil die sind alle am kranke Hunde züchten. Durch falsche Informationen wird das da auch noch untermauert. Wo sollen dann Menschen ihre Hunde holen? Also doch vorsorglich auch den Labbi abschaffen?
Für mich heißt es Finger weg von allen Hunden wo die Gesundheit nicht am wichtigsten ist und das kann auch bei einem Züchter der Fall sein.

Ich sag auch Finger weg von Mops und Co wenn dieser nicht aus dem TS ist.
 
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Jessica
1. Dez. 16:45
Ganz genau, wie in allen anderen Bereichen muss man sich selber schlau machen und auch kritisch sein. Das ist aber Vielen zu anstrengend. Nur so ist auch zu erklären, dass sämtliche Vermehrer gute Geschäfte machen, ob nun mit Qualzucht oder ohne. Gute Züchter kann man sehr wohl finden, genau wie seriöse Orgas...wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Bei jedem Handy wird mehr Recherche betrieben !
Früher waren auch diverse Automarken ein gute Siegel.
 
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Bernadette
1. Dez. 16:51
Nein niemand sagt geht zum Vermehrer, es heißt aber geht nicht zum Züchter. Und da der VDH einige Rassen mit QZ hat blös nicht zu denen weil die sind alle am kranke Hunde züchten. Durch falsche Informationen wird das da auch noch untermauert. Wo sollen dann Menschen ihre Hunde holen? Also doch vorsorglich auch den Labbi abschaffen?
Also für mich kommt nur der Tierschutz infrage 🤷🏻‍♀️
 
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Michi
1. Dez. 16:58
Also für mich kommt nur der Tierschutz infrage 🤷🏻‍♀️
Finde ich gut !
 
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Sonja
1. Dez. 16:58
Also für mich kommt nur der Tierschutz infrage 🤷🏻‍♀️
Ja aber selbst dort muss man heutzutage noch genauer hinschauen als vor einigen Jahren. Unseriöse TS Organisationen und auch sogenannte "private Tierschützer/Tierretter" gibt es nicht wenige und leider werden es immer mehr....Es ist auch so das diese Leute mit den "(angeblichen) TS Hunden " viel Geld machen. Ein Grund dafür das solche "Personen" und "Organisationen" zunehmen ist sicherlich auch das der verkauf/Vermittlung über Onlineplattformen nach wie vor erlaubt ist und auch nicht kontrolliert wird wer/was dahintersteckt....
 
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Bernadette
1. Dez. 17:00
Ja aber selbst dort muss man heutzutage noch genauer hinschauen als vor einigen Jahren. Unseriöse TS Organisationen und auch sogenannte "private Tierschützer/Tierretter" gibt es nicht wenige und leider werden es immer mehr....Es ist auch so das diese Leute mit den "(angeblichen) TS Hunden " viel Geld machen. Ein Grund dafür das solche "Personen" und "Organisationen" zunehmen ist sicherlich auch das der verkauf/Vermittlung über Onlineplattformen nach wie vor erlaubt ist und auch nicht kontrolliert wird wer/was dahintersteckt....
Ja, aber das ist ja eigentlich das selbe was man auch bei Züchtern machen muss um nicht auf ein unseriöses Angebot reinzufallen. Und ne seriöse TS Orga zu finden ist gar nicht so schwer (oder man geht eben ins örtliche Tierheim, die stehen auch mit TS Orgas in Kontakt, falls sie selbst kein geeignetes Tier für einen haben).
 
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Steffi
1. Dez. 17:03
Hat jemand von Euch den satirischen Beitrag zu Qualzuchten in der Sendung MaiThinkX gesehen? Mit Martin Rütter? Falls ja, meint ihr, dass er die Zielgruppen / potentielle Käufer erreicht hat?
 
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Michi
1. Dez. 17:04
Ja aber selbst dort muss man heutzutage noch genauer hinschauen als vor einigen Jahren. Unseriöse TS Organisationen und auch sogenannte "private Tierschützer/Tierretter" gibt es nicht wenige und leider werden es immer mehr....Es ist auch so das diese Leute mit den "(angeblichen) TS Hunden " viel Geld machen. Ein Grund dafür das solche "Personen" und "Organisationen" zunehmen ist sicherlich auch das der verkauf/Vermittlung über Onlineplattformen nach wie vor erlaubt ist und auch nicht kontrolliert wird wer/was dahintersteckt....
Der " angebliche " Tierschutz ist eben kein Tierschutz sondern getarnte Händler.
Im Tierschutz wird kein Geld gemacht sondern nur reingebuttert.
Auch das kann man sehr genau unterscheiden, wenn man sich nur die Mühe macht zu recherchieren!