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Katrin
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zuletzt 23. Mai

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Andreas
30. Nov. 03:46
Shar Peis sehe ich sehr selten und bin was die Rasse (Untersuchungen) angeht echt nicht fit. Auch weil die Rasse für mich persönlich nie wirklich interessant (stand noch nie auf meiner hätte-ich-gern-mal Liste) war. Wenn ich welche sehe dann halt in faltig und massig. Da helfen dann Papiere auch nix mehr wenn der Hund optisch schon ungesund aussieht durch zuviel Haut. Wenn man Rasseliebhaber jetzt so einen Standard Shar Pei und einen wie Müsli hinstellen würde hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit der mit den Falten bessere Chancen. Im Ring würde einer Müsli wohl auch eher den letzteren Platz belegen. Eben weil er nicht die gewünschte Optik hat. Das finde ich super Schade. Ne Bekannte hat ne mega tolle Colliehündin. Auf einer Ausstellung würde die aber letzte werden weil die Fellzeichnung nicht wie gewollt ist und sie eher klein ist. Das ist doch bescheuert und sorgt so nur für einen immer kleineren Genpool. Man müsste sich eigentlich mal echt die Arbeit machen und sämtliche Rassestandards so bearbeiten das es tatsächlich mal um Gesundheit geht. Brachyzephalie, HD/ED uvm gehört rausgezüchtet aus den Hunden. Wo man nix mehr retten kann muss halt ein Zuchtverbot her. Wir züchten gefühlt immer mehr Rassen kaputt. Wenn das so weitergeht gebe ich der Rassezucht keine 50Jahre mehr.
..sehr schön.. Vor vier Jahren hat sich der Chef meiner OG mir gegenüber sehr klar geäussert 😉
Ich war neu... und wollte wissen, was zu meinem Hund passt.. welchen Sport soll ich ausüben? .. war meine Frage.

"Dein Hund ist für alles geeignet" sagte er mir.. aber er ist ja soo hässlich.. "wie auch die LZ DSHs"
😅

Er wäre ganz sicher nicht, als Züchter prämierter Hunde, für Deinen sinnvollen Vorschlag offen 😔
 
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Sabine
30. Nov. 05:40
Moinsen 👋
Mir ist es jetzt schon zum zweiten Mal passiert, daß ich während eines Gesprächs den Eindruck gewonnen habe, das der Begriff Qualzucht irgendwie falsch verstanden wird. Da wurde vom netten, lieben Züchter gesprochen, der seinen Hunden ganz bestimmt nichts tut🤔 die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Tieres waren kein Thema. Und das jetzt sogar unter Hundeleuten....
Fazit: immer noch viel zu wenig präsent das Thema!
Trefft ihr auch immer noch Leute, denen das Thema unbekannt ist?
 
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Sonja
30. Nov. 08:19
Ich habe nicht gesagt, dass das automatisch gute Zucht ist. Aber wenn alle Untersuchungen über Generationen durchgeführt wurden, dann ist das schon mal ein Qualitätsmerkmal. Und ich rede NICHT von Mops und Co.
Ich sehe es aber auch als Problem wenn die Züchter nur das Minimum also die absoluten "Zuchttauglichkeits - Pflicht- untersuchungen" /-Tests machen. Bei vielen Rassen sind es dieselben Pflichts- Tests wie vor 10, 20 oder 30 Jahren , obwohl heutzutage auf viel mehr getestet werden kann, ...und das oftmals ohne mehr Aufwand : Beispiel Erweiterte Gentests ( auf 100+ Krankheiten/Defekte) auf Rassespezivischen Krankheiten. Oder eben auch HD/ED 0 über mehere FG... Andere Zuchtverbände machen es vor da reicht ein einfacher Gentest auf die üblichen Rassespezivischen Krankheiten/Defekte nicht aus ( Beispiel Northern Inuit) . Das ist aber nur möglich wenn der Genpool gross genug ist , ubd das wird wiederum erreicht wenn die Rassestandarts z.B. bezüglich Fellfarben ( ohne genetischen mutierte Sonderfarben) , Fell Zeichnung, Augenfarbe, aber auch grösse/gewicht nicht zu eng gehalten wird. Auch gelegentliche X-breeds wie sie früher, also vor den "geschlossenen Zuchtbücher" gemacht/erlaubt waren, man nannte es meist "Blutauffrischung " , erzielt.. nur so können Rassen auf Dauer möglichst gesund gehalten und , eingeschleppte Defekte/Krankheiten rausgezüchtet werden, ohne dabei in die Inzucht- Spirale zu kommen...Auch sollten modernere Diagnostik Methoden, wie z.B. MRT auf Chiari-Malformation etc. bei den Brachyzephalen und sehr Rundköpfigen Rassen (wie Zwergspitze,Pomerian, Chihuahua und verschiedene Spaniel Arten) Pflicht für zukünftige Zuchthunde sein um Zuchtzulassungen zu bekommen....
 
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Michi
30. Nov. 08:25
Ich sehe es aber auch als Problem wenn die Züchter nur das Minimum also die absoluten "Zuchttauglichkeits - Pflicht- untersuchungen" /-Tests machen. Bei vielen Rassen sind es dieselben Pflichts- Tests wie vor 10, 20 oder 30 Jahren , obwohl heutzutage auf viel mehr getestet werden kann, ...und das oftmals ohne mehr Aufwand : Beispiel Erweiterte Gentests ( auf 100+ Krankheiten/Defekte) auf Rassespezivischen Krankheiten. Oder eben auch HD/ED 0 über mehere FG... Andere Zuchtverbände machen es vor da reicht ein einfacher Gentest auf die üblichen Rassespezivischen Krankheiten/Defekte nicht aus ( Beispiel Northern Inuit) . Das ist aber nur möglich wenn der Genpool gross genug ist , ubd das wird wiederum erreicht wenn die Rassestandarts z.B. bezüglich Fellfarben ( ohne genetischen mutierte Sonderfarben) , Fell Zeichnung, Augenfarbe, aber auch grösse/gewicht nicht zu eng gehalten wird. Auch gelegentliche X-breeds wie sie früher, also vor den "geschlossenen Zuchtbücher" gemacht/erlaubt waren, man nannte es meist "Blutauffrischung " , erzielt.. nur so können Rassen auf Dauer möglichst gesund gehalten und , eingeschleppte Defekte/Krankheiten rausgezüchtet werden, ohne dabei in die Inzucht- Spirale zu kommen...Auch sollten modernere Diagnostik Methoden, wie z.B. MRT auf Chiari-Malformation etc. bei den Brachyzephalen und sehr Rundköpfigen Rassen (wie Zwergspitze,Pomerian, Chihuahua und verschiedene Spaniel Arten) Pflicht für zukünftige Zuchthunde sein um Zuchtzulassungen zu bekommen....
Aber tatsächlich sind zumindest die Pflichttests deutlich besser, als garkeine Tests wie bei den Vermehrern
 
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Sonja
30. Nov. 08:28
Moinsen 👋 Mir ist es jetzt schon zum zweiten Mal passiert, daß ich während eines Gesprächs den Eindruck gewonnen habe, das der Begriff Qualzucht irgendwie falsch verstanden wird. Da wurde vom netten, lieben Züchter gesprochen, der seinen Hunden ganz bestimmt nichts tut🤔 die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Tieres waren kein Thema. Und das jetzt sogar unter Hundeleuten.... Fazit: immer noch viel zu wenig präsent das Thema! Trefft ihr auch immer noch Leute, denen das Thema unbekannt ist?
Nein, so was ist mir noch nicht passiert und ich habe seit einigen Jahrzehnten Kontakt zu HH resp mit Hundeleuten/Interessenten zu tun...😉...Bei solchen Aussagen zweifle ich an der Glaubwürdigkeit, also das die Leute meinen mit dem Begriff Qualzucht seien "Quälende Züchter " gemeint. Ich denke eher das es Ausreden und/oder eine lächerlich machende, QZ verharmlosende Aussagen sind...
 
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Sonja
30. Nov. 08:39
Aber tatsächlich sind zumindest die Pflichttests deutlich besser, als garkeine Tests wie bei den Vermehrern
Ja schon aber ein wirklich "seriöser Züchter" will möglichst gesunde Welpen, oder sollte es wollen.....und dafür geht er auch über die Minimalanforderungen hinaus. z.B. Die Züchter von Rionnag hatten zwei Hündinnen mit denen die eigentlich Züchten wollten. Bei den erweiterten Gentests kam dann heraus das eine ( nicht Rionnags Mutter) bei einem noch relativ unbekannten/unerforschten Defekt nicht "clear" war... also zogen die Züchter die Konsequenz daraus und Züchteten mit der nicht. Sie meinten ganz offen; ...dieser Defekt ist noch zuwenig erforscht, vielleicht wird er vererbt,vielleicht auch nicht... möglicherweise gehen gesundheitliche Probleme darauf zurück, obwohl unsere Hündin bisher keine zeigte, keine Probleme hat....aber das Risiko für die Welpen ist zu hoch....also wird mit der licht gezüchtet....( sowas ist für mich u.A. Ein seriöser Züchter...)
 
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Michi
30. Nov. 08:46
Ja schon aber ein wirklich "seriöser Züchter" will möglichst gesunde Welpen, oder sollte es wollen.....und dafür geht er auch über die Minimalanforderungen hinaus. z.B. Die Züchter von Rionnag hatten zwei Hündinnen mit denen die eigentlich Züchten wollten. Bei den erweiterten Gentests kam dann heraus das eine ( nicht Rionnags Mutter) bei einem noch relativ unbekannten/unerforschten Defekt nicht "clear" war... also zogen die Züchter die Konsequenz daraus und Züchteten mit der nicht. Sie meinten ganz offen; ...dieser Defekt ist noch zuwenig erforscht, vielleicht wird er vererbt,vielleicht auch nicht... möglicherweise gehen gesundheitliche Probleme darauf zurück, obwohl unsere Hündin bisher keine zeigte, keine Probleme hat....aber das Risiko für die Welpen ist zu hoch....also wird mit der licht gezüchtet....( sowas ist für mich u.A. Ein seriöser Züchter...)
Kann ja alles sein, aber ich zeige ja gerade die Unterschiede zwischen Züchter und Vermehrer auf und da ist es nun mal so, dass bei den Verbandszüchtern vorgeschrieben ist, dass die Zuchthunde über Generationen hinweg auf bestimmte Krankheiten getestet wurden.
Der Eine macht freiwillig mehr, der Andere nicht, aber diesbezüglich von unseriös zu sprechen, das ist nicht angebracht, denn die allermeisten Hunde werden bei Leuten gekauft, die diesbezüglich garnix machen.
Die Käufer interessiert es nichtmal....
 
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Michi
30. Nov. 09:28
Ich kann mich diesem Züchter Bashing nicht anschließen.
Mittlerweile geht es garnicht mehr um Qualzucht ( die zurecht nicht weiter stattfinden darf ) sondern um dieses und jenes was Züchter unseriös hinstellt.
Diese Meinung kann ich zwar im Ansatz verstehen, aber tatsächlich nur von den Menschen, die Verfechter von Tierschutzhunden sind und jegliches neu produzieren ablehnen.
Völlig fremd ist mir das aber von Haltern, die einen Rassehund als Welpen gekauft haben.
Mit dieser Einstellung werden Menschen von Züchtern weggetrieben, hin zu Vermehrern.
Beid denen scheint dann ja alles so viel besser zu sein, weil sie eben keinem Verband angehören.
Völlig unverständlich....
 
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Bernadette
30. Nov. 10:11
Aber tatsächlich sind zumindest die Pflichttests deutlich besser, als garkeine Tests wie bei den Vermehrern
Aber nur weil sich die Vermehrer an nichts halten, muss man sich doch nicht mit dem Minimum zufrieden geben… Ist wie wenn ich sagen würde: „Hey, ich fahr ständig alkoholisiert Auto, aber ich halte mich sonst an alle Gesetze. Das ist mehr als andere Verbrecher machen.“
 
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Steffi
30. Nov. 10:36
Aber nur weil sich die Vermehrer an nichts halten, muss man sich doch nicht mit dem Minimum zufrieden geben… Ist wie wenn ich sagen würde: „Hey, ich fahr ständig alkoholisiert Auto, aber ich halte mich sonst an alle Gesetze. Das ist mehr als andere Verbrecher machen.“
Der Vergleich passt meiner Meinung nicht und die Wortwahl Verbrecher ist in diesem Zusammenhang auch mindestens erklärungsbedürftig.