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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Jessica
19. Nov. 12:08
Sind die Hunde, die bei diesen Ausstellungen mitmachen immer Hunde die zur Zucht genutzt werden? Um irgend eine Schleife zu gewinnen, würde ich meinen Hund auch nicht in den MRT schicken. Eigentlich müsste die Zucht an sich dann nur mit MRT erlaubt sein, aber naja Auststellungsverbot ist ein Anfang. Wenn man überlegt wie viele Würfe so ein professionaler Zuchthund produziert, wäre es schon wichtig, dass der gesund ist. Ich hab beim VDH nach Cavalier King Charles Welpen geschaut und da wurde ein Z Wurf angeboten. Bedeutet Z Wurf das es der 26 Wurf dieser Hündin ist oder ist das nur der 26 Wurf dieses Züchters und all seiner Hunde? Weiß das jemand? 26 Würfe kommt mir zu viel vor für einen Hund. Oder lässt man da irgendwelche Buchstaben aus, weil denen keine Namen mit Q und X einfallen? 😅
Nein nicht jeder Hund der auf einer Ausstellung gezeigt wird, wird in der Zucht eingesetzt.

Z.b. bei Martin Rütter die großen Hunde gab es jemand mit einem Kangal Rüden.
Der Kangal ist sogar aus dem Tierschutz! Der Herr hat spass daran, sein Rüde wird aber nicht in der Zucht eingesetzt.
So gibt es einige die es nur aus spass machen.

Zum MRT: In Karlsruhe ist genau das die Diskussion es ist eine Rassehundeaustellung keine Zuchtausstellung.
Allerdings und da gebe ich den Kritikern recht, das was auf Rassehundeausstelungen gezeigt wird spiegelt das Bild der Zucht wieder.
Somit kann ich auch das Argument verstehen das nur gesunde Tiere gezeigt werden sollen.
Ob ich allerdings nur aus "Spass" meinem Hund es alle 2 Jahre zumuten möchte die MRT Untersuchung mit kontrastmitteln zu machen?
Ich würde es nicht machen wollen!

Zum Z beim Würfnahme, das heißt nur das unter der Zuchtstätte so viele Würfe gefallen ist.
Züchter jemand schon 26 oder mehr Jahre ist das ein Würf im Jahr.... Mal kurz zum nachdenken!
Es gibt ein mindestens alter und ein maximal alter.
Meist liegt es bei 2 Jahren bis 8 Jahren und maximal einem Würf im Jahr.
 
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wolf
19. Nov. 15:57
Was bei der MRT Untersuchung verschwiegen wird ist das man den Hunden ein Kontrastmittel spritzen muss welches Leberschäden und oder Nierenschäden verursachen kann. Was auch verschwiegen wird ist das aus genau diesem Grund bisher fast ausschließlich erkrankte Tiere mit eindeutigen symtomen untersucht wurden und .... Traue niemals einer Statistik die du nicht selbständig gefälscht hast.
Muss man nicht, die Verwendung von Kontrastmitteln hängt davon ab, was dargestellt werden soll. Bei einem strukturellen MRT, das nur Knochen und Gehirngewebe und nicht Blutfluss zeigen muss, ist kein Kontrastmittel notwendig. Allerdings wird ein MRT in der Regel bedeuten, dass die Tiere anästhesiert, bzw ausreichend sediert werden müssen, da sich nur die wenigsten trainieren lassen, im Scanner lange genug stillzusitzten. Daher würde ich ein MRT nur machen, wenn medizinisch notwendig. Daß ist es meiner Meinung nach nicht, wenn es um die Zulassung einer Ausstellung geht.
 
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wolf
19. Nov. 16:04
Gibt es für diese Hirnkrankheit irgendwelche Behandlungsmöglichkeiten? Wenn so viele dieser Rassen betroffen sind, wäre es ja auch als Halter besser, zu wissen ob der eigene Hund betroffen ist um zb Schmerzmittel geben zu können. MRT ist aber wahrscheinlich extrem teuer, mein Kater hatte Verdacht auf neurologische Probleme und da hab ich fast 2000 Euro bezahlt. Und wenn die durch den MRT wissen, dass ihr Hund betroffen ist, wäre es doch theoretisch auch verboten mit dem zu züchten oder? Und solange man es nicht schwarz auf weiß hat, kann man so tun als wüsste man von nichts, weil man natürlich genau die beiden King Charles Spaniel Exemplare hat, die nicht betroffen sind 😤
Es ist im Grunde keine "Hirnkrankheit", sondern eine anatomische Fehlbildung.
https://www.canisdulcis.com/cm-sm

https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik/Chirurgie/neurologie/Patienteninformation/c/chiari-malformation
 
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wolf
19. Nov. 16:09
Jap vielleicht haben in Zukunft auch mal andere Amtsvets etc soviel "A....in der Hose" und handeln statt nur zu labern was ja laut TSG eigentlich nicht erlaubt ist ...statt zu handeln
Tatsächlich finde ich diese Entscheidung nicht wirklich mit den Tierschutz vereinbar, insbesondere dann, wenn es nicht darum geht, ob ein Hund für die Zucht geeignet ist. Jede Narkose stellt ein Risiko dar und ist eine Belastung für das Tier. Damit sollte sie nicht ohne medizinischen Grund durchgeführt werden. Tierärzte sollten diese Untersuchung verweigern, wenn der Grund nur darin besteht, an einer Ausstellung teilnehmen zu dürfen. Besser wäre es hier, die Rassen dann komplett auszuschließen.
 
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Jessica
19. Nov. 19:15
Muss man nicht, die Verwendung von Kontrastmitteln hängt davon ab, was dargestellt werden soll. Bei einem strukturellen MRT, das nur Knochen und Gehirngewebe und nicht Blutfluss zeigen muss, ist kein Kontrastmittel notwendig. Allerdings wird ein MRT in der Regel bedeuten, dass die Tiere anästhesiert, bzw ausreichend sediert werden müssen, da sich nur die wenigsten trainieren lassen, im Scanner lange genug stillzusitzten. Daher würde ich ein MRT nur machen, wenn medizinisch notwendig. Daß ist es meiner Meinung nach nicht, wenn es um die Zulassung einer Ausstellung geht.
Für diese Untersuchung ob Hirnmasse in das "Rückenmark" gedrückt wird, wird Kontrastmittel verwendet!

Da gibt es auch nichts weg zu diskutieren!
 
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Jessica
19. Nov. 19:31
Jap vielleicht haben in Zukunft auch mal andere Amtsvets etc soviel "A....in der Hose" und handeln statt nur zu labern was ja laut TSG eigentlich nicht erlaubt ist ...statt zu handeln
Eventuell halten sich aber auch andere Vet Ämter an Daten und Fakten.

Und können der Hetze und Meinungsmache mit Logik entgegen treten.

Das es Tier mit dieser Erkrankung gibt will ich garicht in Frage stellen und QZ ist ein absolutes No go.

Aber auch die zugrunde gezogenen Daten beim Zwerkspitz.

Hier wird eine Untersuchung von 34 Zwerkspitzen und ich hab keine Nullen vergessen genommen, wo Hunde mit starken Symtomen untersucht wurden.
Bei 31 Hunden könnte die Diagnose bestätigt werden.

Diese Studie würde von der Uni in Zürich durchgeführt und es durfte sich jeder mit einem Zwerkspitz oder Mix bewerben.

Heraus gezogen wurden nur Hunde mit Symtomen.
Diese Hunde sind alle aus dem "Ostblock" eingeführt worden.

Darum traue niemals einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

Hat nun genau was mit den Hunden an der VDH Ausstellung zu tun.

Ach ja die kann man kontrollieren, Auflagen machen und schlussendlich vom Markt nehmen. Was nur den "Hinterhof" stärkt und da gibt es nur gesund Hunde von untersuchten Eltern.

Ich will nicht darauf hinaus es sind immer dir anderen, so frei nach dem Motto und der Schäferhund ist noch schlimmer dran und schaut mal da oder dort! Bitte nicht so verstehen! Auch sind diese Diskussionen wertvoll.
 
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wolf
19. Nov. 20:00
Für diese Untersuchung ob Hirnmasse in das "Rückenmark" gedrückt wird, wird Kontrastmittel verwendet! Da gibt es auch nichts weg zu diskutieren!
Warum so harsch?
Für die Diagnostik mit MRT reichen einfache anatomische T1 und T2 gewichtete Sequenzen aus. Kontrastmittel werden verwendet, um Läsionen oder Tumore zu identifizieren. Das wäre aber im Rahmen dieser geforderten Untersuchung nicht notwendig. Tierärzte verabreichen evtl voreilig Kontrastmittel, ohne daß es wirklich sinnvoll ist, da die Messeung selbst mit der Narkose bereits aufwendig und teuer ist, sowie eine Belastung für den Hund darstellt. Da will man hinterher dann nicht feststellen, daß es evtl sinnvoll gewesen wäre. Aber egtl sollte eine Gabe solcher Mittel abgewogen, die Entscheidung dazu bei den ersten Messungen ohne Kontrastmittel getroffen werden. Es ist aber falsch, dass den Hunden bei der Untersuchung zwingend ein Kontrastmittel gegeben werden muß.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4857966

https://www.frontiersin.org/journals/veterinary-science/articles/10.3389/fvets.2018.00280/full
 
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Sonja
20. Nov. 00:36
Für diese Untersuchung ob Hirnmasse in das "Rückenmark" gedrückt wird, wird Kontrastmittel verwendet! Da gibt es auch nichts weg zu diskutieren!
Fakt ist aber auch das es ein QZ Merkmal ist, und fakt ist such das es seit 1. Januar 2022 ganz klar heisst : es ist verboten Hunde mit QZ Merkmalen auszustellen, ( dabei ist es egal ob mit diese Hunden gezüchtet wird) ! Also was gibts da noch zu diskutieren ....🤔. ....und wenn ein QZ Merkmal halt nur durch ein MRT dargestellt/ausgeschlossen werden kann ist diese nachweis vom Besitzer halt zu erbringen , wenn er seinen Hund wesshalb auch immer ausstellen will
 
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Sonja
20. Nov. 00:43
Tatsächlich finde ich diese Entscheidung nicht wirklich mit den Tierschutz vereinbar, insbesondere dann, wenn es nicht darum geht, ob ein Hund für die Zucht geeignet ist. Jede Narkose stellt ein Risiko dar und ist eine Belastung für das Tier. Damit sollte sie nicht ohne medizinischen Grund durchgeführt werden. Tierärzte sollten diese Untersuchung verweigern, wenn der Grund nur darin besteht, an einer Ausstellung teilnehmen zu dürfen. Besser wäre es hier, die Rassen dann komplett auszuschließen.
Wenn aber die Rasen komplett ausgeschlossen werden würden, was ich befürworten würde, wäre der aufschrei noch viel grösser, weil es ja oft heißt "aber meiner ist gesund, hat keine QZ Merkmale, obwohl es mehr als offensichtlich ist....Das "beste" Beispiele waren ja diese Frenchie Besitzer und dieser VDH typ die in der Reportage gezeigt wurden ....
 
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wolf
20. Nov. 06:32
Wenn aber die Rasen komplett ausgeschlossen werden würden, was ich befürworten würde, wäre der aufschrei noch viel grösser, weil es ja oft heißt "aber meiner ist gesund, hat keine QZ Merkmale, obwohl es mehr als offensichtlich ist....Das "beste" Beispiele waren ja diese Frenchie Besitzer und dieser VDH typ die in der Reportage gezeigt wurden ....
So ist das dann doch ein verkappter Ausschluß. Wer zahlt 1200 für die Teilnahme an einer Ausstellung. Eine Versicherung sollte das ja nicht übernehmen, wenn es keinen medizinischen Grund gibt.
Als Verpflichtung für die Zucht mag es sinnvoll sein, da bei einem MRT etwas festgestellt werden kann, was noch nicht symptomatisch ist und so verhindert, daß es weitervererbt wird. Aber es ist eine weitere große finanzielle Belastung, die sich auf den Preis der Welpen auswirkt. Dadurch wird dann nur noch mehr der Markt für Vermehrer erweitert, weil Züchter ja Wuchererpreise verlangen.
Also für mich ist so etwas eine Ausweichstrategie, weil man eben nicht den A in der Hose hat, um ein ehrliches und klares Signal zu setzen und die Rasse generell für die Zucht und Ausstellung untersagt.