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Katrin
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zuletzt 5. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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B.
25. Sept. 05:56
Das braucht kein einziges Wort mehr....
 
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Katja
25. Sept. 07:30
Das Original "Pedigree dogs exposed" von 2008, ausgestrahlt bei BBC One, ist wohl leider nicht mehr im Netz zu finden. Aber wer Englisch kann findet zumindest den Nachfolger "Pedigree dogs exposed - Three years on" von 2012 noch online: https://vimeo.com/166015460 Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pedigree_Dogs_Exposed Schlimm finde ich das auch 17 Jahre später kein Umdenken in der Zucht zu erkennen ist...
Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, mir diese (ja recht alte… von 2011!) Reportage anzusehen. Toll!
Aber in der Tat: auch 14 Jahre später reden wir immer noch über die gleichen Themen.😫

Was ich auch bemerkenswert finde: in UK sind, meines Wissens nach, inzwischen tierärztliche Untersuchungen bei allen teilnehmenden Hunden Pflicht!
Hier in Deutschland wird das immer noch als „unmöglich“ („so viele Tierärzte haben wir gar nicht in Deutschland“ hab ich letztens in einem Interview mit, ich glaube, dem VDH, gehört) hingestellt -> von daher sind die Briten da echt schon weiter als hier!
Erschreckend…
 
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Sonja
25. Sept. 08:27
Das braucht kein einziges Wort mehr....
Keine Ahnung was in den Köpfen so einiger Menschen vorgeht, wahrscheinlich hat sich da "Jemand" wieder mal schnelles Geld erhoft....
 
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Christine
25. Sept. 08:54
Das braucht kein einziges Wort mehr....
Was ist aus uns Menschen geworden? 😱

Bei diesem Anblick weiß ich nicht, ob ich erst weinen oder all diese Monster verfluchen soll, die mit dem Leid dieser geschundenen Geschöpfe Geld verdienen. 🤮

Wehret den Anfängen.

Alle, die diese Gesichter niedlich und süß finden, machen sich schuldig am Elend dieser Kreaturen.

Denn erst diese Einstellung fördert die Nachfrage !!!

Das hat auch mit dem "Kindchenschema" nichts mehr zu tun.

Leider gibt es auch hier so viele oberflächlichen und rücksichtslosen Leute, die ihre armen Seelen auch noch stolz zur Schau stellen.

Ausnahmen sind natürlich Hunde aus dem Tierschutz.

Wobei nachdrücklich darauf hingewiesen werden sollte, daß es sich hier um gequälte Tiere handelt, die ihr ganzes Leben lang mit schlimmsten Einschränkungen dahinvegetieren müssen und große Arztkosten verursachen.

Man sollte auf keinen Fall das Geschäft mit der Qualzucht fördern.

Ich hoffe nur, daß dieses Thema endlich zum Politikum wird und drastische Konsequenzen folgen. 🙏🙏🙏
 
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Takumi
25. Sept. 09:09
Das braucht kein einziges Wort mehr....
Elena hat das in einem Beitrag erschreckend wahrheitsgetreu beschrieben „desto mehr die Welpen wachsen, desto mehr ersticken sie an ihren eigenen Körper“.
 
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Katja
25. Sept. 09:12
Immerhin: hab letztens auf der Gassirunde nen Frenchy getroffen und der war zwar vom Züchter, aber wenigstens operiert! Frauchen meinte auch, dass sie seitdem deutlich besser drauf ist… und komischerweise weniger reaktiv auf andere Hunde reagiert -> wiederkehrende Geruchsempfindung…?🤔

Mir ist immer wichtig, wenn ich jemanden mit Brachy treffe, ihm zumindest die Idee in den Kopf zu pflanzen, dass man das Leben des Hundes chirurgisch erleichtern kann…

Schlimm fand ich, dass sie sich trotz der ganzen Kosten & Probleme wieder einen Frenchy holen würde…😳
 
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Julia 🐾Nero
25. Sept. 09:18
Immerhin: hab letztens auf der Gassirunde nen Frenchy getroffen und der war zwar vom Züchter, aber wenigstens operiert! Frauchen meinte auch, dass sie seitdem deutlich besser drauf ist… und komischerweise weniger reaktiv auf andere Hunde reagiert -> wiederkehrende Geruchsempfindung…?🤔 Mir ist immer wichtig, wenn ich jemanden mit Brachy treffe, ihm zumindest die Idee in den Kopf zu pflanzen, dass man das Leben des Hundes chirurgisch erleichtern kann… Schlimm fand ich, dass sie sich trotz der ganzen Kosten & Probleme wieder einen Frenchy holen würde…😳
Wo wir wieder beim Titel wären, dass Aufklärung einfach nicht reicht.

Kein Dokus, keine Flyer beim Tierarzt, keine extra Steuer, kein Sachkundenachweis, keine Anfeindungen auf der Straße usw usw.
Diese Hunde sind ihren Fans so viel wert, sie nehmen alles in Kauf. Unsummen an Geld, Tierarztbesuche, Stress.

Es muss ein Zucht und Haltungsverbot her.
 
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Thomas
25. Sept. 09:33
Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, mir diese (ja recht alte… von 2011!) Reportage anzusehen. Toll! Aber in der Tat: auch 14 Jahre später reden wir immer noch über die gleichen Themen.😫 Was ich auch bemerkenswert finde: in UK sind, meines Wissens nach, inzwischen tierärztliche Untersuchungen bei allen teilnehmenden Hunden Pflicht! Hier in Deutschland wird das immer noch als „unmöglich“ („so viele Tierärzte haben wir gar nicht in Deutschland“ hab ich letztens in einem Interview mit, ich glaube, dem VDH, gehört) hingestellt -> von daher sind die Briten da echt schon weiter als hier! Erschreckend…
Es ist erschreckend das nach 17 Jahren Aufklärung so wenig erreicht wurde...

Selbst wenn es eine tierärztliche Untersuchung bei Ausstellungen gäbe - das ändert ja nichts daran das weiterhin mit Hunden gezüchtet wird die krank sind.

Gerade diejenigen, denen die Hunde wichtig sein sollten - die Züchter/Zuchtverbände - sind diejenigen, die Fortschritte blockieren...
 
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Katja
25. Sept. 11:33
Es ist erschreckend das nach 17 Jahren Aufklärung so wenig erreicht wurde... Selbst wenn es eine tierärztliche Untersuchung bei Ausstellungen gäbe - das ändert ja nichts daran das weiterhin mit Hunden gezüchtet wird die krank sind. Gerade diejenigen, denen die Hunde wichtig sein sollten - die Züchter/Zuchtverbände - sind diejenigen, die Fortschritte blockieren...
Hast Du schon recht!
Aber wenn auf Ausstellungen schon von nem Tierarzt Hunde aussortiert würden, die definitiv ein gesundheitliches Problem haben, dann wäre schonmal ein erster Anfang gemacht!

Einiges aus dem Englischen Video von 2011 würde heute wahrscheinlich gar nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen dürfen… damals bekamen sie Preise!
Klar: wo zieht man dann wieder die Grenze…? Reichen tut’s in keinem Fall, da sind wir uns einig.
Aber wir schaffen in Deutschland ja noch nichtmal DAS!!!

Auch erschütternd, dass in dem Video langjährige Mitstreiter (einer 30Jahre!!!) sagen: nachdem sie wissen, wie schlimm es um die Rasse steht, sehen sie inzwischen ein Zuchtverbot als die einzig verbleibende Möglichkeit, das Leiden zu beenden. Einige Rassen sind eben leider nicht mehr gesund zu züchten…

Die Skandinavier gehen da mal wieder voran!

PS: Der Dackel gehört übrigens nicht dazu: die extreme Kurzbeinigkeit kommt über einen Gen-Defekt, auf den man, meines Wissens nach, auch testen kann! Wenn wir sie etwas langbeiniger akzeptieren könnten, könnte man durch Tests von heute auf morgen normal gesunde Hunde produzieren!😀
 
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Michi
25. Sept. 11:38
Hast Du schon recht! Aber wenn auf Ausstellungen schon von nem Tierarzt Hunde aussortiert würden, die definitiv ein gesundheitliches Problem haben, dann wäre schonmal ein erster Anfang gemacht! Einiges aus dem Englischen Video von 2011 würde heute wahrscheinlich gar nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen dürfen… damals bekamen sie Preise! Klar: wo zieht man dann wieder die Grenze…? Reichen tut’s in keinem Fall, da sind wir uns einig. Aber wir schaffen in Deutschland ja noch nichtmal DAS!!! Auch erschütternd, dass in dem Video langjährige Mitstreiter (einer 30Jahre!!!) sagen: nachdem sie wissen, wie schlimm es um die Rasse steht, sehen sie inzwischen ein Zuchtverbot als die einzig verbleibende Möglichkeit, das Leiden zu beenden. Einige Rassen sind eben leider nicht mehr gesund zu züchten… Die Skandinavier gehen da mal wieder voran! PS: Der Dackel gehört übrigens nicht dazu: die extreme Kurzbeinigkeit kommt über einen Gen-Defekt, auf den man, meines Wissens nach, auch testen kann! Wenn wir sie etwas langbeiniger akzeptieren könnten, könnte man durch Tests von heute auf morgen normal gesunde Hunde produzieren!😀
Ich bin 2x im Jahr in Do auf der VDH Ausstellung im Rahmen der Messe. ( als Zuschauer )
Bestimmte Rassen, bspw Frenchies dürfen dort garnicht mehr ausgestellt werden.
Seit 2 Jahren oder so, glaube ich.
Bei Anderen, zB SharPei wird jedes Tier auf dem Gelände vom Amtsvet angeschaut, ob Qualzucht Merkmale vorliegen.