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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Jörg
15. Sept. 14:01
Nicht immer nimmt eine Hündin bei " natürlicher Bedeckung auf" oder lassen auch nicht jeden Rüden ran ( unter natürlich verstehe ich das Deckrüde und Läufige auf einem sicheren Grundstück zusammen frei laufen und wenn ihnen halt danach ist sich frei verpaaren können/dürfen) und das hat in den allermeisten Fällen einen Grund, bestimmt auch "sympatie" , aber in erster Linie Gesundheit des anderen.... Die Tiere/Hunde wollen vom instinkt her möglichst gesunde und starke Nachkommenschaft. Rionnas Mutter hat z.B. den eigentlich ursprünglich vom Züchter ausgewählten Deckrüden nicht akzeptiert, obwohl sie in der Standhitze war.. die Züchter haben es auch nicht erzwungen sondern bei der darauf folgenden Läufigkeit mit einem andern Rüden, also Rionnags Vater , versucht. Bei den beiden wars sozusagen "Liebe auf den ersten beschnüffeln"....🤣 . Die Natur "denkt" sich schon was dabei wenns zwischen zwei Hunden halt nicht klappt, das hat nach meiner Meinung immer einen Grund, der für uns Menschen oftmals nicht ersichtlich ist....🤗
Auch bei dieser Art verparung werden die Hunde werdendessen festgehalten da es von außen einen Schreckreiz geben könnte und somit zu Verletzungen kommen könnte wenn sich die Tiere trennen. Also es geht dabei auch um die Sicherheit das denn Tieren nichts passiert. Erfordert natürlich auch ein hohes Mass an vertrauen von Hunden an die Halter.
 
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Sonja
15. Sept. 14:03
So ist es, da gibt es teils sogar Vorrichtungen dafür, in die man die Hündin "einspannen" kann, damit sie sich nicht wehren oder fliehen kann. Gerade bei "seriösen" Züchtern kommt das sehr oft vor, weil man ja die ausgewählten Hunde miteinander verpaaren muss, auch wenn der Hündin der Nachbarsrüde vielleicht besser gefällt. Auf den Willen der Hündin wird bei kontrollierter Zucht selten Rücksicht genommen.
Es gibt ja,sogar Gestelle wo der Rüde in einem Bauchgurt auf höhe der Hündin gehoben wird damit er überhaupt "rannkommt" . Der Rüde "baumelt" dann in der Luft während des gesamten Deckaktes. Sowas wird nicht selten bei extremen grösse Unterschieden angewandt wenn dem Vermehrer die künstliche Befruchtung zu teuer ist...
 
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Sonja
15. Sept. 14:08
Auch bei dieser Art verparung werden die Hunde werdendessen festgehalten da es von außen einen Schreckreiz geben könnte und somit zu Verletzungen kommen könnte wenn sich die Tiere trennen. Also es geht dabei auch um die Sicherheit das denn Tieren nichts passiert. Erfordert natürlich auch ein hohes Mass an vertrauen von Hunden an die Halter.
Ich kenne es so das die Hunde, wenn sie "dabei sind" dann angeleint werden und die Besitzer daneben stehen und "machen lassen". Unter "festhalten" verstehe ich was anderes...
 
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Jörg
15. Sept. 14:14
Ich kenne es so das die Hunde, wenn sie "dabei sind" dann angeleint werden und die Besitzer daneben stehen und "machen lassen". Unter "festhalten" verstehe ich was anderes...
Gibt es bestimmt auch aber dennoch ist das Festhalten aus dem genannten Grund um das verletzungs Risiko durch ein Schreckreiz und der dadurch erfolgenden schnellen Trennung die sichere Methode um Verletzungen zu vermeiden. Stell dir das Glied vor was sich ja erstmal bei der Dame verankert und es durch ein Schreckreiz im Umfeld zur Trennung kommt das wäre für die Tiere nicht schön und es könnte zu Verletzungen kommen ob die Leine da wirklich hilfreich ist mag ich bezweifeln.
 
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Sonja
15. Sept. 14:16
Gibt es bestimmt auch aber dennoch ist das Festhalten aus dem genannten Grund um das verletzungs Risiko durch ein Schreckreiz und der dadurch erfolgenden schnellen Trennung die sichere Methode um Verletzungen zu vermeiden. Stell dir das Glied vor was sich ja erstmal bei der Dame verankert und es durch ein Schreckreiz im Umfeld zur Trennung kommt das wäre für die Tiere nicht schön und es könnte zu Verletzungen kommen ob die Leine da wirklich hilfreich ist mag ich bezweifeln.
Natürlich nicht an der 20m Schleppleine sondern halt kurz oder Kurzführer .
 
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Jörg
15. Sept. 14:19
Natürlich nicht an der 20m Schleppleine sondern halt kurz oder Kurzführer .
Ich weiß schon wie du das meinst. Ich kann nur den Hintergrund zum Festhalten und warum die Tiere sich nicht zu schnell trennen sollten geben. Und das ist halt mein Wissensstand darüber. Kann natürlich auch noch weitere Gründe und Methoden geben.
 
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Christine
15. Sept. 14:28
Es gibt ja,sogar Gestelle wo der Rüde in einem Bauchgurt auf höhe der Hündin gehoben wird damit er überhaupt "rannkommt" . Der Rüde "baumelt" dann in der Luft während des gesamten Deckaktes. Sowas wird nicht selten bei extremen grösse Unterschieden angewandt wenn dem Vermehrer die künstliche Befruchtung zu teuer ist...
😱
Gehts noch abartiger?

Ein Grund mehr, die sogenannten "Züchter_innen" strengstens zu kontrollieren.

Solchen Monstern muß man die Züchterlizenz entziehen.

Das ist abartig und wider die Natur. 🤮
 
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Christine
15. Sept. 14:32
Eine laufige Hündin lehnt nicht ab wenn ein potenter Rüde da ist. Ganz im Gegenteil sie testet eher ob dieser Kandidat in Frage kommt und bietet sich dementsprechend bei einem passenden Kandidat sogar an.
Genau, wenn es passt .
Aber nicht jeder Kandidat wird akzeptiert.
 
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Jörg
15. Sept. 14:40
Genau, wenn es passt . Aber nicht jeder Kandidat wird akzeptiert.
Daran erkennt man deutlich das Zucht egal ob seriöse oder unseriöse. Immer was mit menschlichen Bedürfnissen zu tun hat. Ob es Geld das aussehen Verträglichkeit oder sonst was ist. Und teilweise ist es auch Prestige. Nicht umsonst gibt es dann Harry von der Leine oder solche nahmen. Ich will damit nicht alle über einen Kamm scheren. Aber es ist meistens nicht zum Tierwohl.
 
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Sina
15. Sept. 14:50
Genau, wenn es passt . Aber nicht jeder Kandidat wird akzeptiert.
Letztendlich ist bei seriöser Zucht ja entweder so, dass der Deckrüde beim Züchter selbst lebt und extra dafür ausgewählt wurde, sämtliche Untersuchungen durchlaufen hat, also dieser auch decken muss.

Oder der Deckrüde kommt von ausserhalb, da kostet jede Anreise, sowie die Zeit, die er vor Ort verbringt, den Züchter eine Menge Geld.

Bestimmt gibt es ein paar, die sich dann nach Alternativen umsehen, wenn die Hündin ihn gar nicht möchte. Aber ich behaupte mal in den meisten Fällen, wird das dann irgendwie erzwungen.

Bei den Vermehrern läuft es da wahrscheinlich sogar natürlicher ab, weil man sich dabei um gar nichts kümmert, und der Natur seinen Lauf lässt.
Machts natürlich im Endeffekt auch nicht besser; weil dabei auch viel schief gehen kann.