Das ganze Thema ist ja auch nicht ganz einfach. Natürlich verstehen die meisten unter Qualzucht Hunderassen, die offensichtlich Gesundheitsprobleme aufweisen. Aber daß es eigentlich alles betrifft, bei dem systematisch bestimmte Eigenschaften gezielt gezüchtet werden, die entweder direkt oder indirekt zu Problemen führen, ist meist nicht deutlich. Und so versteckte Sachen wie chronische Kopfschmerzen, Hunger etc sind versteckt. Ich denke, der einzige Weg heraus sind Zuchtprogramme, die versuchen, systematisch gesundheitliche Probleme zu identifizieren und diese in der Zucht zu kontrollieren. Die Methoden sind da, aber die Hundezucht ist meist sehr altmodisch oder dem Zufall überlassen. Für mich war so etwas aber ein wichtiger Aspekt bei der Wahl meines Hundes: https://silkenwindhounds.org/health-and-research/
QZ ist bei Kleinsthunden auch versteckt.
Ein sehr großer Teil hat mit jungen Jahren bereits massive Zahnprobleme und chronische Zahnschmerzen, die oft lange nicht diagnostiziert werden.
Das wusste ich zum Beispiel gar nicht.
Hier auf Dogo gab es mal ein Video von einem Pomeranian, dem mit nicht mal drei Jahren bereits mehrerer Zähne gezogen werden mussten und die Halterin auf dem Video mit dem Finger einen Zahn berührt hat, der komplett locker gewackelt hat. Das hat mich damals sehr schockiert, weil Nero damals im gleichen Alter war und einfach perfekte Zähne hatte (so wie man das in dem Alter eigentlich erwarten würde?).
Dann habe ich mich mit dem Zahnthema bei Kleinsthunden auseinander gesetzt und war echt traurig. Also die Kiefer sind ja so schwach, dass sie gar kein Futter / Kauartikel fressen können, um die natürliche Zahnreinigung zu gewährleisten. Und mit Zähne putzen kann man das auch nur bedingt kompensieren.
In einem Artikel stand sogar, die Hunde würden sich den Kiefer brechen, wenn sie der natürlchen Reinigung entsprechend kauen würden/müssten.