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Isabel
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 20
zuletzt 3. Juni

Welpe hat Schluckauf

Servus und Hallo, mein 15 Wochen alter Welpe hat trotz Entwurmung Schluckaufauf. Ca. Jeden zweiten Tag, auch ohne Aufregung und unabhängig vom Essen. Die Tierärztin meinte, der Schluckauf kommt von den Würmer aber er ist nun mit Abstand 2x entwurmt vom Tierarzt. Den Schluckauf hat er schon "immer" seit wir ihn kennen. Was könnte es sein? Vielen Dank im Voraus Isabel mit Charly
 
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Mel und
27. Feb. 10:21
Meiner hatte als Welpe auch wirklich ständig Schluckauf.
 
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Susanne
27. Feb. 10:29
Ich kenne das auch bei Welpen. Hat so weit ich weiß was mit dem Wachstum zu tun. Desto größer er wird, desto weniger sollte es werden. 🙂
 
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Anna
27. Feb. 10:49
Wir hatten das auch viel, bei uns hat geholfen, den Bauch leicht zu massieren unterhalb des rippenbogens, dann hörte es immer sofort wieder auf 🤷🏼‍♀️
 
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Sonja
27. Feb. 11:07
Schluckauf beim Welpen ist normal , daa ist wie bei (Klein)kinder und wenn kein "dauerzustand" oder stundelang anhaltend absolut kein grund zur sorge. Es hat auch nicht direkt mit Wachstum zu tun , sondern entsteht durch eine plötzliche unwilkürliche Verkrampfung des Zwerchfells, meist durch reizung der entsprechenden Nerven ausgelöst. Das kann diverse , Urachen haben.... Schluckauf wächst sich in der Regel raus,also je älter der Hund je weniger oder kommt kaum noch vor.... (genau so wie man es von Kind/Erwachsener kennt)😉
 
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Sabine
27. Feb. 14:08
Das mit den Würmern musste ich erstmal nachlesen, klingt für mich komisch. Das sagt die KI dazu
Man sollte nicht immer der ersten besten KI glauben. Habe jetzt mehrere andere Quellen gelesen und es wird immer betont, dass Würmer KEIN Grund für Schluckauf sind. Höchstens Wurmhusten könnten sie auslösen.
 
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Helga
27. Feb. 15:00
Also ich denke schon dass ich dich da beruhigen kann, als mein Milow er ist ein Australien shepherd ein Welpe war hatte er so oft Schluckauf das ist eigentlich ganz normal, die sind übereifrig und nehmen auch über die Nahrung viel Luft in den Magen und haben demnach auch sehr oft Schluckauf, das dürfte nichts schlimmes sein, das war bei meinem ganzen Hundewelpen so die ich hatte im Laufe meines Lebens liebe Grüße Helga und Milow
 
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Isabel
27. Feb. 20:57
Herzlichen Dank an alle 🌷
 
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Isabel
2. Juni 12:01
Ich möchte kurz berichten, dass der Schluckauf tatsächlich vorbei ist 🙃. Allerdings hat Charly eine Futtermittelallergie und wir mussten das Futter umstellen. Vielleicht lag es auch an der Allergie. Hauptsache es geht ihm jetzt gut 😊
 
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Sebbi
2. Juni 19:28
Hallo Isabel,
danke für dein tolles Update! (Denn Updates nach Fragen und Diskussionen sind hier oft leider nicht zu erwarten).
Es freut mich zu hören, dass es Charly gut geht und der Schluckauf endlich vorbei ist! 😊

Dein Beitrag ist übrigens die perfekte Steilvorlage für alle anderen Welpen- und Junghundebesitzer, die aktuell dasselbe Problem haben.

Dass der Schluckauf bei Charly jetzt weg ist, liegt aber mit ziemlicher Sicherheit an seinem Alter (er ist ja nun rund 7 Monate alt).
Dass es genau mit der Futterumstellung zusammenfiel, ist eher ein klassischer Zufall. Ich erwähne das deshalb, um andere nicht auf eine falsche Fährte zu locken.
Eine Futtermittelallergie löst biologisch gesehen eigentlich keinen Schluckauf aus.

Da ich diese „Schluckerle“ bei meinem Sebbi damals aber als extrem hart und viel zu oft empfand, reichten mir die Ratschläge aus dem Umfeld („Alles normal!“) nicht. Mich beruhigen Fakten einfach eher als warme Worte, also begann ich intensiv zu recherchieren.

Dabei bin ich auf den wirklichen biologischen Grund gestoßen. Das Ganze hängt ganz eng mit dem Wachstum zusammen. Das Zusammenspiel zwischen dem Zwerchfell und den Nerven ist bei jungen Hunden noch extrem sensibel und nicht voll ausgereift. Da reicht im Wachstum schon ein tiefer Atemzug im Traum, ein schnelles Schlucken oder ein kleiner Temperaturwechsel (z. B. vom warmen Körbchen auf die kühlen Fliesen), um den Nerv zu reizen und den Schluckauf auszulösen.

Man liest oft, dass sich das nach dem ersten Lebenshalbjahr legt – und genau da ist Charly ja jetzt angekommen! Aber ich denke, da ist jeder Hund anders.
Bei meinem Sebbi hat es auch ein ganzes Stück länger gedauert, bis es komplett weg war, da manche eben länger wachsen oder spätere Schübe machen. Bei ihm hat es sich von mehrmals täglich, über täglich auf mehrmals pro Woche, bis hin zu sporadisch abgeschwächt. Stand heute kann man sagen: eher selten.

Als ich die Fakten verstanden hatte, war ich endlich beruhigt. Denn es bedeutete für mich kurzum: Hat er Schluckauf, dann wächst er wieder!

Heute kommt das bei uns nur noch sehr selten vor und wenn, dann sag ich nur: Sebbi, bitte nicht mehr wachsen, ok?!? 🤭

Ein kleiner Tipp für den Akutfall (an alle, bei denen es noch akut ist): Wenn es die Kleinen erwischt, hilft oft sanftes Bruststreicheln oder ein kleiner Schluck Wasser (oder etwas Joghurt zum Schlabbern), um den Atemrhythmus zu durchbrechen. Solange der Hund fit ist, normal frisst und zunimmt, könnt ihr also ganz beruhigt sein.

Das verwächst sich!
(🙄Blöde, aber wahre Phrase😇)
 
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Isabel
3. Juni 10:20
Hallo Isabel, danke für dein tolles Update! (Denn Updates nach Fragen und Diskussionen sind hier oft leider nicht zu erwarten). Es freut mich zu hören, dass es Charly gut geht und der Schluckauf endlich vorbei ist! 😊 Dein Beitrag ist übrigens die perfekte Steilvorlage für alle anderen Welpen- und Junghundebesitzer, die aktuell dasselbe Problem haben. Dass der Schluckauf bei Charly jetzt weg ist, liegt aber mit ziemlicher Sicherheit an seinem Alter (er ist ja nun rund 7 Monate alt). Dass es genau mit der Futterumstellung zusammenfiel, ist eher ein klassischer Zufall. Ich erwähne das deshalb, um andere nicht auf eine falsche Fährte zu locken. Eine Futtermittelallergie löst biologisch gesehen eigentlich keinen Schluckauf aus. Da ich diese „Schluckerle“ bei meinem Sebbi damals aber als extrem hart und viel zu oft empfand, reichten mir die Ratschläge aus dem Umfeld („Alles normal!“) nicht. Mich beruhigen Fakten einfach eher als warme Worte, also begann ich intensiv zu recherchieren. Dabei bin ich auf den wirklichen biologischen Grund gestoßen. Das Ganze hängt ganz eng mit dem Wachstum zusammen. Das Zusammenspiel zwischen dem Zwerchfell und den Nerven ist bei jungen Hunden noch extrem sensibel und nicht voll ausgereift. Da reicht im Wachstum schon ein tiefer Atemzug im Traum, ein schnelles Schlucken oder ein kleiner Temperaturwechsel (z. B. vom warmen Körbchen auf die kühlen Fliesen), um den Nerv zu reizen und den Schluckauf auszulösen. Man liest oft, dass sich das nach dem ersten Lebenshalbjahr legt – und genau da ist Charly ja jetzt angekommen! Aber ich denke, da ist jeder Hund anders. Bei meinem Sebbi hat es auch ein ganzes Stück länger gedauert, bis es komplett weg war, da manche eben länger wachsen oder spätere Schübe machen. Bei ihm hat es sich von mehrmals täglich, über täglich auf mehrmals pro Woche, bis hin zu sporadisch abgeschwächt. Stand heute kann man sagen: eher selten. Als ich die Fakten verstanden hatte, war ich endlich beruhigt. Denn es bedeutete für mich kurzum: Hat er Schluckauf, dann wächst er wieder! Heute kommt das bei uns nur noch sehr selten vor und wenn, dann sag ich nur: Sebbi, bitte nicht mehr wachsen, ok?!? 🤭 Ein kleiner Tipp für den Akutfall (an alle, bei denen es noch akut ist): Wenn es die Kleinen erwischt, hilft oft sanftes Bruststreicheln oder ein kleiner Schluck Wasser (oder etwas Joghurt zum Schlabbern), um den Atemrhythmus zu durchbrechen. Solange der Hund fit ist, normal frisst und zunimmt, könnt ihr also ganz beruhigt sein. Das verwächst sich! (🙄Blöde, aber wahre Phrase😇)
Vielen Dank für deine Rückmeldung, die Infos und deine Mühe. Klasse! 😊