Bei einer geschlossenen Pyometra ist das Problem, dass der Verlauf der Entzündung krass schnell voranschreiten kann. Suki hatte am Vortag noch keine für mich erkennbaren Krankheitszeichen. Morgens kam sie mir dann krank vor, das sieht man ja irgendwie, man macht sich aber noch keine schlimmen Gedanken.
Am Vormittag hat sie dann gebrochen, fraß nichts und war nicht zu motivieren, lag viel, Rute eingezogen, zeigte keine Freude, sie hatte aber kein Fieber. Ich bin dann zum TA gegen Mittag. Da hatte sie bereits leichtes Fieber.
Sie bekam fiebersenkende Medikamente und Antibiotikum, die Pyometra wurde per Ultraschall festgestellt, aber geringgradig, so dass noch Hoffnung bestand, sie durch die Medikamente in den Griff zu bekommen. Trotzdem wurde beim TA ein OP-Termin für den nächsten Morgen festgesetzt, falls die Medikamente nicht den gewünschten Erfolg bringen sollten. Gegen Abend ging es ihr rasant schlechter, sie lag nur noch und zitterte zeitweise, Fieber war auch wieder da. Da fuhr ich in die Tierklinik, wo am späten Abend noch die Not-OP gemacht wurde.
Das nur als unsere Krankheitsgeschichte mit Pyometra und als Hinweis, bei Verdacht auf Pyometra schnell zu handeln und lieber einmal zu viel zum TA zu fahren, als einmal zu spät.
Nicht direkt auf dich bezogen Paula, du hast ja gehandelt und sie ist schnell operiert worden, aber für andere, wo vielleicht irgendwann der Verdacht auf Pyometra im Raum steht.
Paula, ich wünsche euch schnelle Genesung, wäre schön, wenn du berichtest, wie der weitere Heilungsverlauf ist, ich drücke die Daumen, dass alles gut verläuft ✊