Ich habe als TFA mit einer Tierärztin zusammen gearbeitet die es benutzt hat, totkranken Tieren noch homöopathische Mittel zu spritzen die ne den Besitzern damit Hoffnung machen? Ne, ich hab in meiner Zeit da nie gesehen, dass es irgendwas gebracht hätte. Wollte mich auch vom Gegenteil überzeugen und habe sowohl bei mir und bei meinen Tieren auch immer versucht zu geben, nur nie ne Veränderung gesehen. Ich mache mir jetzt seit 15 Jahren beruflich und privat ein Bild dazu und konnte noch nie eine Wirkung erkennen. Dann würde man es meiner Meinung nach auch in Studien sehen wenn es wirken würde. Meist sind es Dinge, die ohne homöopathische Behandlung genauso reagieren würden also wenn man gar nichts macht. Und ich habe sowohl Naturheilpraktinerin als auch Apothekerin in der Familie die anders darüber denken. Ich habe in so vielen Jahren Praxis einfach keinen nennenswerten Erfolg gesehen.
Totkranken Tieren homöopathische Mittel noch zu spritzen, da sind wir uns ja wohl einig, ist einfach nur Geldmacherei. Was soll das denn noch bewirken...nichts, eben drum. Wenn die Chemiekeule es nicht mehr schafft, dann wird es die Homöopathie schon richten? Das kann man sich ja schon an den eigenen Fingern abzählen, dass das Blödsinn ist und nicht funktionieren wird. Und ja, es wird schon sehr lange bei Tierärzten Geld auf diese Weise gemacht! Schon vor mehr als 40 Jahren hat ein Tierarzt dem schwerst krebskranken Schäferhund meiner Mutter solche Heilmittel für viel Geld verabreicht, das Wunder blieb natürlich aus, deswegen bin ich ja sehr kritisch, was das angeht. Aber dieses Ding mit den Stielwarzen hat mich doch ins Grübeln gebracht. Ich denke, dass das doch was bringen kann, der Effekt sich aber nicht schlagartig zeigt und der Prozess länger dauert, als man es von richtigen Medikamenten gewohnt ist. Und man muss sich wohl damit verdammt gut auskennen, damit es auch was bringt. Ich tue das nicht, aber ich hüte mich davor, etwas pauschal zu verurteilen.