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Dogorama
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zuletzt 21. Okt.

Tierversuche an Laborhunden – Sind die Praktiken überholt oder leider unerlässlich für die Forschung?

Hallo, ihr Lieben, heute möchten wir ein sensibles Thema ansprechen: Tierversuche an Hunden. Ein aktueller Instagram-Post der Tagesschau hat uns erneut vor Augen geführt, welche traurige Realität hinter den Mauern einiger Labore herrscht. Jährlich werden weltweit tausende Hunde, besonders Beagles, aufgrund ihres freundlichen Wesens für wissenschaftliche Experimente genutzt. Die Vorstellung, dass diese liebevollen Wesen in sterilen Laboren eingesperrt und schmerzhaften Tests unterzogen werden, lässt uns alle nicht kalt. Die psychischen Folgen für die überlebenden Hunde sind gravierend. Sie tragen seelische sowie körperliche Narben davon. Die Frage, die uns jedoch alle umtreibt, lautet: Warum gibt es immer noch Tierversuche, obwohl deren Grausamkeit offensichtlich ist und es eine breite Ablehnung in der Öffentlichkeit gibt? Viele in der Wissenschaft sehen Tierversuche nach wie vor als unverzichtbar für den medizinischen Fortschritt an, doch es regt sich zunehmend Widerstand. Moderne Technologien, wie der Multi-Organ-Chip, zeigen, dass Alternativen existieren, die Tierversuche reduzieren oder gar ersetzen könnten. Jedoch stehen diese Innovationen noch vor bürokratischen und finanziellen Hürden. Nun zu euch: Wie steht ihr zu dem Thema Tierversuche an Hunden? Haltet ihr die Praktiken für überholt und ethisch nicht vertretbar, oder seht ihr in ihnen eine unerlässliche Maßnahme für den Fortschritt in Medizin und Forschung? Gibt es bereits genügend Alternativen, die Tierversuche obsolet machen könnten, oder sind diese noch zu weit von einer umfassenden Anwendung entfernt? Wir sind auf einen respektvollen und konstruktiven Austausch gespannt.
 
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Ute
17. März 06:01
Frage: wer von euch hat schon einen ehemaligen Laborhund aufgenommen? Oder ein anderes Versuchstier, würde mich sehr interessieren. Wie waren eure Erfahrungen damit?
 
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Stefanie
17. März 06:05
Frage: wer von euch hat schon einen ehemaligen Laborhund aufgenommen? Oder ein anderes Versuchstier, würde mich sehr interessieren. Wie waren eure Erfahrungen damit?
Ich ,haben derzeit den 2. Laborbeagle
 
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Stefanie
17. März 06:10
Frage: wer von euch hat schon einen ehemaligen Laborhund aufgenommen? Oder ein anderes Versuchstier, würde mich sehr interessieren. Wie waren eure Erfahrungen damit?
Cindy unsere 1. Laborbeagle kam sehr jung zu uns ,sie war 16 Wochen alt. Leider hatte diese kurze schlechte Zeit auch ihre Spuren hinterlassen. Sie hatte massive Angst vor fremden Menschen insbesondere Männer die von oben auf sie zugreifen wollten. War wahrscheinlich genau das was man in der zuchtstätte in Paderborn und im Labor gemacht hatte. Da arbeiten zum größten Teil Männer. Sie hatte Angst vor müllautos insbesondere wenn diese den Müll rein beförderten. Knall Geräusche waren bis zum Schluss ein Problem. Ansonsten war sie ein normaler Hund .Sie hatte null jagdtrieb und lief im Wald immer ohne Leine.
Sie wurde leider nur 13 Jahre alt und starb durch Krebs.
 
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Stefanie
17. März 06:17
Frage: wer von euch hat schon einen ehemaligen Laborhund aufgenommen? Oder ein anderes Versuchstier, würde mich sehr interessieren. Wie waren eure Erfahrungen damit?
Charly kam zu uns mit 2 1/2 Jahren, war sehr ängstlich am Anfang und wollte keinen Schritt mit uns gehen als wir mit ihm zum Kennenlernen rausgehen wollten . Seine traurigen Augen sprachen Bände und wie ich später erfuhr waren wir nicht die ersten Interessenten für ihn ,die anderen hatte sein Verhalten abgeschreckt und sie haben einen anderen mitgenommen. Wir nahmen Charly mit und schon nach 5 min auf der Couch blühte er förmlich auf. Er wurde vermutlich gut behandelt bei Elanco ,das war sein Labor .Denn er geht offen auf jeden Menschen zu. Er hat auch verschiedene Ängste, plötzlich auftauchende Mülltonnen oder parkende Autos am Straßenrand findet er komisch oder Dinge die sich plötzlich bewegen zb durch Wind. Er hat keinen jagdtrieb ist aber ein Träumer und hört dann auch nicht mehr wirklich daher bleibt er an der Leine im Wald.
 
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Melanie
17. März 06:20
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndrstory/Das-Schicksal-der-Laborhunde,sendung1393050.html

Bitte anschauen und nicht wegschauen. Danke
 
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Sindy+Resi
17. März 06:23
Jemand der nicht nur rein emotional denkt und handelt.
Klingt wie Künstliche Intelligenz! 🤔
 
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Ute
17. März 06:35
Super, dass es Menschen gibt die sich diesem Thema tatsächlich und mit persönlichem Einsatz stellen. Vor euch ziehe ich meinen Hut.
Mein Willi war ein Laborhund, Rottweiler/Deutsch Drahthaar-mix.
6 lange Jahre hat er für pharmazeutische Versuche herhalten müssen.
Ein absolutes Wrack auf allen Ebenen.
Das war in den 90zigern.
Wer so etwas schon selbst erlebt hat braucht sich die Frage, Tierversuche ja/nein, niemals mehr zu stellen.
Heutzutage mögen die Vorschriften strenger sein aber es bleibt was es ist, High-Performance Tierquälerei!!!
 
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Dogorama-Mitglied
17. März 06:38
Frage: wer von euch hat schon einen ehemaligen Laborhund aufgenommen? Oder ein anderes Versuchstier, würde mich sehr interessieren. Wie waren eure Erfahrungen damit?
Ich habe mich 2006 für einen Laborbeagle beworben, ca. im September. Es gab in der Zeit lange keine Beagle, die „frei“ gegeben wurden und erst im November bekamen wir dann endlich den Anruf, dass ein Beagle (nur einer!) aus einer neu aufgebauten Gruppe als unbrauchbar eingestuft wurde (viel zu klein, etwas zurückgeblieben) und abzugeben war. 7 Monate alt war sie zu dem Zeitpunkt. Sehr ängstlich, sie kannte ja nichts von dem, was die Welt draußen ausmachte. Aber sehr den Menschen zugewandt.
Dieser Hund war das wunderbarste Wesen, das man sich nur vorstellen konnte. Das Leben mit ihr war in jeder Hinsicht einfach. Außer mit Gewitter und Silvester hatte sie mit nichts Probleme, mit ihr konnte man alles machen bis hin zu Segeln und Flugreise. 15 Jahre alt ist sie geworden. Mit genauso viel Glück, wie sie aus dem Labor rausgekommen ist, so ist dieser kleine Glückspilz im Sommer 2021 auch gestorben, einfach so.
 
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Jochen
17. März 06:42
Ich muss gestehen daß ich es schwierig finde vom dogorama Team die Fragen im letzten Absatz in einem öffentlichen Forum zu diskutieren wo primär Laien sind. Kaum einer kennt doch alternativen zu Tierversuchen geschweige denn ob diese alternativen zu den gleichen wissenschaftlichen Erkenntnissen führen wie die Tierversuche. Das entscheiden in der Praxis ganze Gremien abhängig von der Studie! Ist also fallabhangig ob die Tierversuche zugelassen sind. Und für sämtliche Medikamenten Neuzulassungen sind Tierversuche soweit ich weiß sogar vorgeschrieben in den klinischen Studien, weil die Wissenschaft noch nicht in der Lage ist die komplexen Auswirkungen von Medikamenten auf dem Säugetier Organismus vorherzusagen mittels alternativen. Diese werden in der regel an Nagetieren durchgeführt!
Ja, deshalb auch die Stimmen mit internem Wissen aus diesem Themengebiet hören.
Der Rütter Podcast „Tierisch menschlich“ Folge 142 ist sehr aufschlussreich.
 
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Dogorama-Mitglied
17. März 06:43
Ich ,haben derzeit den 2. Laborbeagle
Wir haben momentan 3 Laborbeagle.