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Elena
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Anzahl der Antworten 35
zuletzt 22. Aug.

Tierschutzhunde regelmäßig auf Mittelmeerkrankheiten testen?

Hallo zusammen, meine Hündin wurde nach der Einreise aus Serbien vor 3,5 Jahren auf Mittelmeerkrankheiten getestet und später auch noch 2 weitere Male auf Leishmaniose. Meine neue Tierärztin empfiehlt die Testungen jährlich, oder zumindest alle 2 Jahre, zu wiederholen da die Krankheiten ja teilweise erst Jahre später ausbrechen können. Das mit den regelmäßigen Testungen habe ich bisher noch nicht gehört und wollte mal fragen wie ihr das handhabt? Lasst ihr eure Hunde regelmäßig testen oder nur wenn Symptome auftreten die auf eine solche Krankheit hindeuten könnten?
 
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Michi
22. Aug. 09:15
Danke für den Hinweis! Wusste ich aber tatsächlich schon, seine Pflegestelle ist Tierärztin 😉
Wenn die Tierärztin regelmäßig Pflegestelle für Auslandshunde ist ( und es nicht zu weit entfernt ist ), dann würde ich bei allen Problemen rund um MMK ( auch für die Tests ) zu ihr fahren.
Viele Tierärzte haben nicht viel Ahnung davon und die Tiere werden dann falsch behandelt.
 
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Sonja
22. Aug. 09:28
Der Vorteil ist halt das bei regelmässigen Tests und wenn die Positiv ausfallen, behandelt werden kann bevor (klare) Symptome auftreten. Der Hund einer Bekannten hat sich leider vor Jahren Borreliose eingefangen, und daher lässt sie ihn regelmässig testen , also bevor wieder Symtome auftreten... das kann helfen einen " Schub quasi im Keim zu ersticken"....also finde ich durchsaus sinnvoll🤗
 
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Nicole
22. Aug. 10:29
Hab meine 2. Tierschutzhündin aus Bulgarien. Nach ca. 6 Monate Einreise in Deutschland sind Mittelmeerprofile gemacht worden. Gott sei Dank negativ. Bei meiner 1. Maus hatte alle anderen mitgereisten Hunde Herzwürmer und wurden separiert und erfolgreich behandelt. Es kann sein, dass Leishmaniose später ausbricht. Bei den anderen Krankheiten weiss ich es nicht. Nachgetestet hab ich den kompletten Mittelmeerkrankheiten - Test nicht. Bei meiner ersten Maus wurde nur aufgrund einer Ohrrandnekrose auf leishmaniose nachgetestet. Sie hatte aber Durchblutungsstörungen wahrscheinlich aufgrund ihrer angeborenen erst im Alter mit Symptomen auffälligen und diagnostizierten Herzerkrankung (Mitralklappeninsuffizienz). Nachtestungen können nicht schaden. Aber man sollte keine ständige Angst haben. Muss ja nicht sein, dass da was schlummert. Es gibt ja auch noch andere Krankheiten 🙈leider. Man kann im Blut dutzende Antikörper-Titer zusätzlich zum grossen Blutbild testen lassen um etwaige andere Krankheiten vorzeitig zu erkennen. Da wird man nicht mehr fertig. Man kann nicht ausschließen, dass der Hund irgendwann an irgendetwas erkrankt oder erkrankt ist. Einfach nicht verrückt machen lassen. Aufmerksam bleiben, bei einer Auffälligkeit zeitnah zum Tierarzt. Ich würde bei bekannten Vorerkrankungen regelmäßig testen. Alles Gute für Hila und dich! Schön, dass ihr euch gefunden habt 👍
 
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Sonja
22. Aug. 10:35
Mir wurde vom Tierarzt gesagt, dass ich das nicht regelmäßig testen lassen muss. Wir sollen nur aufpassen, wenn sie krank werden sollte mit Fieber oder so etwas und dann auf jeden Fall den Tierarzt darauf hinweisen. Ich werde mich jetzt echt nochmal schlau machen.
Man sollte auch bei solchen Tests bedenken, das die immer besser werden, teilweise kann mittlerweile auch "schleichender Status" einer Krankheit erkannt werden, was vor einigen Jahren eventuell noch nicht möglich war...🤗 Meist ist es auch so das eine Krankheit /Schub leichter (und oftmsls auch günstiger) behandelt werden kann bevor sichtbare/bemerkbare Symptome auftreten..🤗
 
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Maria
22. Aug. 11:55
Ich habe mich gerade erst diesbezüglich schlau gemacht, da wir demnächst einen Auslandshund aufnehmen. Da er Hepatozoonose positiv ist, werden wir ihn regelmäßig checken lassen, denn einige der Mittelmeerkrankheiten können jahrelang schlummern
Welche Freude. Wer wird es denn? Hast du ein Foto?
 
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꧁𒆜𝔍𝔢𝔰𝔰𝔦𝔠𝔞⚜️
22. Aug. 12:34
Ich persönlich würde bei einem Hund aus dem Ausland die regelmäßigen Kontrollen tatsächlich ernst nehmen – gerade weil ein einmaliger negativer Test leider keine lebenslange Entwarnung bedeutet.

Meine Mutter hat damals ihren Hund aus Italien übernommen. Bei der Einreise wurde er getestet und ihr wurde leider vermittelt, dass danach keine weiteren Kontrollen notwendig seien. Wir wussten deshalb gar nicht, dass bestimmte Mittelmeerkrankheiten auch deutlich später noch Probleme machen können.

Mit etwa fünf Jahren kam dann der absolute Schock: Morgens war er noch voller Leben und wenige Stunden später ging es ihm plötzlich richtig schlecht. Er war eiskalt, konnte sich kaum noch bewegen und wir wussten zunächst überhaupt nicht, was mit ihm passiert. 😔

Am Ende wurde eine Ehrlichiose festgestellt und die Erkrankung hatte bereits schwere Folgen für seinen Körper, unter anderem für die Nebennieren. Er hat es zum Glück geschafft, aber wirklich gesund wurde er leider nie wieder. 💔

Seitdem sehe ich das Thema natürlich mit anderen Augen. Ich würde bei einem Auslandshund zumindest regelmäßig mit der Tierärztin/dem Tierarzt besprechen, ob und welche Kontrollen sinnvoll sind – gerade bei Hunden aus entsprechenden Risikogebieten.

ESCCAP weist ebenfalls darauf hin, dass Erkrankungen wie Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose oder Dirofilariosen bei importierten Hunden teilweise zunächst unauffällig verlaufen können und je nach Erkrankung auch erst später auffällig werden. Bei der Leishmaniose kann eine Infektion sogar erst Jahre nach dem Import klinisch relevant werden.

Deshalb wäre mein persönlicher Rat: Nicht in Panik verfallen und auch nicht zwangsläufig jedes Jahr blind „alles testen“, sondern die Vorgeschichte des Hundes mit dem Tierarzt besprechen und einen sinnvollen Kontrollplan erstellen.

Meine Erfahrung hat mir jedenfalls gezeigt, dass „bei der Einreise negativ getestet“ nicht bedeutet, dass man das Thema für den Rest des Hundelebens vergessen sollte.
 
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Katja
22. Aug. 15:22
Ich persönlich würde bei einem Hund aus dem Ausland die regelmäßigen Kontrollen tatsächlich ernst nehmen – gerade weil ein einmaliger negativer Test leider keine lebenslange Entwarnung bedeutet. Meine Mutter hat damals ihren Hund aus Italien übernommen. Bei der Einreise wurde er getestet und ihr wurde leider vermittelt, dass danach keine weiteren Kontrollen notwendig seien. Wir wussten deshalb gar nicht, dass bestimmte Mittelmeerkrankheiten auch deutlich später noch Probleme machen können. Mit etwa fünf Jahren kam dann der absolute Schock: Morgens war er noch voller Leben und wenige Stunden später ging es ihm plötzlich richtig schlecht. Er war eiskalt, konnte sich kaum noch bewegen und wir wussten zunächst überhaupt nicht, was mit ihm passiert. 😔 Am Ende wurde eine Ehrlichiose festgestellt und die Erkrankung hatte bereits schwere Folgen für seinen Körper, unter anderem für die Nebennieren. Er hat es zum Glück geschafft, aber wirklich gesund wurde er leider nie wieder. 💔 Seitdem sehe ich das Thema natürlich mit anderen Augen. Ich würde bei einem Auslandshund zumindest regelmäßig mit der Tierärztin/dem Tierarzt besprechen, ob und welche Kontrollen sinnvoll sind – gerade bei Hunden aus entsprechenden Risikogebieten. ESCCAP weist ebenfalls darauf hin, dass Erkrankungen wie Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose oder Dirofilariosen bei importierten Hunden teilweise zunächst unauffällig verlaufen können und je nach Erkrankung auch erst später auffällig werden. Bei der Leishmaniose kann eine Infektion sogar erst Jahre nach dem Import klinisch relevant werden. Deshalb wäre mein persönlicher Rat: Nicht in Panik verfallen und auch nicht zwangsläufig jedes Jahr blind „alles testen“, sondern die Vorgeschichte des Hundes mit dem Tierarzt besprechen und einen sinnvollen Kontrollplan erstellen. Meine Erfahrung hat mir jedenfalls gezeigt, dass „bei der Einreise negativ getestet“ nicht bedeutet, dass man das Thema für den Rest des Hundelebens vergessen sollte.
Dazu kommt auch, dass die Tests bei der Aus- bzw. Einreise (z.B. in Rumänien) oft als Schnelltest gemacht werden -> das kann dann durchaus schonmal eher weniger Aussagekraft haben…
 
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Petra
22. Aug. 16:43
Unser Rocky kommt aus Bosnien. Wir würden noch vor der Übergabe bzw. vor dem Transport, angerufen und es wurde uns mitgeteilt, daß er Titer Anaplasmose hat, wird von Zecken übertragen.Er hatte zwar keine Symptome, aber er musste trotzdem 4 Wochen Antibiotika bekommen. Die Medikamente würden uns bei der Übergabe ausgehändigt.
Nach 3 Monaten sollte das hier nochmals kontrolliert werden. Gott sei Dank war der Wert weiter zurück gegangen. Seither lasse ich Rocky 2 x im Jahr diesbezüglich testen um sicher zu sein, daß da nichts mehr nachkommt.
Ich würde auf jeden Fall regelmäßig testen lassen.
 
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Heike
22. Aug. 17:17
Danke für den Hinweis! Wusste ich aber tatsächlich schon, seine Pflegestelle ist Tierärztin 😉
Gut, denn das finde ich extrem wichtig, das zu erwähnen,falls man Mal zu einem fremden Tierarzt muss, der den Hund nicht kennt.🙋🐾🐾
 
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Regina
22. Aug. 17:20
Wenn die Tierärztin regelmäßig Pflegestelle für Auslandshunde ist ( und es nicht zu weit entfernt ist ), dann würde ich bei allen Problemen rund um MMK ( auch für die Tests ) zu ihr fahren. Viele Tierärzte haben nicht viel Ahnung davon und die Tiere werden dann falsch behandelt.
Das haben wir uns auch überlegt🤔. Sie ist nicht nur regelmäßig Pflegestelle, sondern hat auch eigene Hunde (derzeit 2) aus dem Ausland. Am Donnerstag bin ich bei unserer Stamm-Tierärztin, den Sachkundenachweis machen, der ja nun nach 31Jahren nicht mehr da ist, dann werde ich die mal befragen, wie ihre Erfahrungen sind. Sie hat auch immer Mischlinge, ich weiß nur nicht, woher die stammen. Dazu macht sie noch 2 x jährlich ehrenamtlich Impf- und Kastrationsurlaub in Afrika. Grundsätzlich ist sie eine Superärztin, wir sind seit über 25 Jahren bei ihr und immer super zufrieden. Da denkt man etwas über den Wechsel nach. Entscheidung fällt natürlich so, wie es für den Hund am besten ist!