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Marina
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Anzahl der Antworten 17
heute 20:38

Ständiges Kratzen & Analdrüsenprobleme - Was hat mein Hund?

Hallo ihr Lieben 😋🐶 Ich habe ein ganz wichtiges Anliegen und zwar geht es um meine 1,5- jährige Cocker Spaniel Hündin Nola. Sie hat super starke Symptome, aber keiner kann uns genau sagen, was sie hat… Hier die Symptome: • Ständiges Kratzen im Nackenbereich, Ohren, Schnauze (alle paar Minuten, dies ist wirklich extrem belastend für sie und unsere Hauptsorge) • Analdrüsenprobleme: Diese sind alle 2 Wochen voll und müssen manuell entleert werden (trotz festem Kot) • Das Kratzen tritt ganzjährig auf, aber aktuell im Frühling besonders stark • Ab und an an sich knabbern Tierärzte tippten erst auf eine Futtermittelallergie, wir haben aber sämtliche Sorten und Proteinquellen ausprobiert. Flöhe und der Gleichen wurden ausgeschlossen. Möglich wäre noch eine Umweltallergie. Aber der Test ist wohl wahnsinnig teuer und selbst bei Diagnose kann man wenig machen. Habt ihr sonst noch Ideen oder Erfahrungen, woran sie leiden könnte? Ich mache mir wirklich Sorgen und der Juckreiz schränkt sie extrem in ihrer Lebensqualität ein. Ich bin dankbar für jede Hilfe - DANKE! 💗 Marina & Nola
 
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Marina
heute 04:30
Wir zahlen ca. 33 Euro pro Spritze, am Anfang stehen die wöchentlich, mittlerweile monatlich an. Davon übernimmt die Krankenversicherung unserer Hündin ungefähr die Hälfte. Wir haben die Versicherung zum Glück schon vor der Diagnose abgeschlossen. Falls du noch keine hast, kann ich das nur raten, sonst wird das von der Versicherung meist von vornherein ausgeschlossen 😕 Auf Dauer geht die Therapie ohne Versicherung auf jeden Fall ins Geld, denn wenn sie anschlägt (kann ein paar Monate dauern), wird sie im Idealfall auch lebenslang fortgeführt. Manche spritzen nach einiger Zeit selbst zuhause, das kann man sich vom Tierarzt zeigen lassen, dann wird es halt etwas günstiger, traue ich persönlich mich aber bisher nicht 😅 Zusätzlich haben wir auf dem Hundebett einen Milbenbezug und waschen alles regelmäßig bzw. frieren Kuscheltiere ein. Gegen die Futtermilben bekommt sie nur Nassfutter. Man kann also auch zusätzlich zur Behandlung ein bisschen was machen, ganz weg bekommt die Milben natürlich trotzdem nicht. Ich hoffe, das hilft schon etwas :)
Vielen herzlichen Dank!! Das hat uns sehr geholfen!! 💗🥰
 
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Doris
heute 08:04
Danke für deinen Tipp!! 💗
Habe jetzt mit Causticum Hannemanni D12 angefangen! Keine Flohsamenschalen mehr! 3 mal 5 Globulis
 
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Marina
heute 17:19
Habe jetzt mit Causticum Hannemanni D12 angefangen! Keine Flohsamenschalen mehr! 3 mal 5 Globulis
Waren die Flohsamenschalen dann doch nicht gut, weshalb du nun etwas anderes nimmst? :)
 
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Nicole
heute 17:55
Wird es denn besser, wenn sie testweise ein Antiallergikum bekommt? (Bitte mit dem Tierarzt absprechen!)
 
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Marina
heute 17:57
Wird es denn besser, wenn sie testweise ein Antiallergikum bekommt? (Bitte mit dem Tierarzt absprechen!)
Gute Frage, das müsste ich mal mit dem Tierarzt absprechen! :)
 
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Paulina
heute 20:26
Gute Frage, das müsste ich mal mit dem Tierarzt absprechen! :)
Wenn ein Antiallergikum nicht anschlägt, bedeutet das allerdings nicht automatisch, dass keine Allergie vorliegt!
Antihistaminika wirken bei Hunden wesentlich schlechter als bei Menschen. Manchen Hunden bringen sie etwas Linderung, die meisten zeigen aber leider keine Veränderung.
Man kann es nach Absprache natürlich probieren, nur zur Diagnose einer Allergie eignet sich das nicht.
Wollte ich nur kurz anmerken :)
 
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Petra
heute 20:38
Was verstehst du unter "Futtermittel"? Du benötigst am Anfang ein unbekanntes Singleprotein und ein unbekanntes Kohlehydrat. Es geht nicht mit fertigen Dosen.
Es gibt sehr wohl geeignetes Dosenfutter. Wir haben von der Klinik Terra Canis Hyperalergen Strauß mit nur einem Protein empfohlen bekommen. Auch Leckerli nur Strauß. Da gibt es von Rinti und Snackies eine gute Auswahl. Er darf sonst nichts anderes bekommen. Das einzige was er noch essen darf sind Bananenchips, möglichst wenig Zucker. Seither ist Ruhe mit Kratzen und Lecken. Einen Versuch ist es wert.