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Miriam
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 13
heute 07:25

Pfoten einschmierem

Ab wie viel Grad schmiert ihr die Pfoten eurer Vierbeiner vor dem Gassi gehen zum Schutz ein? Nutzt ihr Vaseline oder ein spezielles Hundeprodukt?
 
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Vivi
heute 06:32
Ich Creme nur bei Streusalz (erst waschen, dann eincremen) oder nach dem Urlaub (Gebirge, Strand). Und dann mit einer Creme für Hunde oder Kokosfett. Pico schleckt das ziemlich schnell weg, deswegen würde ich ungern ein Menschenprodukt wählen.
 
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Bettina
heute 06:49
Nur bei sehr hohen Minusgraden und wenn auf dem gassi weg Salz gestreut wird🙏
 
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Sonja
heute 07:19
Also wir sind bei Wind und Wetter immer draußen. Unterschiedliche Reize (Temperatur, Untergründe usw.) fördern die Durchblutung. Meiner Meinung nach unerlässlich für die Pfotengesundheit. Gesunde Pfoten brauchen bei normaler Belastung keinen Schutz. Ich glaube Sport- und Einsatzhunde tragen bei Extrembelastung dann auch eher Schuhe. Wir kommen beinahe immer ohne "Creme" aus. Einzige Ausnahme ist Streusalz. Das hat aber nichts mit der Temperatur zu tun. Wenn die Hunde über eine längere Strecke durch viel Salz müssen und nicht ausweichen können. Dann gibt es ein bisschen Hirschtalg.
Ja, bezüglich Hundeschuhe hast recht. Ich ziehe meinem , wenn wir über längere Strecke auf gesalzenen Wegen gehen müssen, Schuhe an. Ach auf längeren und/oder unbekannten Wanderungen habe ich immer welche dabei, da kan es schonnvoekomen das der Wanderweg z.B über Schiefer, Geröll etc führen kann. Dann Schuhe an für das "blöde Wegstück" und dann wieder aus.....Im Winter bei nornsl kangen Soaziergängen und gessalzenen Teilsücken des Weges ; wasche ich ihm zuhause die Pfoten mir klarem Wasser ab sonst nichts. Hundepfoten ( anders alls bei Katzen) dürfen/sollen ruhig rau sein. Was so manch "eincremer" gern vergisst; Hunde regulieren ohre Köeoertemperatur auch durch die Pfoten , dabei/dafür ist eine "isolierende creme schicht" nicht gerade hilfreich/sinvoll....
 
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Sonja
heute 07:25
Damit ist das Salz ja nicht weg … Da würde ich eher die Pfoten nach dem Gang lauwarm abspülen …
Pfotencreme reagiert zwar nicht chemisch mit Salzwasser/Streusalz, aber die Kombination beeinflusst die Schutzwirkung und die Hautgesundheit der Hundepfoten erheblich. Wenn eine fetthaltige Pfotencreme aufgetragen wird und der Hund anschließend mit Salzwasser (beispielsweise am Meer oder im Winter durch Streusalz) in Kontakt kommt, führt dies zu folgenden Effekten:
Wie Pfotencreme und Salzwasser zusammenspielen
Eingeschlossene Feuchtigkeit und Reizung: Viele klassische Pfotencremes basieren auf stark fettenden Inhaltsstoffen wie Bienenwachs, Hirschtalg oder Ölen. Wird die Creme vor dem Kontakt mit Salzwasser aufgetragen, bildet sie eine Schutzbarriere. Wird sie jedoch aufgetragen, während sich noch Salzrückstände auf der Haut befinden, schließt die Fettschicht das Salz und die Restfeuchtigkeit ein. Dies kann die Haut unter der Barriere aufweichen, die Reizung verschlimmern und Entzündungen begünstigen.

Das Problem mit Vaseline: Viele handelsübliche Cremes enthalten Mineralöle wie Vaseline. Diese legen sich wie ein dichter Film über die Haut, pflegen sie jedoch nicht tiefenwirksam. Wenn Salzkristalle unter diesen Film gelangen, scheuern sie auf der empfindlichen Haut wie feines Schleifpapier.
Austrocknung durch den Osmose-Effekt: Salzwasser entzieht der Haut von Natur aus Feuchtigkeit. Ist die Pfotencreme bereits durch Sand oder Wasser abgerieben, greift das Salz die Ballen direkt an, macht sie rissig und führt zu Schmerzen.
Die richtige Pflegeroutine bei Salzwasser
Um Hautreizungen, Risse und Entzündungen zu vermeiden, empfiehlt sich eine Routine nach dem Kontakt mit Meer- oder Streusalz:
Gründlich abspülen: Nach dem Spaziergang oder Strandaufenthalt sollten die Pfoten zuerst immer mit klarem, lauwarmem Süßwasser abgespült werden, um alle Salz- und Sandkristalle restlos zu entfernen.
Sorgfältig abtrocknen: Feuchtigkeit in den Zehenzwischenräumen begünstigt Pilzinfektionen und Reizungen. Daher müssen die Pfoten gut mit einem weichen Tuch abgetrocknet werden.