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Sabine
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Anzahl der Antworten 47
zuletzt 13. Juli

Ohrenentzündung

Ich bräuchte mal euer Wissen bzw. eure Erfahrung, denn ich weiß nicht mehr weiter. Meine siebenjährige Zwergspitzhündin Luna kämpft seit Wochen mit einer Otitis media ( Mittelohrentzündung).Für die ganze Geschichte muss ich ein bisschen weiter ausholen. Luna wurde im Juli 2024 geimpft u.a. Tollwut ( was ich eigentlich gar nicht wollte) Ca. 4 Wochen später entwickelte sich ein starker Juckreiz und sie kratzte und biss sich die Haut wund. Erste Diagnose Grasmilben. Dafür bekam sie etwas vom Tierarzt; keine Besserung der Symptome. Danach Verdacht auf Allergie; ich sollte auf Ziege umstellen und sie bekam alle 4 Wochen Cytopoint und ich sollte sie 3 mal in der Woche mit cutamed Shampoo baden. Am Anfang half dies ganz gut aber mit der Zeit wurden die Abstände zum erneuten Juckreiz immer kürzer. Zusätzlich hatte sie im Dezember 2024 eine ziemlich starke Entzündung des äußeren Gehörgangs die mit Antibiotikum und Ohrentropfen behandelt wurde. Daraufhin wechselte ich den Tierarzt. Der neue Tierarzt meinte einen Hauttest könnte man nach all dem Cortison nicht mehr machen und verschrieb Apoquel. Nach ca 1 Woche bekam sie hohes Fieber und ich fuhr mit ihr in die Tierklinik. Ihr CRP Wert war über 10 und das Blutbild zeigte eine Leukopenie und Neutropenie und erhöhte Leberwerte ( vom vielen Cortison). Sie musste dort bleiben und wurde mit Marbocyl behandelt. Nach zwei Tagen durfte sie wieder nach Hause und zum Ende der Antibiotikabehandlung war alles wieder gut. Nur die Allergie war wieder da. Das Kratzen war besser dafür knabberte sie ständig an den Pfoten. Nun bekam ich Numelvi verschrieben. Ende Novemer 2025 dann eine Blasenentzündung (lt. Arzt wahrscheinlich durch die Läufigkeit)Sie bekam Antibiotikum verschrieben was aber das Fieber nicht senkte. Gebärmutter war lt. Ultraschall in Ordnung. Bei der neurologischen Untersuchung schnappte Luna nach der Tierärztin. Daraufhin wurde ich sofort zur Liquorpunktion in die Tierklinik geschickt. Ihr Verdacht war eine Gehirnhautentzündung die durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst wird. In der Tierklinik wurde ihr Blut genommen und die Blutwerte waren wie drei Monate zuvor. CRP über 10 und Leukopenie und Neutropenie. Wieder Marbocyl und Klinikaufenthalt. Die Gehirnwasseruntersuchung brachte kein eindeutiges Ergebnis da die Entnahme so schlecht ausgeführt wurde das Blut mit im Wasser war. Der Verdacht der Gehirnhautentzündung bestätigte sich nicht. Im MRT wurde im linken Ohr eine Otities media ( Mittelohrentzündung) festgestellt; ob die aber für die Symptome zuständig ist, ist lt. Arztbericht fraglich. Der Crp Wert und das Fieber sank und sie durfte nach 2 Tagen nach Hause. Die Leberwerte waren auch wieder leicht erhöht. Leukozyten und Neutrophile wieder im Normalbereich. CRP Wert war bei acht. Sie sollte das Antibiotikum plus Novalmin plus Magenschutz weiter nehmen bis der CRP Wert bei 0- 1 ist. Weiterbehandlung durch den Haustierarzt. Am 18. Dezember Blutentnahme CRP Wert bei 1,38. Weiter Antibiotikum und Novalmin auf 1/4 früh und Abend reduzieren. Am 29. Dezember CRP Wert immer noch bei 1,38. Antibiotikum weiternehmen. Am 8. Januar CRP wieder bei 2,0. Ich soll das Antibiotikum immer noch weitergeben und am Donnerstag zur Kontrolle kommen. Macht das für euch noch Sinn? Ich habe gehört das sich Mittelohrentzündungen über Wochen und sogar Monate hinziehen können aber wenn der Wert wieder steigt ist das doch ein Zeichen das das Antibiotikum nicht mehr wirkt. Sie hat nach wie vor auch noch eine wund Pfote von knabbern und außerdem Anzeichen einer Scheinträchtigkeit( Nestbau) aber das interessiert die Ärztin nicht. Was würdet ihr tun? Hat jemand von euch Erfahrung mit Mittelohrentzündung und kann mir weiterhelfen. Entschuldigt den langen Text aber ich dachte zum Verständnis wäre das wichtig. Liebe Grüße Sabine
 
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Sabine
13. Juli 03:49
Die impfen nach vorgeschriebenen Regelungen und Zeitabständen wie es empfohlen wird und nicht weil sie dann mehr verdienen… Ich finde so eine Einstellung zur Tollwutimpfung extrem gefährlich, wenn mehr Leute so denken haben wir in Deutschland irgendwann wieder Probleme damit. Durch die Impfung können wir uns so sicher fühlen wie heute.
Das ist deine Meinung und für mich auch vollkommen in Ordnung. Meine Meinung dazu ist eine Andere und ich finde das sollte respektiert werden. Es gibt hierzu sicherlich viele für und wieder und Gott sei Dank kann das im Moment jeder für sein Tier selbst entscheiden. Und soviel Verantwortung sollten wir einander zutrauen.
 
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Aga
13. Juli 03:57
Das ist deine Meinung und für mich auch vollkommen in Ordnung. Meine Meinung dazu ist eine Andere und ich finde das sollte respektiert werden. Es gibt hierzu sicherlich viele für und wieder und Gott sei Dank kann das im Moment jeder für sein Tier selbst entscheiden. Und soviel Verantwortung sollten wir einander zutrauen.
Das ist meine fachliche Meinung… ich hab tiermedizinische Fachangestellte gelernt und mich viel mit dem Thema befasst. Wenn Laien jetzt solche Entscheidungen treffen ob geimpft werden soll oder nicht wo kommen wir denn da hin? Ich finde die Entscheidung sollte man Fachpersonal überlassen die durch Studium mehr darüber wissen wie der normale Hundehalter. Ich kann nur hoffen das die meisten ihrem Tierarzt dahingehend vertrauen… übrigens gab in den vergangenen Jahren Fälle von erkrankten Tierschutzhunden die aus dem Ausland kamen, bei uns in Rheinland-Pfalz zuletzt, nur so zur Info
 
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Sabine
13. Juli 04:28
Das ist meine fachliche Meinung… ich hab tiermedizinische Fachangestellte gelernt und mich viel mit dem Thema befasst. Wenn Laien jetzt solche Entscheidungen treffen ob geimpft werden soll oder nicht wo kommen wir denn da hin? Ich finde die Entscheidung sollte man Fachpersonal überlassen die durch Studium mehr darüber wissen wie der normale Hundehalter. Ich kann nur hoffen das die meisten ihrem Tierarzt dahingehend vertrauen… übrigens gab in den vergangenen Jahren Fälle von erkrankten Tierschutzhunden die aus dem Ausland kamen, bei uns in Rheinland-Pfalz zuletzt, nur so zur Info
Diese Infos kenne ich . Ich habe vlt. nicht deine " fachliche Kompetenz" aber mich seit einem Jahr mit dem Thema auseinandergesetzt und mich ausführlich damit beschäftigt. Ich konnte nämlich irgendwann meinen Hund nicht mehr leiden sehen. Ich weiß nicht ob du schon einmal den Leidensweg eines Hundes mitverfolgt hast, der eine immunmediierte Neutropenie hat und es dauert ewig bis man man das Richtige diagnostiziert. Dad ist eine Autoimmunerkrankung und wie du sicher weißt kämpft das eigene Immunsystem gegen den Körper. Bei ihr hat sich das zum größten Teil auf die Ohren, die Haut ausgewirkt. Zusätzlich hatte sie schubweise extrem hohes Fieber. Nur ein Beispiel: Sie hatte mehrere offene Hautstelken, die sie sich blutig gekratzt hat. Von den vielen Medikamenten bis zur endgültigen Diagnose wurde ihre Leber zerstört....Und ich war nicht bei irgendwelchen Tierärzten sondern relativ schnell in der Tierklinik. Und selbst die LMU München hat mir, nachdem ich die Befunde zur Zweitmeinung dorthin geschickt habe davon abgeraten sie jemals wieder impfen zu lassen.
 
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Aga
13. Juli 04:36
Diese Infos kenne ich . Ich habe vlt. nicht deine " fachliche Kompetenz" aber mich seit einem Jahr mit dem Thema auseinandergesetzt und mich ausführlich damit beschäftigt. Ich konnte nämlich irgendwann meinen Hund nicht mehr leiden sehen. Ich weiß nicht ob du schon einmal den Leidensweg eines Hundes mitverfolgt hast, der eine immunmediierte Neutropenie hat und es dauert ewig bis man man das Richtige diagnostiziert. Dad ist eine Autoimmunerkrankung und wie du sicher weißt kämpft das eigene Immunsystem gegen den Körper. Bei ihr hat sich das zum größten Teil auf die Ohren, die Haut ausgewirkt. Zusätzlich hatte sie schubweise extrem hohes Fieber. Nur ein Beispiel: Sie hatte mehrere offene Hautstelken, die sie sich blutig gekratzt hat. Von den vielen Medikamenten bis zur endgültigen Diagnose wurde ihre Leber zerstört....Und ich war nicht bei irgendwelchen Tierärzten sondern relativ schnell in der Tierklinik. Und selbst die LMU München hat mir, nachdem ich die Befunde zur Zweitmeinung dorthin geschickt habe davon abgeraten sie jemals wieder impfen zu lassen.
Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass deine Hündin von der Impfung was davongetragen hat, das kommt aber extrem selten vor. Meine Tierärztin hat mir als Zeckenmittel auch Simparica verkauft obwohl ich Bedenken hatte und nach neurologischen Problemen gefragt hatte, sie verneinte das und Amira hatte einen Tag nach der Gabe für mehrere Wochen einen Tremor. Ich gebe es auch nicht mehr. Ich würde an Deiner Stelle wenn es so vorgekommen ist auch nicht weiter impfen, aber stell dir vor alle würden nicht impfen, das fände ich unverantwortlich vor allem weil man bei Tierschutzhunden nicht 100 pro sicher sein kann. Wenn unsere dann nicht geschützt sind, was könnte dann passieren. Deshalb sehe ich das so. Das deine Hündin solche Probleme hat tut mir sehr leid, habe ich aber noch nicht erlebt und du kannst mir glauben ich hab viele geimpft oder war dabei, also das sind extrem seltene Fälle
 
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Sabine
13. Juli 04:41
Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass deine Hündin von der Impfung was davongetragen hat, das kommt aber extrem selten vor. Meine Tierärztin hat mir als Zeckenmittel auch Simparica verkauft obwohl ich Bedenken hatte und nach neurologischen Problemen gefragt hatte, sie verneinte das und Amira hatte einen Tag nach der Gabe für mehrere Wochen einen Tremor. Ich gebe es auch nicht mehr. Ich würde an Deiner Stelle wenn es so vorgekommen ist auch nicht weiter impfen, aber stell dir vor alle würden nicht impfen, das fände ich unverantwortlich vor allem weil man bei Tierschutzhunden nicht 100 pro sicher sein kann. Wenn unsere dann nicht geschützt sind, was könnte dann passieren. Deshalb sehe ich das so. Das deine Hündin solche Probleme hat tut mir sehr leid, habe ich aber noch nicht erlebt und du kannst mir glauben ich hab viele geimpft oder war dabei, also das sind extrem seltene Fälle
Ich habe ja auch nicht gesagt, das keiner mehr seinen Hind impfen lassen soll. Das würde ich mir nie anmaßen. Ich finde nur jeder sollte das ohne Druck selbst entscheiden dürfen. Und ja es ist sehr selten aber meinen Hund hat es leider getroffen und wir machen jetzt das Beste daraus.
 
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Anja
13. Juli 07:55
Oh jeh, das liest sich wie ein Horror-Trip. Die ganzen Symptome, Medikamente - Cortison und so viel Antibiotikum. Kein Wunder, dass der Gesundheitszustand von Luna so schlecht ist. Das Cortison hat ihr Immunsystem runter gefahren und da es geschwächt ist kann sie dadurch weiter krank geworden sein. Dann das ganze Antibiotikum und über eine Aufbaukur für ihren Darm habe ich nichts gelesen. Hat sie eine mindestens drei Monatige Aufbaukur für den Darm bekommen? Wenn nicht dann würde ich das sofort beginnen. Das Antibiotikum hat bei ihr alles zerstört auch die guten Bakterien im Darm. Sivomixx ist sehr gut für den Aufbau der Darmflora. Das hat mir eine Tierärztin empfohlen, nach der Gabe von Antibiotika bei Emma. Das Mittel, Monatspackung mit 30 Beuteln, wird gekühlt geliefert. Es kann unter das Futter oder unter Naturjoghurt, auch unter Hüttenkäse gemischt werden. Es darf nur nicht erhitzt werden, weil die Bakterien dann absterben.

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Ich würde ihr das Sivomixx drei Monate lang geben. Wenn die Darmflora wieder im Lot ist, dann wird es ihr und ihrem Immunsystem besser gehen. Die Tierärzte haben an euch so viel Geld verdient und keiner von ihnen denkt an die zerstörte Darmflora. Ich habe mittlerweile kein Vertrauen mehr in Tierärzte. Ich habe den Eindruck, dass bei den meisten das Geld verdienen an erster Stelle steht und das Wohl des Hundes nebensächlich ist. Ich wünsche Luna gute Besserung.
 
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Sabine
13. Juli 17:44
Danke für die lieben Wünsche. Ich bin im Moment zusätzlich noch in Behandlung bei einer Tierheilpraktikerin, die versucht ganz sanft ihren Darm wieder aufzubauen und die Leber zu stärken. Zuviel darf man das Immunsystem nicht aktivieren, denn dann besteht die Gefahr Day es wieder den eigenen Körper angreift. Das ist ein richtiger Teufelskreislauf.
Mit den Tierärzten war es bei mir auch schwierig. Ich habe wirklich viele ausprobiert aber jeder hat nur rumprobiert und das Schlimmste für mich war, das sie nicht in der Lage sind zuzugeben wenn man nicht mehr weiter weiß. Luna hatte ständig crp Werte über 10( trotz Antibiotikum) Das Antibiotikum sollte nochmal 7 Tage weitergegeben werden. Auf meine Frage ob das Sinn macht, wenn die Werte nicht besser werden gab es fadenscheinige Erklärungen. Mittlerweile bin ich bei einem Arzt in der Tierklinik, der mich und meine Wünsche ernst nimmt.
Liebe Grüße und alles Gute