Diese Infos kenne ich . Ich habe vlt. nicht deine " fachliche Kompetenz" aber mich seit einem Jahr mit dem Thema auseinandergesetzt und mich ausführlich damit beschäftigt. Ich konnte nämlich irgendwann meinen Hund nicht mehr leiden sehen. Ich weiß nicht ob du schon einmal den Leidensweg eines Hundes mitverfolgt hast, der eine immunmediierte Neutropenie hat und es dauert ewig bis man man das Richtige diagnostiziert. Dad ist eine Autoimmunerkrankung und wie du sicher weißt kämpft das eigene Immunsystem gegen den Körper. Bei ihr hat sich das zum größten Teil auf die Ohren, die Haut ausgewirkt. Zusätzlich hatte sie schubweise extrem hohes Fieber. Nur ein Beispiel: Sie hatte mehrere offene Hautstelken, die sie sich blutig gekratzt hat. Von den vielen Medikamenten bis zur endgültigen Diagnose wurde ihre Leber zerstört....Und ich war nicht bei irgendwelchen Tierärzten sondern relativ schnell in der Tierklinik. Und selbst die LMU München hat mir, nachdem ich die Befunde zur Zweitmeinung dorthin geschickt habe davon abgeraten sie jemals wieder impfen zu lassen.
Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass deine Hündin von der Impfung was davongetragen hat, das kommt aber extrem selten vor. Meine Tierärztin hat mir als Zeckenmittel auch Simparica verkauft obwohl ich Bedenken hatte und nach neurologischen Problemen gefragt hatte, sie verneinte das und Amira hatte einen Tag nach der Gabe für mehrere Wochen einen Tremor. Ich gebe es auch nicht mehr. Ich würde an Deiner Stelle wenn es so vorgekommen ist auch nicht weiter impfen, aber stell dir vor alle würden nicht impfen, das fände ich unverantwortlich vor allem weil man bei Tierschutzhunden nicht 100 pro sicher sein kann. Wenn unsere dann nicht geschützt sind, was könnte dann passieren. Deshalb sehe ich das so. Das deine Hündin solche Probleme hat tut mir sehr leid, habe ich aber noch nicht erlebt und du kannst mir glauben ich hab viele geimpft oder war dabei, also das sind extrem seltene Fälle