Doch schon. Was bringt es denn den Hund in ein Zuhause vermitteln wo sich nicht drum gekümmert werden kann? Ein Hund kostet. Essen, Krankheiten, Trainer etc. Und wenn das nicht geleistet werden kann, dann kann dort kein Hund leben. Und gerade bei der Neuanschaffung eines Haustieres muss das vorher! bedacht werden. Es gibt ganz viele tolle Hunde, die ein Zuhause verdient haben. Sie werden aber trotzdem nie eins bekommen. Weil sie aus dem falschen Land kommen, die Eltern die falsche Rasse waren oder sie einfach Pech hatten. Das ist so. Und das kann man auch nicht ändern indem man Tiere aufnimmt die man sich nicht leisten kann.
Ich sehe das ein wenig anders.
Und nur zur Klarstellung, ich will den Tierärzten nicht ihr Geld wegnehmen. Ich habe schon geschrieben, dass ich die Erhöhung gerechtfertigt finde.
Ich denke allerdings, dass wir als Gesellschaft eine Lösung für Tierschutzhunde finden müssen. Wir zahlen alle Hundesteuer, was passiert mit der?
Wieso kann die nicht dafür verwendet werden, Tierarztkosten für Tierschutzhunde zu subventionieren?
Und ein Hund profitiert enorm von einer Adoption, auch in eine Geringverdienerfamilie. Ein Zuhause, eine Bezugsperson, Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit.
Natürlich sollten grundlegende Grundbedürfnisse finanziell gedeckt werden können.
Aber ich persönlich würde Leuten, die Hunde aus dem Tierheim holen alle Entlastungen bieten, die wir als Gesellschaft stemmen können.
Denn im Tierheim muss der Hund ja ebenfalls medizinisch versorgt werden. Die Kosten entstehen ja sowieso.
Die Frage ist, bleibt er im Tierheim und das Tierheim zahlt oder wird er vermittelt und die Kommune übernimmt einen Teil der Kosten. Das tut sie im Tierheim ja auch (zuzüglich zu privaten Spenden usw.).
Oder sehe ich das falsch?