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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 2. Feb.

Kastrationschip, die ersten Tage? Erfahrungen

Gonzo ist 2 Jahre und 3 Monate alt. Seit einiger Zeit ist er vor allem abends sehr nervös und unruhig und kommt kaum zur Ruhe. Er jault viel (9 intakte Hündinnen in direkter Nähe). Insgesamt ist er sehr unkonzentriert. Das fressen ist eine Katastrophe. Seit einer Woche hat er jetzt den Chip. Jetzt ist es so, dass er beim Streicheln, spielen, bürsten etc sofort anfängt, aufzureiten. Das scheint die "Erstverschlimmerung" zu sein. Unkonzentriert ist er immernoch. Aber heute hat er sein Futter unproblematisch gefressen- das erste Mal seit 3 Wochen. Der Tierarzt meinte, dass die volle Wirkung in 4 bis 6 Wochen eintreten wird. Wenn das Wirkung zeigt und der Stresslevel sinkt wird im nächsten Frühjahr die Operation durchgeführt. Wie sind eure Erfahrungen?
 
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Sabine
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21. Sept. 14:42
Je nach Problematik ist das Ausprobieren der Veränderungen mit Chip vor Kastration schon Sinnvoll.
 
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Sabine
21. Sept. 14:42
Je nach Problematik ist das Ausprobieren der Veränderungen mit Chip vor Kastration schon Sinnvoll.
 
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Sonja
21. Sept. 14:57
Das merkt man wenn der Chip die Wirkung verliert.....weil dann die Hoden langsam wieder größer werden.....ein guter TA klärt ein darüber auf ...und ich würde niemals einfach sofort Kastrieren lassen weil man garnicht weiß....ob es sich positiv oder ehr noch negativer auswirkt.....und eine OP kannst nicht wieder rückgängig machen ....meine Meinung nach ist es super das man das heutzutage vorher Testen kann
 
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Sonja
21. Sept. 15:02
Also Spike hat den Chip jetzt seit 3Monaten.....eine Verschlimmerung konnte ich bei ihn nicht feststellen.....denke ist auch von Hund zu Hund unterschiedlich.....er wird jetzt im Oktober Operiert
 
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Dogorama-Mitglied
21. Sept. 15:58
Bei uns waren die ersten 6 Wochen eine Katastrophe. Einerseits wurde er durch den Testosteronüberschuss noch übermütiger, gleichzeitig wurde er in bestimmten Situationen ängstlicher.
Als der Chip ausgelaufen ist, hat man schleichend eine Veränderung bemerkt (sowohl im Verhalten als auch an den Hoden). Wenn man zu der Zeit kastriert, gibt es keine großartigen Hormonschwankungen.
 
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Dogorama-Mitglied
21. Sept. 16:54
Danke für deine Meinung, die hat mit meiner Frage jedoch nichts zu tun.
Und das mit Söhnen und Pubertät geht ebenfalls am Thema vorbei.
Mein Gonzo hat diesen Chip und ich hätte gerne die Erfahrung von anderen Personen kennen gelernt, deren Hunde den Chip auch bekommen haben.
 
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Cornelia
21. Sept. 16:58
Der Vergleich mit Kindern wird immer gerne hergenommen aber das ist jawohl nicht vergleichbar.
Mir ist klar das es für beide Seiten Argumente gibt aber man sollte es nicht so vermenschlichen.
Man lässt dem Hund aus medizinischer Sicht den Chip setzen, außerdem möchten diejenigen die es machen lassen bestimmt auch nicht das ihr Hund leidet, was bei unserem z.B. extrem war, bis hin zu erheblichen gesundheitlichen Problemen.
Durch den Chip hab ich einen ansprechbaren, ausgeglichenen und vor allem gesunden, schmerzfreien Hund.
 
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Patrick
21. Sept. 16:59
Ja würde ich 🤓

Abgesehen davon leidet der Hund Stress genau so.
Und mal eben Eier kann halt auch zu Problemen führen wie zb das unsicheres Verhalten verstärkt wird, Probleme bei der Entwicklung usw.

Jeder vernünftige Tierarzt empfiehlt dir erst mal Alternativen bevor er irreversible Arbeitet 😉
 
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Patrick
21. Sept. 17:00
Als meiner gechipt wurde habe ich keine negative Veränderung in den ersten Wochen festgestellt.

Er wurde nach und nach ausgeglichener und hat mehr Nähe besucht.
Hunde Begegnungen wurden entspannter.

Werd ihn nächsten Monat auch noch mal chippen
Wenn’s gut läuft Eier aber wenn keine Veränderung stattfindet bleibt er intakt
 
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Cornelia
21. Sept. 17:06
Also zu deiner Frage; wir hatten auch zwei Wochen richtig Kirmes mit Paul aber darauf war ich ja eingestellt, aber dann wurde es von Woche zu Woche besser bis so ca nach 6 Wochen der Chip seine volle Wirkung hatte. Endlich wieder den Fokus auf mich, die Nase nicht mehr sabbernd und schmatzend am Boden und insgesamt ist er viel entspannter. Was aber für mich das wichtigste ist, er hat keine gesundheitlichen Probleme mehr. Der erste war für 6 Monate, danach hat er einen für 12 Monate bekommen.
 
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Sabine
21. Sept. 18:17
Ich meine keine Erziehungsproblematiken, sondern gesundheitliche. Den Vergleich mit Menschenkindern finde ich ausgesprochen schräg. Unser vorheriger Rüde hatte den Chip noch vom Tierheim bekommen, weil er zu dem Zeitpunkt nicht kastriert werden konnte. Wir haben den Chip auslaufen lassen und nicht kastriert. Außer kleiner werdenden Hoden gab es keine Veränderungen.