Naja, Titerbestimmung gäb‘s ja auch noch. Fänd ich durchaus auch ein valides Mittel, um sowohl den Herdenschutz sicherzustellen als auch das eigene Impfrisiko für den Hund zu minimieren.
Nur sagen: „Ich hatte Probleme beim Impfen, deswegen impf ich jetzt einfach nicht mehr… und meinem Hund geht‘s doch gut!“ ist für mich persönlich Schmarotzen auf Kosten der Allgemeinheit, sorry für die deutlichen Worte!
Ich habe ja auch geschrieben, wenn mein Hund so reagiert, würde ich auch jede Impfung genau überdenken und das heißt ja nicht unbedingt ablehnen!!! Ich würde dann abwägen, ob sie definitiv unbedingt nötig ist, oder ob man sie eben z.B. durch Titerbestimmung vermeiden kann. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, es mit einem anderen Impfstoff zu versuchen, wenn einer nicht vertragen wurde. Trotzdem kann ich es verstehen, dass man um seinen Hund Angst hat, wenn er schon einmal so reagiert hat. Und es gibt sicherlich auch die eine oder andere Impfung, auf die man dann doch ganz verzichten könnte. Ich hatte das jetzt bei meiner Mila zwar nicht mit einer Impfung, aber mit der Entwurmung mit Milbemax (Kautablette mit Geschmack), die sie nach dem Urlaub in Italien wegen der Gefahr durch die Herzwürmer bekommen hat. Die hat sie gar nicht vertragen und musste aber nach 28 Tagen noch eine zur Sicherheit bekommen. Ich war hin- und hergerissen. Da ich nach reiflicher Überlegung zu der Überzeugung gekommen bin, dass es das deutlich größere Übel wäre, wenn sie diese Herzwürmer bekommen würde, habe ich mich schlussendlich doch dafür entschieden, habe mich aber einen andere Sorte ( keine Kautablette mit Geschmack) entschieden und die auch schon einen Tag eher donnerstags verabreicht, damit zur Not freitags der Tierarzt offen hat.🙈🙈 Und dieses Mal hat Mila die Tablette ( genau wie mein verstorbener Mailo auch) Gott sei Dank gut vertragen und es gab keine Nebenwirkungen. Natürlich war ich darüber sehr erleichtert, da wir regelmäßig ins Ausland fahren und es dann jedes Mal zum Problem werden würde.🙈🙈🙈
Das aber jetzt gleich mit Schmarotzen auf Kosten der Allgemeinheit zu betiteln, wenn jemand aus Angst vor Nebenwirkungen eine Impfung ablehnt, finde ich jetzt schon auch recht übergriffig. Sie macht es ja nicht, weil sie einfach prinzipiell ein Impfgegner ist. Und eine Pflicht zur Impfung gibt es auch nicht. Es darf also schon jeder selber entscheiden, was er für seinen Hund am besten findet.