Home / Forum / Gesundheit / 🌊🐶 Hund überall baden lassen – wie sicher ist das wirklich?

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 68
heute 21:05

🌊🐶 Hund überall baden lassen – wie sicher ist das wirklich?

An heißen Tagen ist der Sprung in den See für viele Hunde das absolute Highlight. Aber das kühle Nass hat auch Tücken, die viele unterschätzen: 🆘 Ertrinken – ein unterschätztes Risiko! Vor allem zwei Ursachen sind gefährlich: • Plötzliche Tiefe: In scheinbar flachem Wasser können einzelne Stellen abrupt zwei Meter tief sein. Wer darauf nicht vorbereitet ist, gerät schnell in Panik. • Gestörter Gleichgewichtssinn: Gelangt Wasser ins Ohr, können Hunde – besonders ältere Tiere – das Gleichgewicht verlieren und sinken, ohne sich wehren zu können. ☣️ Blaualgen – bei warmem, stehendem Wasser vermehren sich Cyanobakterien explosionsartig. Schon das Ablecken des nassen Fells kann reichen, um Erbrechen, Durchfall oder im schlimmsten Fall Krämpfe oder Atemnot auszulösen. Trübes oder grünlich schimmerndes Wasser kann ein Warnzeichen sein – sicher erkennen lässt sich die Gefahr aber nie. 🌀 Strömungen – gerade in Flüssen oft unterschätzt. 😮‍💨 Erschöpfung – auch fitte Hunde können sich überschätzen, vor allem bei Strömung oder wenn sie weit hinausschwimmen oder bspw. sehr oft hintereinander apportieren. 🐾 Wasserrute – das schmerzhafte "Schwänzchen" nach zu langem/ kaltem Baden. 👂 Ohrenentzündung – besonders Hunde mit Schlappohren (Cocker, Labrador, Bracke & Co.) sind anfällig: Feuchtigkeit staut sich im Gehörgang, ideales Klima für Bakterien. Trocknet ihr die Ohren nach dem Schwimmen? Wie steht ihr dazu? 👉 Lasst ihr euren Hund frei in jedem Gewässer schwimmen oder schaut ihr genau hin? 👉 Hattet ihr schon mal einen Schreckmoment im Wasser? 👉 Welche Vorsichtsmaßnahmen trefft ihr (Schwimmweste, mit im Wasser sein, Pausen)?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonya
heute 20:00
Unsere Hunde dürfen nur mit langer Leine ins Wasser. Willi ist eine Wasserratte und geht auch z. B. im Main (Fechenheim) schwimmen. Emma schwamm auch gerne. Nur Charly macht höchstens die Füsse nass.
Der Cockerspaniel meines Onkels ist vor Jahren bei einem Urlaub in den Bergen ohne Leine in einen Wildbach gesprungen und kilometerweit mitgerissen worden. Sie hat es geschafft alleine wieder raus zu kommen, aber das war wohl nur eine reine Glückssache.
Deshalb nur mit langer Leine, nur ein paar Meter lang. Keine Schleppleine, die finde ich fürs Wasser viel zu lang. So mit 10 m oder länger kann die Schleppi im Ufergestrüpp hängen bleiben. Man kann den Hund dann nicht mehr heranziehen bzw. evtl. die Leine schlecht befreien.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anja
heute 20:07
Ich schaue auf jeden Fall hin:
Meiner ist zwar ein guter Schwimmer, aber ich habe auch schon mitgekriegt, wie er im See neben mir plötzlich kurz aufhörte,
mit den Hinterläufen zu paddeln,
dadurch mit dem Popes sofort absank
und
darauf wie ein Senkblei steil nach unten sank
Binnen Sekunden das alles.
Zum Glück habe ich rechtzeitig unter seinem Bauch gegriffen und in so wieder in die Waagerechte gebracht.
Wir kamen zum Glück wieder gut ans Ufer.
Auf dem Kajak und SUP trägt er immer (!) eine Schwimmweste.
Gewässer mit Blaualgen werden ausnahmslos komplett gemieden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophia
heute 20:10
Nero ist aus dem Wasser kaum rauszukriegen. Deshalb gibts bei längerem Schwimmen im See eine Schwimmweste (wer weiß, ob er sich nicht überschätzt). Aktuell gehen wir zur Blaualgenzeit aber nur dorthin, wo es fließt (zum Beispiel bei uns am Hundestrand mit Fließ). Und auch wenn er sich nicht wirklich ins offene Meer traut, gibts dort nur Planschspaß mit Schleppleine. Pausen müssen leider manchmal erzwungen werden, sind dann allerdings von lautstarkem Geheul untermalt 😅
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Hendrik
heute 20:10
Solange kein Eis drauf ist, ist für meine Badewetter. Verdammter Labrador eben. Wenn wir nicht gerade noch mit dem Auto fahren müssen, ist das für mich fein.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
achim
heute 20:20
meiner auch nicht.
der geht sogar stiften wenn ich den gartenschlauch aufdreh.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Andrea
heute 20:36
Wir gehen wenn dann an Fließgewässer. Seen sind mir zu ungewiss.
Meine Hunde gehen ganz rasseuntypisch ins Wasser und schwimmen auch, wenn sie wollen.

Mit den Schwimmwesten + Leine ist mir definitiv wohler.
Gerade kleine Rassen haben oft Kniescheibenprobleme. Meine sind keine Ausnahme.
An Land bekommen die Hunde ihre Kniescheiben normalerweis wieder alleine dort hin wo sie hin gehören, indem sie ihre Beine durch strecken oder schütteln.

Im Wasser geht das nicht.
Das Risiko zu ertrinken steigt dadurch immens. Deshalb sichere ich immer mindestens mit einer Leine, besser mit Schwimmweste und meide tiefe Stellen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Diana
heute 20:40
Der wird bei uns vor Ort von der zuständigen Gemeinde in Auftrag gegeben
Ah! Klasse! Bei uns wird da an den vielen kleinen Seen nicht wirklich kontrolliert- und wenn mal gemeldet wird, alles ist ok, ist der Check schon länger her 🥲
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ronald-Peter
heute 21:05
Matti ist in höchstem Maße wasseraffin, habe große Mühe ihn aus dem Wasser herauszuhalten. Musste auch schon vor dem See wieder umkehren, weil er nicht mehr in die Unterordnung kam.