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Verfasser
Chiara
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Anzahl der Antworten 19
zuletzt 28. Juni

Hund ruhigstellen nach OP

Hallo :) Unsere Hündin ist gestern am Ellenbogen wegen eines Knochenabrisses operiert worden. Nun heißt es für die nächsten Wochen strengste Schonung und nur zum Geschäft machen raus gehen. Sie ist eine junge Jagdhündin mit viel sehr Energie .. war jemand von Euch schon mal in der Situation und wie habt ihr es hingekriegt, den Hund komplett ruhigzustellen?
 
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Dogorama-Mitglied
16. Mai 10:43
Nicht diese Pastekragentüten verwenden. Damit eckt der Hund über an und das knallt direkt neben den Ohren und wird auch noch in dem Trichter verstärkt. Kann nur davon berichten, weil bisher nur 1 OP. Habe zwar inzwischen sicherheitshalber solch einen aufblasbaren "Schwimmring"-kragen zu liegen, zum Glück seitdem nicht gebraucht *klopf auf Holz*
Lucy ist mit dem Plastikkragen gut zurecht gekommen, Shiba gar nicht.
Bei den weichen Kragen unbedingt darauf achten, dass sie sich nicht falten oder eindrücken lassen. Sonst kommt der Hund trotz Kragen fast überall dran.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Mai 10:47
Vorher medical training machen, vor allem da, wo hinterher immer wieder die Heilung kontrolliert werden muss. Selbst dem gelassensten Hund wird das schnell zu viel.

Und aus demselben Grund Maulkorbtraining, falls das nicht schon geschehen ist.
 
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Doris
16. Mai 11:35
Das war unsere Lösung für die Nacht. Während des Tages gab es Schnüffelspiele und Spaziergänge im Buggy auf Grund des Zweithundes. Zusätzlich machte ich eine Hausleine ans Geschirr um ihn zu stoppen , falls er versuchte aufs Sofa zu springen
 
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Susa
16. Mai 12:26
Hallo, ich hab eine Jagdterrier hündin und sie wurde sterilisiert und danach auch 2 wochen ruhig gestellt. die ersten tage nach der op war sie eh nochnicht so weit um rum zu rennen, aber nach den ersten 4 tagen hab ich sie dann mit suchspielen „ausgelastet“.. sie musste da einfach durch, um so schöner war es nach den 2 wochen für sie.😊 Lg
Oh, nach Sterilisation 14 Tage Ruhe?
 
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T
17. Mai 07:16
Vielen Dank Euch! Die Infos und Gedanken gaben mir gute Anregungen.
Manches Training benötigt bei meiner Hündin eher Monate, statt Wochen, daher kann ich sie nicht auf alles was kommt so gut vorbereiten, auch wenn ich einiges schon übte.

Ich hoffe nur, dass ihre Psyche das gut mit macht und sie nicht noch mehr in Ängste im Alltag verfällt. Aber die OP muss ja sein. Da müssen wir jetzt durch und auf das Beste hoffen.
 
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Dogorama-Mitglied
17. Mai 12:29
Vielen Dank Euch! Die Infos und Gedanken gaben mir gute Anregungen. Manches Training benötigt bei meiner Hündin eher Monate, statt Wochen, daher kann ich sie nicht auf alles was kommt so gut vorbereiten, auch wenn ich einiges schon übte. Ich hoffe nur, dass ihre Psyche das gut mit macht und sie nicht noch mehr in Ängste im Alltag verfällt. Aber die OP muss ja sein. Da müssen wir jetzt durch und auf das Beste hoffen.
Alles, alles Gute Dir und Deiner Hündin.

Noch ein nicht unwichtiger Tipp:

wenn dir an der OP-Stelle, am Knie, am Bein irgendetwas merkwürdig vorkommt (verdickt, erwärmt, Heilungsstörungen, Narbe nicht so fein wie man sich das wünschen würde, …), höre auf Dein Bauchgefühl und zeige es umgehend einem Fachmann / Fachfrau, warte nicht damit bis zu einem regulären Kontrollröntgen.
 
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Kirsten
15. Apr. 17:01
Hallo ihr Lieben, die TPLO steht an bei meiner Hündin. Hierzu hätte ich gerne eure genaueren Erfahrungen zu meinen Fragen: Wie habt ihr, gerade die erste Zeit eure Hunde geschont, wie seid ihr damit umgegangen? Wie habt ihr auf Sofa und Bett springen unterbunden 24h am Tag? Wie seid ihr mit Treppen umgegangen? Wie habt ihr eure Hunde in der Zeit beschäftigt? Wie seid ihr mit der verordneten Halskrause mit Hund umgegangen? Wie lange wurde sie getragen? Habt ihr Physio gemacht? Wenn ja, wie oft, was und nur dort oder auch mit Übungen zuhause? Hat jemand von euch einen generell sehr unsicheren/ängstlichen Hund (nicht "nur" Arzt etc.) und vll noch ein paar zusätzliche Tipps? Mögt ihr sonst noch was anmerken, was euch geholfen hat in der Zeit? Liebe Grüße und vielen Dank wenn ihr euch die Zeit nehmt für meine Fragen.
Meine Hündin wurde heute operiert, allerdings TTA. Meine Hündin ist nicht komplett ruhiggestellt. Sie darf ab Tag 1 3x15 min Gassi (benutzt das kaputte Knie eh nicht freiwillig. Ansonsten darf sie sich frei im Zimmer bewegen. Für Sofa und Bett habe ich so ne Sofa Rampe. Wir haben bereits vor der OP mit Physio begonnen, und auch die Sofa Rampe trainiert, sie benutzt sie freiwillig. Statt Trichter habe ich nen Body mit Beinen, der untenrum zu ist. Für Gassi ziehen wir den aus. Da wir die Physio Übungen täglich zuhause machen, reicht uns Physio immer dann, wenn man den Belastungsgrad erhöhen will. Also grob alle 2-4 Wochen. Ansonsten habe ich ums Bett ein billiges beach Volleyball Netz von Action. Und im Wohnzimmer noch ne große stoffbox, für wenn ich mal nicht mit im Raum bin. Meine Hündin geht so auch mit ins Büro. Hundekontakte halt nur die ruhigen, aber man kennt ja die Hunde auf den gewohnten Gassi Strecken. Zur Auslastung schnüffelball, kauartikel, suchspiele in der Wohnung.
 
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Kirsten
28. Juni 19:01
Hab auch nen frisch operierten Hund. Hatte größte Angst vor Boxenruhe, der Chirurg in der Klinik sagte, das ist nicht notwendig. Darf sich frei im Raum bewegen, und mit 3x 15min Gassi am Stück starten. Nur halt eben kein Rennen, kein springen, kein Toben und keine Treppen. Wir sind jetzt in Woche 10 nach OP. Ab Woche 2 hat meine Hündin die Belastungsgrenze ihres Implantats getestet, sobald man kurz nicht aufgepasst hat. Die Implantate halten einiges aus, aber natürlich sollte man alles versuchen, damit der Knochen in Ruhe heilen kann. Je besser du bist, desto kürzer die Reha Phase. Komplette Ruhigstellung bekommt man nicht hin.
 
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Kirsten
28. Juni 19:15
Hallo ihr Lieben, die TPLO steht an bei meiner Hündin. Hierzu hätte ich gerne eure genaueren Erfahrungen zu meinen Fragen: Wie habt ihr, gerade die erste Zeit eure Hunde geschont, wie seid ihr damit umgegangen? Wie habt ihr auf Sofa und Bett springen unterbunden 24h am Tag? Wie seid ihr mit Treppen umgegangen? Wie habt ihr eure Hunde in der Zeit beschäftigt? Wie seid ihr mit der verordneten Halskrause mit Hund umgegangen? Wie lange wurde sie getragen? Habt ihr Physio gemacht? Wenn ja, wie oft, was und nur dort oder auch mit Übungen zuhause? Hat jemand von euch einen generell sehr unsicheren/ängstlichen Hund (nicht "nur" Arzt etc.) und vll noch ein paar zusätzliche Tipps? Mögt ihr sonst noch was anmerken, was euch geholfen hat in der Zeit? Liebe Grüße und vielen Dank wenn ihr euch die Zeit nehmt für meine Fragen.
Ich schleppe den Hund die Treppen hoch und runter. Habe für Sofa und Bett Rampen gekauft. Das Bett habe ich mit nem Volleyball Netz abgesichert, 6,95 bei Action. Nur der Ausstieg mit Rampe ist offen. Mein Bett ist recht hoch. Am Anfang Hausleine. Suchspiele und Kanuartikel. Physio haben wir 1x pro Woche. Die Übungen baue ich in den Alltag ein. Infrarot Lampe ist zuhause gut gegen Verspannung. Nach 5 Wochen hatten wir Freigabe von der Klinik für Unterwasserlaufband für Muskelaufbau. Nach 8 Wochen durften wir wieder mit kurzen Trails beim mantrailing und mit Schwimmen anfangen. Für die ersten 10 Tage bis zum Fäden ziehen hatte sie nen hundebody mit Beinen. Sah aus wie ne fancy Latzhose. Meine Hündin hat ihr Bein nach 2 Tagen wieder belastet. Wichtigster Tipp, besser von operierenden Tierarzt beraten lassen als selbst im Internet zu recherchieren. Wir brauchten weder Boxenruhe noch sie wie ein rohes Ei behandeln. Sie hätte bereits direkt nach der OP kontrolliert die 4 Stufen bis zur Haustür alleine gehen dürfen, und auch die Rampen schon benutzen. Natürlich kommt es bisschen auch drauf an, wie die Konstitution deines Hundes bei OP ist. Ich hab eine sehr agile 12jährige, die ansonsten topfit ist. Allerdings haben sich die 12 Jahre beim Kontrollröntgen bemerkbar gemacht, somit nochmal jeweils 2 Wochen zusätzlich kurze Leine, und lange Leine.