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Britta
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Anzahl der Antworten 70
zuletzt 30. März

Herzstillstand in Narkose - junger Hund

Guten Morgen zusammen, Unser knapp 5-jähriger ParsonRussel Terrier war gestern zum Zahnsteinentfernen unter Kurznarkose. Bei der Einleitung war ich dabei, das Medikament wurde langsam injiziert. Bei der Hälfte wurde er sehr unruhig und zappelig, dann schlief er vermeintlich ein. Er wurde in den OP Raum getragen. So wie ich es verstanden habe, hat er dort angekommen bereits einen Herzstillstand gehabt. Die Tierärztin konnte ihn mit einer Adrenalin-Injektion ins Herz retten. Ich bin so dankbar, dass das gelungen ist 🙏🏼 Hat sowas schon mal gehört, erlebt? Das Herz wird nun kardiologisch untersucht Termin ist leider erst in zwei Wochen. Habe überall herum telefoniert. Von meinem Gefühl her, vermute ich aber eher, dass er das Medikament nicht vertragen hat. Direkt davor wurde unser herzkranker Senior ebenso behandelt. Er war direkt topfit. Ich freue mich über Ideen, Hinweise… Liebe Grüße - Britta
 
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Britta
29. März 14:54
Auf jeden Fall !!
Ja, ab sofort läuft es bei uns auch nur so!!!!!
 
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Britta
29. März 14:54
Das würde man bei einem Menschen ja auch nicht vor jeder OP machen.Schon gar nicht bei jungen Menschen, daher ist es beim Tier sicher auch erst mal völlig überdimensioniert. Bei den aufgetretenen Problemen macht es wohl Sinn Ursachenforschung zu betreiben um in Zukunft Komplikationen auszuschließen.
Ja, wir lassen ihn durchchecken!
 
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Ker
29. März 17:36
Das würde man bei einem Menschen ja auch nicht vor jeder OP machen.Schon gar nicht bei jungen Menschen, daher ist es beim Tier sicher auch erst mal völlig überdimensioniert. Bei den aufgetretenen Problemen macht es wohl Sinn Ursachenforschung zu betreiben um in Zukunft Komplikationen auszuschließen.
Richtig, das ist ja das was ich auch gesagt hatte.
 
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C
29. März 18:26
Hallo liebe Britta,
ich habe heute erst deinen Beitrag hier gesehen.
Er hat mich recht aufgewühlt und ich muss ihn mir später in Ruhe nochmals durch lesen.

Unser 5 jähriger Jack Russel Terrier wurde Ende November kastriert. Aus medizinischen Gründen. Er hatte wiederkehrende Probleme mit Prostatavergrößerung.

Ich war damals ebenfalls bei der Einleitung der Narkose dabei. Er fing währenddessen an ganz unruhig zu "zappeln". Der Tierarzt sagte im Nachhinein, da befürchtete er schon, es könne Komplikationen geben.
Dann lag er in der Narkose und ich habe den Raum verlassen.

Nach der OP war ich wieder direkt bei ihm.
Und dann wurde er einfach nicht mehr richtig wach.

Es war ein Drama für mich.
Er lag da, hat kaum reagiert, hat sich eiskalt angefühlt, die Schleimhäute ganz weiß.
Und wurde einfach nicht richtig wach.
Ich hatte wirklich Angst, ich bekomme meinen Hund an diesem Tag nicht mehr lebend mit nach Hause.

Er bekam Spritzen, Zucker, Infusion. Die Temperatur wurde immer wieder gemessen.
Ich sollte ihn feste streicheln, um den Kreislauf anzuregen.

Ich glaube, es waren 3 Stunden, bis er endlich etwas wacher wurde.
Mit der Zeit wurde er dann wieder fitter und wir durften nach Hause gehen.

Rückblickend habe ich den Eindruck, dass Hundi mehrere Tage brauchte bis die Narkose "richtig in seinem Körper abgebaut" war.

Mich beschäftigt seither auch die Frage, warum es zu dieser Komplikation nach der Narkose kam.
Laut Tierarzt lag er in der Narkose während der OP wohl stabil ohne Auffälligkeiten.

Uns wurde geraten einen Herzultraschall machen zu lassen, "nicht dass da etwas sein könne".
Diesen haben wir machen lassen in einer anderen Praxis, in die regelmäßig eine Kardiologin kommt.
Das Ergebnis ist: Das Herz ist gesund! Welch ein Glück!
Mein Bauchgefühl glaubte irgendwie eh nicht an einen Herzfehler. Aber natürlich sicherheitshalber und lieber abgeklärt.
Die Kardiologin sagte, sie sei der Meinung, dass am ehesten eines der Narkosemittel Grund für die Komplikation war. Ihr Verdacht liegt in unserem Fall auf Xylavet und Fentadon. Diese zukünftig also vermeiden.
Außerdem, sollte einmal wieder ein Eingriff anstehen, wäre auch ein gutes Wärmemanagement sehr wichtig.

Nun, was machen wir nun daraus...
Kürzlich hatte Hundi Impftermin. Wieder beim Haustierarzt, der operiert hatte.
Da habe ich auch den MDR1 Defekt angesprochen.
Tierarzt meinte, man könne darauf testen, das würde sie jetzt aber nicht tun. Denn sollte er diesen Defekt nicht haben, dann wird es vermutlich ein anderer sein...
Er hat übrigens auch schon mal auf Advantix Spot on reagiert mit Symptomen wie extreme Unruhe, Zittern, Hecheln. Dies habe ich damals abgewaschen, danach ab zum Tierarzt. Zum Glück ging es ihm dann wieder von allein besser und es wurde keine weitere Behandlung nötig.

Ich hatte mir damals nach unserer Erfahrung auch überlegt hier zu schreiben, um Rat zu fragen, hatte aber den Mut irgendwie nicht dazu.
Mir hat das echt große Angst gemacht. Er ist eh so ein bisschen ein Montagshundi mit Baustellen, was mich auch fertig macht, je nachdem was gerade wieder ist...

Ich werde hier weiter mitlesen...
Ich wünsche euch alles Gute!
 
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Tom
29. März 20:46
Ist natürlich sehr schlimm und traurig, was hier passiert ist. Toll, dass es nochmal gut gegangen ist 


Aber um das zu bewerten, müsste man etwas besser Bescheid wissen, was genau hier passiert ist und was gemacht wurde. 


Wir haben das auch gerade hinter uns und es gibt ja schon mal mindestens drei unterschiedliche Methoden der Vollnarkose zb für Hund und Katze . 
Alle sind unterschiedlich gut steuerbar und dosierbar und davon ist auch abhängig, welches Monitoring und welche Eingriffsmöglichkeiten während der Narkose  möglich sind. 

Wurde intubiert?

Wurde parallel an EKG geschrieben und die Sauerstoffsättigung gemessen?


Man kann da mehr oder weniger Aufwand betreiben und gemäß GOT zu sehr unterschiedlichen Kosten.

Evtl gibt es dann an dieser Stelle Gemecker von den Haltern... 

Gleichzeitig sind auch nicht alle Praxen rein technisch gleich gut ausgestattet.
 
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Britta
30. März 04:42
Hallo liebe Britta, ich habe heute erst deinen Beitrag hier gesehen. Er hat mich recht aufgewühlt und ich muss ihn mir später in Ruhe nochmals durch lesen. Unser 5 jähriger Jack Russel Terrier wurde Ende November kastriert. Aus medizinischen Gründen. Er hatte wiederkehrende Probleme mit Prostatavergrößerung. Ich war damals ebenfalls bei der Einleitung der Narkose dabei. Er fing währenddessen an ganz unruhig zu "zappeln". Der Tierarzt sagte im Nachhinein, da befürchtete er schon, es könne Komplikationen geben. Dann lag er in der Narkose und ich habe den Raum verlassen. Nach der OP war ich wieder direkt bei ihm. Und dann wurde er einfach nicht mehr richtig wach. Es war ein Drama für mich. Er lag da, hat kaum reagiert, hat sich eiskalt angefühlt, die Schleimhäute ganz weiß. Und wurde einfach nicht richtig wach. Ich hatte wirklich Angst, ich bekomme meinen Hund an diesem Tag nicht mehr lebend mit nach Hause. Er bekam Spritzen, Zucker, Infusion. Die Temperatur wurde immer wieder gemessen. Ich sollte ihn feste streicheln, um den Kreislauf anzuregen. Ich glaube, es waren 3 Stunden, bis er endlich etwas wacher wurde. Mit der Zeit wurde er dann wieder fitter und wir durften nach Hause gehen. Rückblickend habe ich den Eindruck, dass Hundi mehrere Tage brauchte bis die Narkose "richtig in seinem Körper abgebaut" war. Mich beschäftigt seither auch die Frage, warum es zu dieser Komplikation nach der Narkose kam. Laut Tierarzt lag er in der Narkose während der OP wohl stabil ohne Auffälligkeiten. Uns wurde geraten einen Herzultraschall machen zu lassen, "nicht dass da etwas sein könne". Diesen haben wir machen lassen in einer anderen Praxis, in die regelmäßig eine Kardiologin kommt. Das Ergebnis ist: Das Herz ist gesund! Welch ein Glück! Mein Bauchgefühl glaubte irgendwie eh nicht an einen Herzfehler. Aber natürlich sicherheitshalber und lieber abgeklärt. Die Kardiologin sagte, sie sei der Meinung, dass am ehesten eines der Narkosemittel Grund für die Komplikation war. Ihr Verdacht liegt in unserem Fall auf Xylavet und Fentadon. Diese zukünftig also vermeiden. Außerdem, sollte einmal wieder ein Eingriff anstehen, wäre auch ein gutes Wärmemanagement sehr wichtig. Nun, was machen wir nun daraus... Kürzlich hatte Hundi Impftermin. Wieder beim Haustierarzt, der operiert hatte. Da habe ich auch den MDR1 Defekt angesprochen. Tierarzt meinte, man könne darauf testen, das würde sie jetzt aber nicht tun. Denn sollte er diesen Defekt nicht haben, dann wird es vermutlich ein anderer sein... Er hat übrigens auch schon mal auf Advantix Spot on reagiert mit Symptomen wie extreme Unruhe, Zittern, Hecheln. Dies habe ich damals abgewaschen, danach ab zum Tierarzt. Zum Glück ging es ihm dann wieder von allein besser und es wurde keine weitere Behandlung nötig. Ich hatte mir damals nach unserer Erfahrung auch überlegt hier zu schreiben, um Rat zu fragen, hatte aber den Mut irgendwie nicht dazu. Mir hat das echt große Angst gemacht. Er ist eh so ein bisschen ein Montagshundi mit Baustellen, was mich auch fertig macht, je nachdem was gerade wieder ist... Ich werde hier weiter mitlesen... Ich wünsche euch alles Gute!
Liebe C, das ist ja wirklich furchtbar!!!!

Ich kann das natürlich sehr gut nachvollziehen, wie es dir ging und jetzt auch geht, wo du meinen Bericht gelesen hast.

Ich finde es sehr hilfreich, zu wissen, dass ihr quasi das gleiche erlebt habt.

Die Medikamente haben wir jetzt n Haustierausweis vermerkt, allerdings hat er tatsächlich damals bei der Kastration eine ähnliche (standard)Kombi gut vertragen.

Fiete hat schon mal auf das Vectra-3D Spot on reagiert.. aber nicht so stark dein Hund.

Der Termin für die Kardiologische Untersuchung steht schon, aber ich glaube auch nicht, dass das die Ursache ist.
Fiete hat auch mehrere Tage gebraucht, bis er wieder richtig fit war. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war er plötzlich richtig kalt und ich habe mich wirklich total erschrocken, aber er hat mich dann angesehen als wäre nichts gewesen. Richtig gut geht es ihm seit Freitag.

Ich bringe das alles nicht ganz zusammen: diese Kurznarkose nur wegen dem Zahnstein. Und dann hätten wir ihn fast verloren. 🙈

Was nimmst du jetzt als Zeckenprophylaxe? Ich struggle da immer zwischen Chemie und nicht Chemie….

Herzlichen Dank, dass du dich gemeldet hast! Ist dein Hund nun wieder ganz der Alte??

Liebe Grüße - Britta
 
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C
30. März 11:03
Liebe C, das ist ja wirklich furchtbar!!!! Ich kann das natürlich sehr gut nachvollziehen, wie es dir ging und jetzt auch geht, wo du meinen Bericht gelesen hast. Ich finde es sehr hilfreich, zu wissen, dass ihr quasi das gleiche erlebt habt. Die Medikamente haben wir jetzt n Haustierausweis vermerkt, allerdings hat er tatsächlich damals bei der Kastration eine ähnliche (standard)Kombi gut vertragen. Fiete hat schon mal auf das Vectra-3D Spot on reagiert.. aber nicht so stark dein Hund. Der Termin für die Kardiologische Untersuchung steht schon, aber ich glaube auch nicht, dass das die Ursache ist. Fiete hat auch mehrere Tage gebraucht, bis er wieder richtig fit war. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war er plötzlich richtig kalt und ich habe mich wirklich total erschrocken, aber er hat mich dann angesehen als wäre nichts gewesen. Richtig gut geht es ihm seit Freitag. Ich bringe das alles nicht ganz zusammen: diese Kurznarkose nur wegen dem Zahnstein. Und dann hätten wir ihn fast verloren. 🙈 Was nimmst du jetzt als Zeckenprophylaxe? Ich struggle da immer zwischen Chemie und nicht Chemie…. Herzlichen Dank, dass du dich gemeldet hast! Ist dein Hund nun wieder ganz der Alte?? Liebe Grüße - Britta
Liebe Britta,
unserem Hund geht es wieder gut und er ist wieder ganz der Alte.
Ich hoffe, das kann dir etwas den Schrecken des Erlebten nehmen.

Ich finde es gut und richtig, dass ihr Fiete kardiologisch abklären lasst und wünsche euch, dass sein Herz ebenso gesund ist.

Als Zeckenprophylaxe trägt er jetzt seit 10 Tagen das Seresto. Wir haben es zum ersten Mal. Das verträgt und toleriert er bisher wirklich sehr gut.
Er ist zusätzlich auch wahnsinnig empfindlich, wenn er etwas an sich spürt, was da eigentlich nicht dran gehört, was riecht... aber bisher ist alles gut.

Ich behalte auch mal im Hinterkopf, was hier jemand schrieb... diesen Gentest, bei dem man mit einer Probe gleich etliche Gendefekte testen kann...
Und natürlich, dass eine Inhalationsnarkose vorzuziehen ist.

Wir haben mit unserem Tierarzt abgesprochen, dass Hundi zukünftig so behandelt wird als hätte er diesen MDR1 Gendefekt, also mit Medis, die als verträglich gelten.
 
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Britta
30. März 13:11
Liebe Britta, unserem Hund geht es wieder gut und er ist wieder ganz der Alte. Ich hoffe, das kann dir etwas den Schrecken des Erlebten nehmen. Ich finde es gut und richtig, dass ihr Fiete kardiologisch abklären lasst und wünsche euch, dass sein Herz ebenso gesund ist. Als Zeckenprophylaxe trägt er jetzt seit 10 Tagen das Seresto. Wir haben es zum ersten Mal. Das verträgt und toleriert er bisher wirklich sehr gut. Er ist zusätzlich auch wahnsinnig empfindlich, wenn er etwas an sich spürt, was da eigentlich nicht dran gehört, was riecht... aber bisher ist alles gut. Ich behalte auch mal im Hinterkopf, was hier jemand schrieb... diesen Gentest, bei dem man mit einer Probe gleich etliche Gendefekte testen kann... Und natürlich, dass eine Inhalationsnarkose vorzuziehen ist. Wir haben mit unserem Tierarzt abgesprochen, dass Hundi zukünftig so behandelt wird als hätte er diesen MDR1 Gendefekt, also mit Medis, die als verträglich gelten.
Liebe C - Danke - das beruhigt tatsächlich.
Ist euer Hund jetzt durch Seresto noch empfindlicher geworden oder war er das sowieso?

Seresto habe ich auch bei meinen Favoriten ganz oben. Traue mich aber noch nicht… Frontline veträgt er auch, aber das ist ja immer so viel auf einmal. Die Belastung soll bei seresto geringer sein…
Grundsätzlich mag Fiete auch vieles nicht an sich. Er zuckt auch mit der Haut, wenn man ihn unvermutet am Rücken/Seite berührt…

Die Idee, so zu tun als hätte er so einen Gendefekt finde ich richtig gut!
Das werde ich mal mit unserem TA besprechen…
Danke 🤩
 
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C
30. März 14:56
Liebe C - Danke - das beruhigt tatsächlich. Ist euer Hund jetzt durch Seresto noch empfindlicher geworden oder war er das sowieso? Seresto habe ich auch bei meinen Favoriten ganz oben. Traue mich aber noch nicht… Frontline veträgt er auch, aber das ist ja immer so viel auf einmal. Die Belastung soll bei seresto geringer sein… Grundsätzlich mag Fiete auch vieles nicht an sich. Er zuckt auch mit der Haut, wenn man ihn unvermutet am Rücken/Seite berührt… Die Idee, so zu tun als hätte er so einen Gendefekt finde ich richtig gut! Das werde ich mal mit unserem TA besprechen… Danke 🤩
Liebe Britta,
nein, mit dem Seresto hat seine Empfindlichkeit nichts zu tun. Das ist seine Art.
Er ist einfach so unglaublich fühlig, beispielsweise, wenn eine Ameise auf ihm krabbelt, merkt er es sofort und reagiert darauf oder, wenn er etwas Harz unter den Pfoten hat, humpelt er im nächsten Moment...
Das kenne ich vom früheren Hund alles so nicht.

Als Zeckenprophylaxe habe ich mal ein "natürliches Halsband" ausprobiert, das roch zitronig. Das war ganz schlimm für ihn. Er fand damit absolut keine Ruhe, konnte sich nicht hinlegen. Das trug er dann natürlich nicht lange.

Was die Zeckenprophylaxe an geht, Frontline nutzte ich vor Jahren für unseren früheren Hund und hatte irgendwann den Eindruck, dass das den Zecken hier wurschtegal war. Die kamen trotzdem. Vielleicht zog auch nur der vorige Hund Zecken eher an. Ich weiß es nicht...
Das Seresto hat mir die Kardiologin empfohlen und ich meine auch gelesen zu haben, dass es geeignet sei für Hunde mit MDR1 Defekt oder Epilepsie.
Wie gesagt, unser Hund kommt bisher seit dem Anlegen damit super klar. Jetzt muss es uns nur noch diese Zeckenviecher fernhalten und er es natürlich langfristig vertragen.
 
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Britta
30. März 16:47
Liebe Britta, nein, mit dem Seresto hat seine Empfindlichkeit nichts zu tun. Das ist seine Art. Er ist einfach so unglaublich fühlig, beispielsweise, wenn eine Ameise auf ihm krabbelt, merkt er es sofort und reagiert darauf oder, wenn er etwas Harz unter den Pfoten hat, humpelt er im nächsten Moment... Das kenne ich vom früheren Hund alles so nicht. Als Zeckenprophylaxe habe ich mal ein "natürliches Halsband" ausprobiert, das roch zitronig. Das war ganz schlimm für ihn. Er fand damit absolut keine Ruhe, konnte sich nicht hinlegen. Das trug er dann natürlich nicht lange. Was die Zeckenprophylaxe an geht, Frontline nutzte ich vor Jahren für unseren früheren Hund und hatte irgendwann den Eindruck, dass das den Zecken hier wurschtegal war. Die kamen trotzdem. Vielleicht zog auch nur der vorige Hund Zecken eher an. Ich weiß es nicht... Das Seresto hat mir die Kardiologin empfohlen und ich meine auch gelesen zu haben, dass es geeignet sei für Hunde mit MDR1 Defekt oder Epilepsie. Wie gesagt, unser Hund kommt bisher seit dem Anlegen damit super klar. Jetzt muss es uns nur noch diese Zeckenviecher fernhalten und er es natürlich langfristig vertragen.
Vielen Dank für deine Infos -nachdem was ich gelesen habe, hätte der Kleine wohl schon auf das reagiert. Das ist doch prima, dass er es verträgt…

Unsere beiden Terrier sind auch sehr fühlig, manchmal reicht es wenn sie irgendwo rauftreten, dann geht es auf drei Beinen weiter. Wenn wir uns den Schaden anschauen und sagen, das alles gut sei, sind sie irgendwie beruhigt und flitzen wieder los ☺️

Liebe Grüße
Britta