Hallo! Meine Hündin Gilly lebt seit 3 Jahren bei mir - sie ist eine Tierschutzhündin aus Bulgarien. Schon vom Beginn an, hatte sie mit unterschiedlichen Magen-Darmbeschwerden zu kämpfen. Erst Giardien, Pankreatitis, Bauchspeicheldrüsenschwäche. Auch nach Futterumstellung und nach Zugabe von Enzymen hatte sie alle 2-3 Monate einen Schub mit Durchfall, riesen Output, schleimigem Kot, Bauchschmerzen und Krämpfen. Meine Tierärztin und ich suchten weiter nach der Ursache und da ja bei ihr eine Bauchspeicheldrüsenschwäche diagnostiziert wurde, hat uns das immer ein bisschen das Vorankommen vernebelt, weil es nie 100% auszuschließen war, dass sie nicht doch irgendwas draußen aufgenommen hatte. Wir wechselten also Futter um Futter, machten Ausschlussdiäten, testeten auf Allergien bis Meine TÄ irgendwann IBD erwähnte. Durch diese Begrifflichkeit bin ich dann auf Lupovet und die Seite von Dr. Breuer ibd-hund.de gestoßen. Dort habe ich den Fragebogen ausgefüllt und bekam die Verdachtsdiagnose auf hochgradige IBD und IGOR. Machte für mich dann auch schlussendlich total Sinn. Auch wenn man es nicht zu 100% (100% ist laut meiner TÄ nur eine Darmspiegelung) feststellen könne, habe ich mit der dort beschriebenen Ernährungsumstellung angefangen und kann nach 4 Wochen schon Besserung feststellen (Fell wieder weich und glänzend, selten Gras fressend, kein jammern beim Bauchkraulen und kein schleimiger Kot mehr) Auch wurde sie nun medikamentös auf Budenofalk und Sulfasalazin eingestellt (noch zu kurz um Ergebnisse erkennen zu können) aber ich hab Hoffnung. Die Kombination aus der Diät, Stressreduktion und medikamentöser Behandlung mit Präparaten die auch bei Menschen mit Morbus Cron angewendet werden hörte sich für mich erstmal plausibel an. Ich werde weiter berichten und wünsche euch und allen IBD/IGOR Fellnasen viel Glück 🙏