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Maren
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Anzahl der Antworten 40
zuletzt 2. Juni

Gelähmter Hund, ein Leben mit Rolli

Da ich über dieses Thema nix gefunden habe, starte ich hier einmal ein neues Thema. Gibt es hier Besitzer, deren Hund gelähmt ist? Ich würde gerne einmal erfahren, wie bei euch der Alltag aussieht, was sich verändert hat zum Hundealltag ohne Lähmung? Kurz zu uns, meine jetzt gerade 4 Jahre alte Hündin hatte im Herbst 2021 einen 4fachen Bandscheibenvorfall und ist nun vollständig ab der Hüfte gelähmt sowie inkontinent. Wir leben mit Windeln und einem Hundewagen, Gehilfe und speziellem Hunde Rolli. Letztendlich ist es schon etwas mehr Aufwand, weil man eben nicht mal "schnell ne Runde mit dem Hund raus" geht. Es ist immer etwas mehr mitzuschleppen, denn mit dem Rolli kann sie nur eine begrenzte Zeit laufen und wird anschließend noch im Hunde-Wagen ( kein Kinderwagen, sieht aber fast so aus ) spazieren gefahren. Gelegenheit müssen wir bei ihr Blase und auch Darm manuell entleeren, aber meistens regelt sich das durch ihre Bewegung von allein. Da sie nur eine 2 cm lange Rute hat ( von Geburt an ) nutzen wir handelsübliche Babywindeln Und da sie sehr gelehrig ist haben wir ihr das Wechseln sehr schnell antrainiert. Das dauert keine 60 Sekunden mehr. Falls jemand Fragen hat oder sich grundsätzlich über dieses Thema unterhalten möchte, würde ich mich sehr freuen.
 
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Corinna
30. Mai 17:32
Das ist ja toll, dass Deine Maus so gut mit dem Rolli klarkommt. Spitze!❤️🙏Schau aber mal, dass Deine Maus keine Überlaufblase hat. Das ist sehr gefährlich.
 
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Anna
30. Mai 17:41
Das ist ja toll, dass Deine Maus so gut mit dem Rolli klarkommt. Spitze!❤️🙏Schau aber mal, dass Deine Maus keine Überlaufblase hat. Das ist sehr gefährlich.
Danke für den Hinweis, aber eine Überlaufblase hat sie nicht. Sie verliert im Liegen keinen Urin und entleert die Blase in der Bewegung sehr gut.😊 Wir stehen zum Glück auch jeden Tag telefonisch mit unserer befreundeten Tierärztin in Kontakt und zweimal in der Woche kommt sie vorbei.
 
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Sylvia
30. Mai 21:58
Danke für die zahlreichen Antworten😊 Ich bin sehr dankbar für eure aufbauenden Worte! Das stimmt mich positiv, dass wir es schaffen können. Heute Mittag kam bereits ihr Rolli an, und sie hat ihn super angenommen und ist schon durch den Garten gelaufen. Ich denke auch dass Austausch sehr wichtig ist, gerade am Anfang eines solchen Schicksalsschlag. Da bricht ja doch die Welt für einen zusammen und man fragt sich wie man alles managen soll. Ich muss auch sagen, ich habe das wirkliche Glück dass die Schwester meiner besten Freundin Tierärztin ist und sich genau auf das Thema "Bewegungsapparat" spezialisiert hat. Wir konnten somit heute bereits mit der ersten Lasertherapie beginnen. Ich glaube auch dass ich sie mit Rolli mit in die Arbeit nehmen kann, es wird evtl alles umständlicher aber auch das schaffen wir schon. Vorallem weil es bei mir durch die Schwangerschaft ja tatsächlich sehr begrenzt ist. Ich frage mich nur wie ihr das mit dem Hygiene-Management so macht. Aktuell ist es bei uns so, dass sie im Liegen tatsächlich nichts bzw sehr selten was verliert. Erst wenn sie sich bewegt, also versucht loszurobben oder wir spazieren gehen. Da kommt dann sowohl Urin, als auch Kot von alleine raus. Blase ausdrücken ist aktuell gar nicht möglich, denn durch die viele Bewegung die sie zwischendurch immer einfordert kommt automatisch immer alles raus. Und für so ein bisschen lässt sich die Blase nicht ausdrücken. Ich habe ihr auch einen Rutschsack gekauft, den ich morgen ausprobieren möchte. Mit dem kann sie dann im Haus rumrutschen und mir auch besser folgen wenn sie möchte. Dort drin werde ich ihr dann schon eine Windel anziehen. Gibt es da Erfahrungen welche am besten sind bzw nicht seitlich auslaufen? In der Arbeit wird mir vermutlich dann auch nichts anderes über bleiben, als sie mit Windel zu lassen. Aber ich möchte sie grundsätzlich gerne so viel wie möglich ohne Windel lassen, da ich es hygienischer finde wenn da hinten so viel wie möglich Luft dran kommen kann. Wenn sie natürlich in Zukunft sich mehr bewegt und vorallem von alleine, wird mir wohl auch nichts anderes übrig bleiben als ihr dann auch dauerhaft eine Windel drauf zugeben. In den Kommentaren vorher habe ich viel darüber gelesen dass viele ihre Hunde einfach dreimal am Tag manuell leeren. Das ist bei uns aber wie gesagt gar nicht möglich, somit wenn eine Windel drauf ist muss ich sie öfters wechseln. Weil sie sich wie gesagt immer entleert wenn sie sich bewegt. So jetzt habe ich aber genug geschrieben🙈 Anbei noch ein Foto von meiner Maus bei ihrem ersten Rolli Versuch im Garten😊
Hallo Anna
Kann sie hinten noch ( reflektorisch) mitlaufen? Oder braucht sie Schuhe bzw müssen die Füsse hochgebunden werden?
 
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Anna
31. Mai 05:45
Hallo Anna Kann sie hinten noch ( reflektorisch) mitlaufen? Oder braucht sie Schuhe bzw müssen die Füsse hochgebunden werden?
Nein aktuell kann sie hinten nicht mitlaufen. Die Physio sagt aber Beine runter hängen lassen, damit sie weiterhin Reize bekommt. Im Garten läuft sie ohne Schuhe hinten, draußen aber natürlich mit 😊
 
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Anna
2. Juni 08:46
Darf ich euch noch fragen, wann haben eure Hunde "verstanden" dass sie sich auch vorwärts "robben" können?
Im Garten hat Juna gar kein Problem damit, läuft vorne ganz brav und zieht die Hinterläufe hinterher bzw oftmals hebt sie sie sogar an.
Aber drinnen versteht sie das überhaupt nicht. Da macht sie es nur auf Zuruf dass sie kommen soll, und auch da braucht sie sehr viel Überwindung.

Draußen im Garten und auch unterwegs mit dem Rolli ist sie super happy. Aber drinnen, wenn sie nicht schläft habe ich das Gefühl dass sie einfach nicht weiß was sie tun soll und "verzweifelt". Sie quietscht gefühlt den ganzen Tag rum, außer ich setz mich direkt zu ihr und streichel sie.
Aktuell im Homeoffice zb, wir sind im gleichen Raum, ich kann sie sogar direkt neben mich legen und sie wirklich irgendwie nicht zufrieden.. 🙁
Habt ihr hierfür auch nochmal einen Rat für mich?
 
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Sylvia
2. Juni 12:35
Darf ich euch noch fragen, wann haben eure Hunde "verstanden" dass sie sich auch vorwärts "robben" können? Im Garten hat Juna gar kein Problem damit, läuft vorne ganz brav und zieht die Hinterläufe hinterher bzw oftmals hebt sie sie sogar an. Aber drinnen versteht sie das überhaupt nicht. Da macht sie es nur auf Zuruf dass sie kommen soll, und auch da braucht sie sehr viel Überwindung. Draußen im Garten und auch unterwegs mit dem Rolli ist sie super happy. Aber drinnen, wenn sie nicht schläft habe ich das Gefühl dass sie einfach nicht weiß was sie tun soll und "verzweifelt". Sie quietscht gefühlt den ganzen Tag rum, außer ich setz mich direkt zu ihr und streichel sie. Aktuell im Homeoffice zb, wir sind im gleichen Raum, ich kann sie sogar direkt neben mich legen und sie wirklich irgendwie nicht zufrieden.. 🙁 Habt ihr hierfür auch nochmal einen Rat für mich?
Meiner war zu alt und zu schwer zum rumrobben. Da kann ich keine Erfahrungswerte weitergeben.
 
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Steffi
2. Juni 13:28
Darf ich euch noch fragen, wann haben eure Hunde "verstanden" dass sie sich auch vorwärts "robben" können? Im Garten hat Juna gar kein Problem damit, läuft vorne ganz brav und zieht die Hinterläufe hinterher bzw oftmals hebt sie sie sogar an. Aber drinnen versteht sie das überhaupt nicht. Da macht sie es nur auf Zuruf dass sie kommen soll, und auch da braucht sie sehr viel Überwindung. Draußen im Garten und auch unterwegs mit dem Rolli ist sie super happy. Aber drinnen, wenn sie nicht schläft habe ich das Gefühl dass sie einfach nicht weiß was sie tun soll und "verzweifelt". Sie quietscht gefühlt den ganzen Tag rum, außer ich setz mich direkt zu ihr und streichel sie. Aktuell im Homeoffice zb, wir sind im gleichen Raum, ich kann sie sogar direkt neben mich legen und sie wirklich irgendwie nicht zufrieden.. 🙁 Habt ihr hierfür auch nochmal einen Rat für mich?
Ich habe gar keine Erfahrung, nur die Idee, dass es vielleicht an den Untergründen liegt? Glatter Boden?
 
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Sylvia
2. Juni 14:56
Wir hatten so anfangs einen Tragegurt für hinten mit dem er dann auch später in den Rolli gehängt wurde. Vielleicht könnte man sie damit anfangs etwas unterstützen/ motivieren rumzurobben. Es gibt wohl auch Rutschsäcke wo das Hinterteil rein kommt.
 
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Sylvia
2. Juni 15:01
Wir hatten so anfangs einen Tragegurt für hinten mit dem er dann auch später in den Rolli gehängt wurde. Vielleicht könnte man sie damit anfangs etwas unterstützen/ motivieren rumzurobben. Es gibt wohl auch Rutschsäcke wo das Hinterteil rein kommt.
https://www.rehatechnik-tiere.de/uploads/images/info-tragehilfe.jpg
 
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Anna
2. Juni 15:13
https://www.rehatechnik-tiere.de/uploads/images/info-tragehilfe.jpg
Danke. Eine Tragehilfe haben wir ebenfalls bereits, in der läuft sie auch wie eine Weltmeisterin sodass man teilweise kaum hinterher kommt🙈

Einen Rutschsack hatten wir bestellt, den schicken wir aber wieder retour. Den fand sie ganz seltsam und hat sich unwohl gefühlt. Sie zieht aber die Hinterläufe auch nicht klassisch flach am Boden hinterher, sondern robbt teilweise im sitzen oder läuft und hat den Hinterkörper in der Höhe. Sie dürfte recht viel Kraft im Rücken haben.

Ich hatte für drinnen jetzt schon an Stoppersocken für vorne gedacht, haben nur Angst dass es sie zu sehr irritiert, da sie aktuell sehr empfindlich ist. Sind ja ihr einzigen wo sie aktuell was spürt. Und evtl an längere Socken für Hinten, dann rutscht sie zum einen vielleicht leichter mit den Hinterbeinen hinterher und zum anderen dient es auch gleich als Schutz.