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Michele
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Anzahl der Antworten 6
zuletzt 21. Apr.

Blutohr -Erfahrungen, Hilfe?

Hallo ihr lieben, ich habe momentan einen Hund zum Probewohnen aus dem Tierheim bei mir. Vor 2 Tagen musste ich, in Absprache mit dem Tierheim zum Tierarzt, Ohr wurde plötzlich dick und die Tierarztin öffnete es und er bekam einen Kopfverband. Diagnose Blutohr, die Tierärztin erklärte mir auch, dass das ggfls in der Zukunft operiert werden müsse, falls das wieder auftritt. Habt ihr da Erfahrungen? Reicht das ablassen nicht? Kann ich den Hund i.wie schützen oder etwas geben, dass es verhindert. Das wurde wohl durch kratzen oder Schütteln ausgelöst, da er vorher an dem Ohr einen Hotspot hatte, das war aber so weit alles behandelt und das Fell fing an nachzuwachsen. Er ist schon alt und ich mache mir echt sorgen, falls es zur OP kommt, ob er das gut verkraftet.
 
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Mel und
Beliebteste Antwort
9. Apr. 12:07
Mein vorheriger Hund hatte ebenfalls schon einmal ein Blutohr.
Es wurde weder punktiert noch operiert.
In den meisten Fällen reicht es aus, die Ursache (zum Beispiel starkes Kopfschütteln aufgrund von Ohrproblemen ) zu beheben und das Ohr konsequent zu verbinden(ruhig zu halten). Es dauert zwar eine ganze Weile, heilt aber in der Regel von selbst ab.
Das zieht sich wirklich ziemlich lange ,mit rund zwei Monaten muss man auf jeden Fall rechnen.

Das Ohr „heilt“, aber oft nicht mehr in den ursprünglichen Zustand zurück, sondern in eine etwas veränderte, vernarbte Form.(Blumenkohl-Ohr)
 
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Mel und
9. Apr. 12:07
Mein vorheriger Hund hatte ebenfalls schon einmal ein Blutohr.
Es wurde weder punktiert noch operiert.
In den meisten Fällen reicht es aus, die Ursache (zum Beispiel starkes Kopfschütteln aufgrund von Ohrproblemen ) zu beheben und das Ohr konsequent zu verbinden(ruhig zu halten). Es dauert zwar eine ganze Weile, heilt aber in der Regel von selbst ab.
Das zieht sich wirklich ziemlich lange ,mit rund zwei Monaten muss man auf jeden Fall rechnen.

Das Ohr „heilt“, aber oft nicht mehr in den ursprünglichen Zustand zurück, sondern in eine etwas veränderte, vernarbte Form.(Blumenkohl-Ohr)
 
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Mel und
9. Apr. 20:05
Ich bin nicht die Thread Erstellerin
 
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Petra
20. Apr. 20:44
Hallo, mein Goldie hat aktuell auch wieder ein Blutohr. Ich hab es vor ein paar Wochen schonmal punktieren lassen in Verbindung mit einer Gehörgang-Behandlung. Nach dem Punktieren hat die Ärztin ein Cortisonpräparat in den vorher mit Blut gefüllten Bereich am Ohr gespritzt. Kosten der Behandlung: 165,-€. Folgetermin eine Woche später. Ohr war wieder etwas gefüllt, wurde aber nicht nochmal punktiert. Nochmal 108,-€ Rechnung. Einige Tage später war es wieder gut. Das war Ende Februar.
Leider ist er wieder rückfällig geworden und hat seit Ostern wieder ein dickes Ohr. Also wieder zum Tierarzt am 17.4. Die Ärztin ( dieses Mal eine andere) hat das Ohr wieder punktier, Cortisonpräparat gespritzt und das gleiche Langzeitgel in den Gehörgang eingebracht. Sie hat uns ein Antibiotikum und ein homöopathisches Mittel gegen Blutungen mitgegeben. Kosten der Behandlung: 264,-€. 🙄 Den Kontrolltermin haben wir nächste Woche Montag. Die Blutstelle war übrigens nach ein paar Stunden wieder voll gelaufen und hat ungefähr die Größe eines Waschmittel-Pods (fühlt sich auch so an🤭). So lässt sich Erspartes auch gut versenken…😉😅 Bin gespannt, was als nächstes kommt.😏 Von einer OP hat die Ärztin abgeraten, weil es für den Hund wohl sehr schmerzhaft sein soll.🤷🏻‍♀️
Ich wünsch euch gute Besserung und erfahrene Tierärzte.😉🙋🏻‍♀️
 
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Mel und
20. Apr. 22:53
Hallo, mein Goldie hat aktuell auch wieder ein Blutohr. Ich hab es vor ein paar Wochen schonmal punktieren lassen in Verbindung mit einer Gehörgang-Behandlung. Nach dem Punktieren hat die Ärztin ein Cortisonpräparat in den vorher mit Blut gefüllten Bereich am Ohr gespritzt. Kosten der Behandlung: 165,-€. Folgetermin eine Woche später. Ohr war wieder etwas gefüllt, wurde aber nicht nochmal punktiert. Nochmal 108,-€ Rechnung. Einige Tage später war es wieder gut. Das war Ende Februar. Leider ist er wieder rückfällig geworden und hat seit Ostern wieder ein dickes Ohr. Also wieder zum Tierarzt am 17.4. Die Ärztin ( dieses Mal eine andere) hat das Ohr wieder punktier, Cortisonpräparat gespritzt und das gleiche Langzeitgel in den Gehörgang eingebracht. Sie hat uns ein Antibiotikum und ein homöopathisches Mittel gegen Blutungen mitgegeben. Kosten der Behandlung: 264,-€. 🙄 Den Kontrolltermin haben wir nächste Woche Montag. Die Blutstelle war übrigens nach ein paar Stunden wieder voll gelaufen und hat ungefähr die Größe eines Waschmittel-Pods (fühlt sich auch so an🤭). So lässt sich Erspartes auch gut versenken…😉😅 Bin gespannt, was als nächstes kommt.😏 Von einer OP hat die Ärztin abgeraten, weil es für den Hund wohl sehr schmerzhaft sein soll.🤷🏻‍♀️ Ich wünsch euch gute Besserung und erfahrene Tierärzte.😉🙋🏻‍♀️
So kann man sein Geld auch verschwenden.
Das heilt echt ganz von alleine,es dauert nur sehr lange .Da muss man nichts machen.
Mein Hund hatte auch keinerlei Schmerzen deswegen.
 
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B
20. Apr. 23:32
Meine Spitzohr hat sich das durch kräftiges schütteln eingefangen.
Einmal wurde das Blutabgelassen.
War aber schnell wieder dicker geworden. Tierarzt meinte ich sollte abwarten das bildet sich zurück. Ich kann natürlich nicht beurteilen wie dick das Ohr bei deinem Hund ist.
Bei meinem Hund ist selbst nach 1 1/2 Jahren noch eine Schwellung in den Ohren.
Frag doch mal im Tierheim nach, vielleicht hatte es der Hund schon mal und sie können es dort besser einschätzen.
 
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Silke
21. Apr. 06:10
Mein Hund hatte mal ein Blutohr, nachdem er sich über die Wiese gewälzt hat, ich vermute Insektenstich. Weil er nicht weiter geschüttelt oder dran gekratzt hat, habe ich das ohne Tierarzt einfach so ausheilen lassen. Nach 2-3 Wochen ging die Schwellung zurück, bis die Flüssigkeit irgendwann ganz abgebaut war. Das vorher glatte Stehohr ist jetzt ein etwas krauses Knickohr, aber das steht Mali auch sehr gut.
Ich möchte betonen, dass ich bewusst nicht zum Tierarzt gegangen bin, weil Mali dort enormen Stress hat und ich wirklich überzeugt war, dass er keine Schmerzen hat.