Das ist eine gute und berechtigte Frage und wenn ich ehrlich gemeint ist beantworte ich dir sehr gerne und auch gerne ausführlich.
Beim klassischen barfen wird für den tierischen Anteil in der Regel ein Fettanteil von 15 bis 25% eingefordert.
Das orientiert sich an irgendwelchen Beuteltieren von völlig anderen Tieren und wäre selbst als Trockenfutter schon mehr als genug.
Als Nasfutter oder Rohfutter, wovon der Hund fast alles dreifache bekommt ist es exorbitant viel viel und exzessiv.
Das ganze Barfen mit dem Beuteltier. wie es klassisch von Swany Simon und Nadine Wolf vermarktet wird, ist eine freie Erfindung und das Akronym mit dem biologisch und artgerecht ist ebenso frei erfunden.
Beide Ladies Leben recht gut davon und vermarkten das erfolgreich und müssen wahrs nie mehr ehrlich arbeiten, um zurecht zu kommen.
Beide verfügen allerdings selbst über keinerlei ernährungswissenschaftlichen oder medizinischen Sachverstand, den ich erkennen könnte.
Die haben einen Modetrend erfunden und so weit vereinfacht und runter gebrochen, dass er massentauglich und in der breiten Masse vermarktbar ist auf Social Media oder in der Hundewiese oder einen kleinen Heftchen und Büchlein.
Und natürlich kann man gutes Geld verdienen wenn man ohne eigenen Sachverstand auch noch barfberaterinnen ausbildet und schöne bunte Zertifikate umgestellt die nirgends akzeptiert und anerkannt sind.
Der dort geforderte Fettgehalt ist in der Regel damit aus drei bis siebenfache und das Bedarfs vom Hund.
Fleischanteil ist auch komplett übertrieben und unnötig.
Verargumentiert und verkauft wird das Ganze mit rhetorischen Tricks und fälschlichen und logisch fehlerhaften Schlussfolgerungen.
Kein Hund braucht so viel Fleisch so viel Fett, wie da geüredigt wird .
Manche werden krank davon.
Das finde ich schade und ärgerlich.
Mal ganz abgesehen von Den anderen Risiken und Nebenwirkungen dieses ganzen Trends.
Wenn du selbst es besser und anders machst, dann freut es mich für deinen Hund.
Kann sein, daß dir die klasischen Barfer oder Beraterinnen aufs Dach steigen wollen und dir erzähen möchten, dass du es nicht richtig machst und nicht "der reinen Lehre" folgst.
Lasst dir da bloß keinen keine Quatsch erzählen von Leuten ohne Fachwissen, die dafür eventuell sogar auch noch Geld haben wollen
Ich werde meinen Plan auf jeden Fall mal mit meiner Tierärztin besprechen, die bietet wohl auch Ernährungsberatung an. Ich lasse regelmäßig Barf-Profile erstellen und denke wenn meine eigene Berechnung falsch wäre, ich mache das ja schon 3 Jahren bei ihr und viele Jahre zuvor bei meinem Rüden, hätte man was gesehen. Sie war immer top gesund, super Figur, deshalb glaube ich passt mein Fettanteil auch. Aber wenn ich ehrlich bin habe ich mir schon ein Herzfutter von Josera geholt mit Getreide was ich gerade zusätzlich gebe, ich will da jetzt auf keinen Fall was verpassen. Ich denke ich werde meinen Plan dann mit ner Fachtierärztin besprechen. Mein damaliger Rüde hatte Futtermittelunverträglichkeiten, der hat nichts vertragen an Hundefutter. Deshalb habe ich mit ihm angefangen zu barfen und es hat ihm viel Lebensqualität geschenkt, der ist dann 15 geworden. Amira wurde die ersten 2 Jahre mit TF ernährt wegen dem Calcium Phosphor Verhältnis im Wachstum, das war mir zu heiß. Sie ist aber sehr Futtermäkelig und liebt ihr Fleisch, es hat auch was mit der Lebensqualität zu tun ob drr Hund sein Futter gerne nimmt, für sie war es das richtige. Ich habe das Büchlein von Swanie Simon übrigens auch hier, da entnehme in den Fettanteil nicht wirklich, da habe ich nichts zu gefunden bei Fetten im Buch. Ich habe mir aber die Pläne dort angesehen. Sie gibt ja auch unterschiedliche an, welche mit Getreide mit 70% Fleischanteil und ohne Getreide mit 80%. Das ist schon viel, meine Amira rührt aber zum Beispiel vegane oder vegetarische Leckerlies nicht an, auch wenn ich welche selber mache. Sie mag schon am allerliebsten die Sachen mit viel Fleisch. Als Junghund hat die mal n Stück Möhre oder Brombeeren genommen, heute nur noch püriert mit Innereien.