Ich kann mir gut vorstellen, dass der Durchfall tatsächlich mit dem Stress zusammenhängt, wenn Parasiten und andere körperliche Ursachen bereits ausgeschlossen wurden. Gerade ein Hund, der erst seit drei Wochen da ist, verarbeitet im Moment unheimlich viele neue Eindrücke. 😵💫
Was einem ängstlichen Hund in dieser Phase oft am meisten hilft, ist gar nicht möglichst viel Training, sondern vor allem Vorhersehbarkeit.🥱
Ein möglichst gleichbleibender Tagesablauf gibt Sicherheit:
- ähnliche Zeiten zum Aufstehen, Gassigehen, Füttern und Ruhen.
- Ich würde die Spaziergänge anfangs sogar bewusst auf wenige, bekannte Strecken beschränken und den Radius erst nach und nach erweitern.
So lernt der Hund: "Hier kenne ich mich aus, hier passiert nichts Schlimmes." 😇
Auch zu Hause würde ich auf viel Ruhe und feste Abläufe achten.
🐾 Erst einmal ankommen
lassen,
🐾 nicht jeden Tag neue Abenteuer oder viele Besucher.
🐾Vertrauen entsteht nicht in drei Wochen, sondern wächst mit jeder Erfahrung, bei der der Hund merkt: "Mein Mensch ist verlässlich und ich bin sicher."✅
Falls die Geräuscheangst sehr ausgeprägt ist, kann man später (!)– wenn der Hund etwas mehr angekommen ist – auch behutsam mit Geräuschen arbeiten.
🤫 White Noise oder leise Alltagsgeräusche können manchen Hunden helfen, plötzliche Geräusche etwas abzumildern.
Wichtig wäre aber, ihn damit nicht zu überfordern und zunächst den Fokus auf Sicherheit 🔐,
Bindung 🪢 und
einen ruhigen Alltag zu
legen.
Ich drücke euch die Daumen. ✊
Drei Wochen sind wirklich noch eine sehr kurze Zeit – viele Tierschutzhunde brauchen mehrere Monate, bis sie sich richtig entspannen können. 🍀
PS. => Unsere Sina Wauzi 🐾 hat 9 Monate gebraucht um so richtig anzukommen 😉.