Hallo Alexandra,
dass das für deine Hündin unangenehm ist, ist verständlich. Da sie mit 10 Monaten noch sehr jung ist, solltet ihr das Thema systematisch angehen.
Ich gehe mal davon aus, dass Abby deine Hündin ist. Nach 10 Monaten sollte sie dir eigentlich fest ans Herz gewachsen sein. Entsprechend kann ich mir nicht vorstellen, dass du bewusst das Risiko eingehen würdest, sie Schmerzen, Qualen oder sonstigem Leid auszusetzen.
Bei gesundheitlichen Problemen sollte der Weg erst einmal zum Tierarzt führen. Wenn dir dieser nicht sympathisch ist oder du das Gefühl hast, er hilft euch nicht weiter, geh zu einem anderen Tierarzt.
Bei gesundheitlichen Problemen ist es bei Tieren genau wie beim Menschen:
Erst Diagnostik und Befund, dann die gezielte Therapie.
Regelmäßig gefüllte Analdrüsen sind nicht zwangsläufig auf die Ernährung zurückzuführen. Häufig stecken mechanische oder anatomische Ursachen dahinter – etwa ungünstig liegende oder verengte Ausführungsgänge, Fehlstellungen des Beckens oder chronische Entzündungen im Gewebe.
In solchen Fällen bringt auch eine künstliche Eindickung des Kots nichts, sondern macht das Absetzen für den Hund nur unnötig schmerzhaft. Solange die genaue Ursache nicht vom Tierarzt abgeklärt ist, sind Experimente auf eigene Faust reine Symptombekämpfung auf Kosten des Hundes.
Bei Fragen in Social-Media-Plattformen musst du immer daran denken, dass jeder Hund anders ist. Keiner kennt deinen Hund und du kennst hier vermutlich niemanden persönlich.
Hier wird oft gefährliches Halbwissen verbreitet – sei es die falsche Darreichungsform von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, ständiges Futterwechseln, bis hin zur Fütterung fragwürdiger Alternativen wie Knochen.
Gerade bei einem zehn Monate alten Hund solltest du extrem aufpassen. Abby ist noch voll in der Entwicklung und ihr Magen-Darm-Trakt verzeiht solche Experimente nicht ohne Weiteres. Bevor du Empfehlungen aus dem Internet ausprobierst, besprich das bitte immer zuerst mit deinem Tierarzt.