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Katharina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 24
heute 18:51

Welpe schreit ständig

Hallo zusammen, ich brauche wirklich dringend Hilfe 🙏 Wir haben einen Welpen (Shiba Inu, Alter2,5 Monate) und sind aktuell komplett überfordert. Unser Problem ist, dass wir mit ihm gar nicht richtig Gassi gehen können, weil er extrem reagiert: * Beim Halsband geht es noch halbwegs, aber er weicht aus * Beim Geschirr schreit er richtig laut und läuft weg * Sobald die Leine dran ist oder nur minimal Zug entsteht, schreit er, als würde er misshandelt werden, das ganze Dorf kann es hören so laut schreit er.. * Wenn er am bellen ist und man ihn hochheben will, schreit er ebenfalls oder bei Kontakt zu einem anderen Hund * Autofahren und Baden sind auch extrem schlimm (starkes Schreien) Er wirkt dann total gestresst und panisch. Wir wissen gerade nicht mehr, was wir machen sollen, weil: 👉 Gassi gehen kaum möglich ist 👉 wir Angst haben, alles schlimmer zu machen 👉 wir nicht wissen, ob das „normal“ ist oder schon ein größeres Problem Unsere Fragen: * Hat jemand sowas schon erlebt? * Wie würdet ihr konkret das Training aufbauen? * Sollten wir direkt einen Hundetrainer dazu holen? Wir sind wirklich für jeden Tipp dankbar, weil wir gerade echt nicht weiterwissen 🙏 Vielen Dank!
 
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Britta
heute 16:33
Hallo, da ihr einen Garten habt, würde ich ein paar Tage nur in den Garten gehen und dabei das Halsband tragen lassen… und füttern mit Halsband und so weiter. Er kann ja max. 2 Wochen bei euch sein. Vielleicht ist er überfordert?
 
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Marie
heute 16:38
Ehrlich gesagt finde ich deinen Ton etwas unnötig belehrend. Du gehst hier von Dingen aus, die so gar nicht stimmen. Wir laufen keine langen Runden, sondern wirklich nur ein paar Minuten, damit er sich lösen kann. Darum geht es hier auch überhaupt nicht. Mein Problem ist, dass er schon bei ganz normalen Dingen wie Geschirr, Leine oder leichtem Zug extrem schreit und genau dazu suche ich Erfahrungen und Tipps. Baden passiert natürlich nicht grundlos, sondern wenn er sich z. B. draußen stark verschmutzt hat, was einmal eben passiert ist und Autofahren genauso, das lässt sich ja nicht komplett vermeiden und war eben auch nur das eine Mal, als wir ihn abgeholt haben. Ich frage hier, weil ich es von meinem vorherigen Hund so nicht kenne und wissen möchte, ob das noch normal ist und wie man richtig damit umgeht. Wäre schön, wenn man einfach hilfreiche Tipps bekommt, statt direkt Dinge zu unterstellen. Aber zum Glück gibt es noch andere Kommentare die nicht gleich so reagieren 😁
Sorry,dann solltest du aber auch nicht schreiben " wir können nicht richtig Gassi gehen".
Was soll ich denn da denken?
Belehrend sollte das nicht sein,zumal ich nicht die einzige bin die das so sieht!
Viel Glück 🍀
 
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Svenja
heute 16:39
Der Shiba ist ja jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, willenlos zu folgen. Vielleicht müsst ihr ihm erstmal innerhalb der Wohnung "erklären", was es bedeutet, an der Leine zu sein und damit bewegegungseingeschränkt. Ich würde ihn am Geschirr anleinen und bevor er anfängt, sich zu wehren, sofort etwas spannendes anbieten, was ihn vom der Einschränkung ablenkt und gleichzeitig in eure Richtung lockt. Geht er nur einen Schritt mit, sofort belohnen. Wehrt er sich und schreit, kurz innehalten, keinesfalls nachgeben und abwarten, bis er kurz still hält, dann sofort wieder belohnen und so weiter.

Dasselbe mit festhalten oder hoch heben. Sanften Zwang ausüben, sobald er kurz inne hält, belohnen und los lassen, dann langsam die Dauer erhöhen.

Mit ein bisschen Feingefühl, Kreativität und dem richtigen Timing wird er dann schnell verstehen, dass es Spaß macht und sich lohnt, an der Leine zu sein und - ganz wichtig - dass wehren und schreien zu nichts führt.

Und am besten nur ganz kurze Übungseinheiten, die ihr immer positiv abschließt, dafür mehrmals über den Tag verteilt.
 
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Marie
heute 16:43
Ehrlich gesagt finde ich deinen Ton etwas unnötig belehrend. Du gehst hier von Dingen aus, die so gar nicht stimmen. Wir laufen keine langen Runden, sondern wirklich nur ein paar Minuten, damit er sich lösen kann. Darum geht es hier auch überhaupt nicht. Mein Problem ist, dass er schon bei ganz normalen Dingen wie Geschirr, Leine oder leichtem Zug extrem schreit und genau dazu suche ich Erfahrungen und Tipps. Baden passiert natürlich nicht grundlos, sondern wenn er sich z. B. draußen stark verschmutzt hat, was einmal eben passiert ist und Autofahren genauso, das lässt sich ja nicht komplett vermeiden und war eben auch nur das eine Mal, als wir ihn abgeholt haben. Ich frage hier, weil ich es von meinem vorherigen Hund so nicht kenne und wissen möchte, ob das noch normal ist und wie man richtig damit umgeht. Wäre schön, wenn man einfach hilfreiche Tipps bekommt, statt direkt Dinge zu unterstellen. Aber zum Glück gibt es noch andere Kommentare die nicht gleich so reagieren 😁
Vielleicht ist es auch einfach nicht das was du hören möchtest!
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was ich so schlimmes geschrieben haben soll!
Und unterstellt habe ich dir gar nix!
 
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Liane
heute 16:43
Shipas sind bekannt für ihre Unabhängigkeit und ihre Haltung gegenüber Freiheitsberaubung. Das anlegen von Geschirr und Halsband kann für sie eine Freiheitsberaubung sein. Shipas teilen sich oft mit was ihnen missfällt und können mit einem shipa schrei reagieren. Schrittweise positiv ans Geschirr gewöhnen. Geschirr anziehen und ohne Leine im Garten laufen lassen. Auch mal anziehen ohne es zu zu zumachen und wieder ausziehen. Hinlegen wo er es sieht und mal schnuppern kann.
 
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Kathi
heute 16:43
Ich kenne mich mit der Rasse nicht aus, vermute aber aufgrund der Beschreibung auch erstmal Überforderung. Halsband und Geschirr sind für uns normal. Für einen Welpen, der seit zwei Wochen in einer neuen Umgebung bei fremden Menschen ohne Mama oder Geschwister ist, ist das halt nochmal was anderes. Natürlich gibt es Welpen, die das einfach entspannt mitmachen, aber selbstverständlich ist das nicht.

Beim Züchter sind die Welpen häufig in einem Auslauf und werden nicht an Leine oder Geschirr gewöhnt.
Auch der Kontakt zu anderen Hunden ist erstmal komplett neu und muss gelernt werden.

Ich würde euch empfehlen zeitnah eine Trainerin zu suchen, die erstmal zu euch nach Hause kommt. Sobald ihr gut aufgestellt seid, könnt ihr dann auch in eine Welpengruppe. Idealerweise bringt die Trainerin da auch souveräne Erwachsene Hunde mit rein.

Als Erste-Hilfe Maßnahme würde ich täglich mehrfach in sehr kurzen Sessions (2-5min) Halsband/Geschirr positiv verknüpfen. Also nicht einfach anziehen, sondern hinhalten und fürs Kopf in die richtige Richtung oder sogar Kopf durch gibt es einen Keks.

Das Halsband würde ich am Ende am Hund lassen, sodass ihr fürs Rausgehen nur noch die Leine einklinken müsst. Auch dafür gibt es wieder einen Keks.
Versucht alles möglichst spielerisch aufzubauen und lasst euch Zeit. „Gassi“ gehen würde ich noch nicht wirklich, lasst den kleinen einfach die unmittelbare Umgebung zuhause erkunden, da reichen auch ein paar Meter die Straße hoch und runter.

In der Anfangszeit ist mein Hund gar nicht zur Ruhe gekommen, wir dachten schon wir machen wenig, aber auch das waren einfach zu viele Reize für das Welpenhirn. Da muss man sich langsam rantasten.
 
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Steffi
heute 16:55
Hallo, mein allererster Rat an euch hört sich erstmal blöd an, ist aber ganz wichtig: atmen atmen atmen...und selber ruhig werden. Je aufgeregter er wird, desto ruhiger die Menschen, auch wenn es schwer fällt.
Und dann würde ich reflektieren, wie es bisher gelaufen ist. Was hat der Kleine beim Züchter schon lernen dürfen, was war ggf. ganz neu und wie seid ihr da ran gegangen, beobachtet euch gegenseitig hinsichtlich der Körpersprache, d.h. was könnte er als bedrohlich oder überfordernd empfinden z.B. drüber beugen beim Geschirr anziehen, plötzliches hochnehmen wenn er bellt.
Startet neu und draußen würde ich ihm ganz viel Zeit zum beobachten geben, wenig Reize, sitzen und schauen..
Alles Gute für Euch🙂
Ach, und hier gibt es bestimmt auch eine Shiba Gruppe..
 
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Hannah und
heute 16:57
Hundetrainerin!!
 
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Hannah und
heute 17:00
Positive Bestärkung
Kleinschrittig
Die für ihn schlimmen Dinge mit schämen verbinden.
Dabei klar und konsequent sein.
TA untersuchen lassen und dringen Hundetraning und/oder Hundeschule!
Viel Erfolg
 
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Steffi
heute 17:02
Positive Bestärkung Kleinschrittig Die für ihn schlimmen Dinge mit schämen verbinden. Dabei klar und konsequent sein. TA untersuchen lassen und dringen Hundetraning und/oder Hundeschule! Viel Erfolg
Hey, darf ich fragen, was mit "Dinge mit schämen verbinden" gemeint ist? Mit Schönem verbinden?