Überlegungen:
- Ggf. Maßnahmen zur Beruhigung und Unterstützung des Zahnwechsels anbieten
- Hunde in dem Alter tendieren eh schneller zu Schnappschildkrötigkeit (-: Ich würde aber im Hinterkopf behalten, wie bestimmte Rassen (Ich mag gar nicht so sehr auf diesem Punkt an sich rumreiten) auf Aufregung, Hektik, Bewegung reagieren. Zum Bespiel haben Terrier eine höhere Neigung zum Packen, gerade in aufregenden Situationen und reagieren intensiver auf „Gegenwehr“. Mit ruhigem und durchdachtem Handeln kommt man da meist weiter, als nicht wirksame Kommandos zu rufen, aus dem Affekt zu reagieren oder verzweifelt irgendwelche seltsamen Statusgedanken durchsetzen zu müssen. (Keine Unterstellung an der Stelle, du hast ja auch gar nichts in der Richtung geschrieben.) Hektik ist meist eher Öl im Feuer.
(Erst Atmen, dann Handeln. Kann manchmal schon Dynamik rausnehmen, oder verhindern, dass man sich verrückt machen lässt).
- Ihr schreibt von Verletzungen, aber nicht welcher Art und wie stark. Höre ich Verletzungen, denke ich an Sicherheitsmaßnahmen. Was da angemessen ist, vermag ich nicht zu sagen. Ist abzusehen, dass Verletzungen passieren, würde ich mich in einer passenden Form wappnen. (Btw. ist Tetanus aktuell?)
- Junge Hunde drehen gerne am Abend oder nach der Fütterung auf. Vielleicht kann Du hier zeitlich entzerren, dass sich nicht mehrere Dinge potenzieren
- im Auge behalten, ob es zu viel Reize sind, beim Spaziergang und danach auf Zeichen von Hektik und Unruhe achten (was nicht heißt, dass ein Hund nie aufdrehen darf oder sollte, ich würde nur eben auch beeinflussen, dass es ihm möglich ist auch runterzufahren und vor allem zu verarbeiten). Im Hinblick auf den Abend, kann es allerdings sinnvoll sein, besonders intensive Erfahrungen im Hinterkopf zu haben.
Gerne auch den selben Hin- und Rückweg wählen, statt Runden zu gehen. Einem Hund, der erst seit kurzem da ist und dreimal am Tag spazieren geht, wird es nicht an mentaler Stimulation mangeln (eher im Gegenteil, je nach Umfang).